BLAULICHT

Betrüger auf Verkaufsportal unterwegs

Red; 23.03.2026, 11:05 Uhr
Symbolfoto: OA.
BLAULICHT

Betrüger auf Verkaufsportal unterwegs

Red; 23.03.2026, 11:05 Uhr
Oberberg - 19-Jährige wollte ein Spiel im Netz verkaufen - Kriminelle wollten an Kontodaten, die junge Frau fiel aber auf Masche nicht herein und informierte die Polizei.

Beinahe täglich erstatten Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei Anzeige, da sie Opfer von Betrügern beim Einkauf im Internet geworden sind. So zum Beispiel auch eine 19-Jährige aus Engelskirchen. Sie verkaufte kürzlich über eine Internetplattform ein Spiel, so die Polizei. Der vermeintliche Käufer schickte ihr einen Link zur Kontoverifizierung. Ein Chat öffnete sich und die Engelskirchenerin folgte den Anweisungen und überwies Geld. Als sie dann erneut zu einer Zahlung aufgefordert wurde, erkannte sie den Betrug und erstattete Anzeige.

 

Die Polizei rät: Bürger sollten verifizierte Zahlungsmethoden nutzen, bei denen das Geld "zwischengeparkt" wird. "Nutzen Sie nicht die Zahlungsfunktion "PayPal-Freunde" bei Menschen, die sie nicht persönlich kennen." Hier bestehe kein Käuferschutz, sodass das Geld nur selten zurückgefordert werden kann. Auf Links in SMS oder E-Mails sollte niemals geklickt werden. Bei "Überbezahlungen" sollte man misstrauisch sein und die Differenzbeträge niemals zurücküberweisen. Stattdessen sollte die Plattform kontaktiert werden. "Wenn ein Betrug vorliegt, erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei und informieren Sie das Verkaufsportal", rät die Polizei.

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