BLAULICHT
Feuerwehr kämpft bis in die Nacht gegen Kaminbrand
Gummersbach - Die Vollmerhauser Straße ist derzeit wegen des Brandes eines Einfamilienhauses gesperrt - Aufwendige Löscharbeiten dauern noch an (AKTUALISIERT).
+++2. Meldung (23:05 Uhr)+++
Wie Feuerwehrsprecher Marc Wittpohl auf OA-Nachfrage berichtet, wurden inzwischen Mitarbeiter des städtischen Bauhofs zur Einsatzstelle beordert. Mit einem Bagger werden Teile der Fassade eingerissen, um die zahlreichen Glutnester zu lokalisieren. Danach sollen die Löscharbeiten beendet sein. Wittpohl rechnet gegen Mitternacht mit dem Einsatzende für die Feuerwehr. Ob das Holzhaus bewohnbar bleibt, ist unklar.
+++1. Meldung (22:45 Uhr)+++
Knapp 60 Feuerwehrleute kämpften am Abend in Gummersbach-Vollmerhausen gegen einen Kaminbrand in einem Einfamilienhaus. Wie der stellvertretende Wehrführer Lars Hohmuth vor Ort berichtet, wurden die Hauptamtlichen Kräfte, sowie die Einheiten aus Dieringhausen, Hunstig, Niederseßmar und „Stadt“ gegen 20:30 Uhr wegen starker Hitzeentwicklung in einem Kaminrohr gerufen.
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Bei Eintreffen der Wehrleute hatte das Feuer bereits auf die Holzfassade übergegriffen. Die beiden Bewohner hatten sich rechtzeitig ins Freie begeben und blieben laut Hohmuth unverletzt. Mit zwei Trupps unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte unter Leitung von Feuerwehrchef Frank Raupach im Innenangriff gegen das Feuer vor. Gleichzeitig wurde mit Einsatz zwei Drehleitern von außen gelöscht.
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Aufwendig musste gleichzeitig die Holzfassade mit Spezialwerkzeug beidseitig geöffnet werden, um mögliche Glutnester abzulöschen. Die Vollmerhauser Straße ist derzeit (22:40 Uhr) noch voll gesperrt. Hohmuth rechnet mit einem mehrstündigen Einsatz. Wie es zu dem Kaminbrand kam, ist bislang unbekannt. Neben der Feuerwehr sind auch eine Rettungswagenbesatzung sowie die Polizei vor Ort.