BLAULICHT

Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus und Scheune

pn; 10.06.2026, 11:40 Uhr
Fotos: Peter Notbohm.
BLAULICHT

Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus und Scheune

pn; 10.06.2026, 11:40 Uhr
Waldbröl – Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu mehreren Gebäuden bestand akute Gefahr, dass die Flammen sich ausbreiten können – Ein absolvierter Übungsdienst spielte der Feuerwehr in die Karten - Feuerwehr musste vier Stunden später erneut ausrücken (AKTUALISIERT).

Von Peter Notbohm

 

+++2. Meldung (Mittwoch, 11:40 Uhr)+++

 

Nachdem die Löscharbeiten in Rossenbach wie von Einsatzleiter Rene Reissig-Hochweiler erwartet gegen 1 Uhr beendet waren, musste die Feuerwehr am Mittwochmorgen erneut in die Waldbröler Ortschaft ausrücken. Anwohner hatte gegen 5:06 Uhr erneut einige Glutnester und Flammen in dem abgebrannten Schuppen festgestellt. Der Löschzug Waldbröl führte laut Wehrführer Daniel Wendeler umfangreiche Nachlöscharbeiten durch und überdeckte die Brandstelle ausgiebig mit Schaum. Gegen 8 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass die Brandstelle beschlagnahmt wurde und nun von Brandermittlern untersucht wird.

 

 

+++1. Meldung (Mittwoch, 0:45 Uhr)+++

 

Ein brennender Holzschuppen hat Mittwochnacht die Feuerwehr in der Waldbröler Ortschaft Rossenbach auf Trab gehalten. Gegen 22:35 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Rossenbacher Straße alarmiert, wo der Schuppen in Vollbrand stand. Anwohner hatte den Rauch bemerkt und den Eigentümer aus dem Bett geklingelt, der unmittelbar den Notwurf wählte.

 

Der Feuerwehr spielte dabei auch der Zufall in die Karten, wie Waldbröls stellvertretender Leiter der Feuerwehr Rene Reissig-Hochweller vor Ort berichtete: „Glücklicherweise hatte die Einheit Geilenkausen gerade ihren Übungsdienst beendet, sodass die Kameraden extrem schnell hier waren und durch ihren sehr guten Einsatz Schlimmeres verhindert haben.“ Der Schuppen stand unmittelbar zwischen einem Wohnhaus und einer Scheune.

 

Die Feuerwehr konnte den Brandherd zügig abriegeln. Trotz der in Rossenbach schlechten Wasserversorgung hatten die Einsatzkräfte die Flammen schnell im Griff, sodass die nachbestellten Tanklöschfahrzeuge nicht mehr benötigt wurden. Die Feuerwehr bildete anschließend zwei Bereiche. Zum einen wurden Nachlöscharbeiten an den Überresten des Holzschuppens durchgeführt. Zum anderen kontrollierte ein Dachdeckermeister die Dächer angrenzender Gebäude auf mögliche Glutnester.

 

Er sei der Feuerwehr „extrem dankbar für das schnelle Eingreifen“, sagte der Eigentümer des Schuppens gegenüber Oberberg-Aktuell. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Brandursache war in der Nacht noch unklar; ebenso, ob die Polizei die Brandstelle beschlagnahmen wird. Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst etwa 30 Einsatzkräfte vom Löschzug Waldbröl sowie den Einheiten Geilenkausen und Thierseifen. Einsatzleiter Reissig-Hochweller schätzte, dass der Einsatz noch bis etwa 1 Uhr andauern wird.

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