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Lebensmittelvergiftung auf Reisen

ANZEIGE; 23.07.2026, 08:00 Uhr
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Lebensmittelvergiftung auf Reisen

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Oberberg - Wie man sich schützt und was im Ernstfall hilft.

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Sonne, Strand und gutes Essen gehören für viele zum perfekten Urlaub. Doch manchmal reicht eine einzige Mahlzeit, um den Urlaub abrupt zu stoppen. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können auf eine Lebensmittelvergiftung hindeuten – ein Risiko, das besonders auf Reisen erhöht ist.

 

Warum das Risiko im Urlaub steigt

Im Ausland spielen häufig andere Hygienestandards eine Rolle. Kritisch sind vor allem rohe oder nicht ausreichend erhitzte Lebensmittel sowie verunreinigtes Wasser. Auch Buffets und lange ungekühlte Speisen erhöhen das Risiko.

 

Besonders vorsichtig sollte man sein bei:

  • rohem Fleisch und Fisch
  • Salaten und ungewaschenem Obst
  • Eiswürfeln und Speiseeis
  • Leitungswasser
  • Speisen, die lange ungekühlt stehen

 

Der wichtigste Schutz: einfache Grundregel

Ein zentraler Merksatz für Reisen lautet:

„Cook it, peel it, boil it – or forget it.“

 

Das bedeutet: Nur gegarte, geschälte oder abgekochte Lebensmittel essen – oder im Zweifel lieber darauf verzichten. Dieser einfache Grundsatz hilft besonders in Regionen mit anderen Hygienestandards, riskante Lebensmittel zu vermeiden.

 

 

Was tun, wenn es einen erwischt?

Bei einer Lebensmittelvergiftung verliert der Körper durch Erbrechen und Durchfall viel Flüssigkeit und Mineralstoffe. Wichtig ist daher vor allem ausreichendes Trinken. Geeignet sind Wasser, Tee oder Elektrolytlösungen aus der Apotheke. Im Notfall kann auch eine selbstgemischte Lösung aus Wasser, Zucker und Salz helfen, den Kreislauf zu stabilisieren.

 

Zusätzlich gilt: Ruhe bewahren, Hygiene beachten und andere Personen vor Ansteckung schützen.

 

Wann ärztliche Hilfe wichtig ist

In den meisten Fällen klingt eine Lebensmittelvergiftung nach einigen Tagen ab. Ärztliche Hilfe sollte jedoch in Anspruch genommen werden bei:

  • starkem oder anhaltendem Durchfall
  • Blut im Stuhl
  • länger anhaltenden Beschwerden

Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen, Schwangere und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Für sie gilt: lieber früher medizinisch abklären lassen.

 

Krankenversicherung im Urlaub

Wer im Ausland erkrankt, sollte wissen, wie der Versicherungsschutz geregelt ist. In vielen europäischen Ländern reicht die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), die sich auf der Rückseite der Gesundheitskarte befindet. Für einige Reiseziele außerhalb Europas – etwa die Türkei, Tunesien oder Bosnien-Herzegowina – wird jedoch ein zusätzlicher Auslandskrankenschein benötigt, der vor der Reise beantragt werden sollte.

 

Hier Auslandkrankenschein anfordern↗

 

Ein kurzer Check vor Reisebeginn hilft, im Ernstfall unnötigen Stress zu vermeiden und sich ganz auf die Genesung zu konzentrieren.

 

 

 

Mehr Informationen unter:

 

Lebensmittelvergiftung: Ursachen, Symptome und Vorbeugung

 

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