Oberberg - Der Oberbergische Kreis informiert über die Schlachtungen während des islamischen Opferfestes Kurban Bayrami.
Das jährliche islamische Opferfest „Kurban Bayrami“ findet vom 27. bis 30. Mai statt. Dabei werden Rinder, Schafe und vereinzelt Ziegen geschlachtet, teilt der Kreis mit. Ein Teil des Fleisches dieser Tiere wird nach dem islamischen Glauben an Bedürftige, aber auch Nachbarn und Verwandte abgegeben. Opfertiere waren im vergangenen Jahr laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung 33 Rinder und 208 Schafe. Die Regeln, unter denen das Fest im Oberbergischen ablaufen darf, seien streng.
"Die Schlachtungen sind vorab den zuständigen, vom Veterinäramt beauftragten, Tierärzten zur Fleischbeschau anzuzeigen. Sie dürfen nur in dafür vorgesehenen zugelassenen Schlachtstätten durchgeführt werden", sagt Nicole Arnold, Abteilungsleitung der Lebensmittelüberwachung des Oberbergischen Kreises. Eine Schlachtung ohne Betäubung (Schächtung) ist nach deutscher Rechtslage grundsätzlich verboten.
Im Kreis finden dieses Jahr zu Kurban Bayrami in vier Schlachtbetrieben Schlachtungen statt. Die Betriebe wurden auf die Einhaltung des Tierschutzes und der Fleischhygiene hingewiesen. Mitarbeiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes führen während des Opferfestes verstärkt Kontrollen durch, in einigen Betrieben seien sie ganztägig vor Ort.