WIEHL

„Die Menschen machen die Halle aus“

mkj; 27.09.2026, 10:10 Uhr
Fotos: Michael Kleinjung --- Bürgermeister Ulrich Stücker und Alexander Kriebel beim Bully des Eröffnungsspiels zwischen den Wiehl Grizzlies und den Cologne Caribus.
WIEHL

„Die Menschen machen die Halle aus“

mkj; 27.09.2026, 10:10 Uhr
Wiehl - Mit einem Jubiläumsfest startet die Eissporthalle Wiehl in ihre 50. Saison - Bürgermeister Ulrich Stücker hob die besondere Entstehungsgeschichte hervor.

Mit einem Jubiläumsfest feiert die Eissporthalle Wiehl ihr 50-jähriges Bestehen. Bei der offiziellen Eröffnung würdigten Bürgermeister Ulrich Stücker und Alexander Kriebel vom TuS Wiehl Eissportclub (ESC) die Bedeutung der Halle und des Vereins (siehe Bericht). 

 

[Ulrich Stücker und Gaby Krakau begrüßten die Gäste.]

 

Gaby Krakau, Organisatorin des Festes und Trainerin der Eiskunstläuferinnen des TuS Wiehl, dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern. Der Auftakt am Freitag habe bereits großen Zuspruch gefunden. Mehr als 500 Menschen seien zur Eisdisco gekommen.

 

Seit fünf Jahrzehnten ist die Eissporthalle ein Treffpunkt für Eissportbegeisterte aus Wiehl und der Region. Zum Jubiläum am Samstag standen Eiskunstlaufvorführungen und Eishockeyspiele auf dem Programm. Am heutigen Sonntag geht die Feier mit Angeboten für Familien weiter.

 

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Bei der offiziellen Eröffnung begrüßten Bürgermeister Ulrich Stücker und Alexander Kriebel, Geschäftsführer des TuS Wiehl ESC, die Gäste. Stücker bezeichnete die Halle als Alleinstellungsmerkmal für Wiehl und die Region. Besonders wichtig seien aber die Menschen, die sie mit Leben füllten: „Entscheidend ist nicht nur die Hülle und die Eisfläche selber, sondern die Menschen drauf.“ Er lobte die Arbeit des ESC mit seinen Abteilungen Eishockey und Eiskunstlauf.

 

[Für die Zuschauer gab es packende Eishockeyspiele zu sehen. Im Eröffnungsspiel trafen die Wiehler Grizzlies auf die Cologne Caribus.]

 

Kriebel hob hervor, dass Wiehl auch nach 50 Jahren noch über eine sehr gute Eissporthalle verfüge. Er freue sich über die Zusammenarbeit mit der Stadt und den Freizeit- und Sportstätten Wiehl. Der Verein biete Eiskunstlauf, Eishockey und Para-Eishockey an. Besonders im Nachwuchsbereich gebe es derzeit großen Zulauf.

 

Auch die Entstehung der Halle ist ungewöhnlich. Sie wurde am 30. Oktober 1976 eröffnet und war Teil eines Energieprojekts mit einem Solardach und dem benachbarten Freibad. Nach Stückers Schilderung verhandelte der damalige Stadtdirektor Dr. Dieter Fuchs mit dem Bundesforschungsministerium über das Pilotprojekt. Die Stadt habe die Halle in diesem Zusammenhang „mehr oder minder geschenkt bekommen“. Die bereitgestellte Solarenergie sollte auch dem Freibad zugutekommen.

 

[Die Eiskunstläuferin Lili Reier zeigt die Kür (Bild oben), mit der sie bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften an den Start geht.]

 

Ein Wiedersehen mit der Halle war es für Dieter Witte aus Drabenderhöhe. Er kennt sie nach eigenen Worten seit rund 40 Jahren und hatte sich früher um die Eistechnik gekümmert. Zum Jubiläum kam er zurück, um zu sehen, was aus der Halle geworden ist. Am heutigen Sonntag lädt der Familientag von 14 bis 17 Uhr zu Bewegungs- und Spielangeboten auf dem Eis ein. Der Eintritt ist frei, Schlittschuhverleih und Laufhilfen können ausgeliehen werden. Zum Abschluss spielt um 18 Uhr die U20 des TuS Wiehl gegen die U20 aus Solingen.

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