Hückeswagen – Ein einsatzreiches Wochenende liegt hinter der Feuerwehr.
Die Feuerwehr Hückeswagen war am Wochenende insgesamt dreimal im Einsatz. Heute Nacht wurden die Einheiten Stadt, Straßweg und Herweg zu einem Verkehrsunfall mit dem Hinweis auf eine eingeklemmte Person auf die Bundesstraße bei Kammerforsterhöhe alarmiert. Bei einem Alleinunfall war ein Auto von der Fahrbahn abgekommen, in eine Laterne gefahren und schließlich zwischen zwei Bäumen im Graben gelandet. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde bei Eintreffen der Feuerwehr bereits im Rettungswagen versorgt. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach einer halben Stunde beendet.
Der Löschzug Stadt wurde am Freitag zu einem Ladenlokal an der Islandstraße alarmiert. Vor Ort hatten Mitarbeiter und Kunden einen komischen, beißenden Geruch wahrgenommen. Umgehend wurden das Ladenlokal sowie die Umgebung mit einem Mehrgasmessgerät kontrolliert – ohne Feststellung. Auch eine über dem Geschäft liegende Wohnung wurde geöffnet und kontrolliert. Auch dort konnte nichts festgestellt werden. Das Objekt wurde daraufhin wieder an die Eigentümer übergeben. Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst, die Polizei und der zuständige Energieversorger vor Ort. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet.
Weiter ging es am späten Freitagabend. In Wefelsen meldeten Anwohner Hilferufe vom anderen Ufer der Bevertalsperre. Umgehend rückten Einsatzkräfte aus. Auch die DLRG wurde gerufen. Zügig waren das Boot der Feuerwehr im Wasser und auch die Drohne in der Luft. Auf der gegenüberliegenden Seite konnten Personen angetroffen werden, die auf Jugendliche hinwiesen, die wohl rumgeschrien haben. Diese konnten jedoch trotz Suche an Land und aus der Luft nicht mehr gefunden werden. Laut Aussagen der Personen vor Ort war auch seit Anbruch der Dunkelheit niemand mehr im Wasser. Nach gut einer Stunde wurde der Einsatz dann beendet. Neben der Feuerwehr und der DLRG war auch die Polizei mit Streifenwagen und Hubschrauber mit im Einsatz.