BLAULICHT
Haus nach Brand unbewohnbar – Großaufgebot vor Ort
Wipperfürth – In der Ortschaft Hohenbüchen brach am Abend des 2. Weihnachtstages ein Feuer in einem Wohnhaus aus – Eine Person wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht – Zwei Katzen gerettet (AKTUALISIERT).
Am Abend des 2. Weihnachtstages rückten die Feuerwehr und der Rettungsdienst zu einem Brand in der Ortschaft Hohenbüchen bei Egen aus. Dort war aus ungeklärter Ursache ein Feuer im Erdgeschoss eines Wohnhauses ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich schnell aus und griffen laut Feuerwehr auf die gesamte Etage über.
Die Alarmierung erfolgte gegen 21 Uhr, bereits auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte der Löschgruppen Egen und Kreuzberg ein Feuerschein zu erkennen. Zudem sollte sich noch eine Person in dem Gebäude befinden, wie der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Wipperfürth, Thomas Lamsfuß, berichtete.
[Die Einsatzkräfte versorgten die Katzen mit Sauerstoff.]
Neben der Feuerwehr machten sich mehrere Rettungswagen, Notärzte und der Organisatorische Leiter des Rettungsdiensts auf den Weg zur Einsatzstelle, wo die Feuerwehr bereits begonnen hatte, das Feuer im Außenangriff zu bekämpfen. Acht Menschen wurden auf eine Rauchgasvergiftung untersucht, eine Person kam zur weitergehenden Kontrolle ins Krankenhaus.
Kameraden der Einheit Egen gelang es, mithilfe einer Leiter eine Katze, die sich auf einem Vorsprung des Hauses befand, zu retten. Später wurde noch eine zweite Katze lebend gefunden. Eines der Tiere wurden vom Rettungsdienst mit Sauerstoff versorgt und später zu einem Tierarzt gebracht. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand ist nichts bekannt. Die Bewohner hatten offenbar noch selbst versucht, die beiden Katzen aus dem Haus zu holen.
Derweil lief der massive Löscheinsatz für die Feuerwehr weiter, neben den Einheiten Egen und Kreuzberg waren auch der Löschzug Wipperfürth und der Gerätewagen Logistik aus Dohrgaul involviert. Unter Federführung von Wehrleiter Peter Rothmann wurden insgesamt sieben Trupps unter Atemschutz – im weiteren Verlauf auch im Inneren des Hauses – eingesetzt, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, wie Lamsfuß erklärte.
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Trotz aller Bemühungen konnte nicht verhindert werden, dass das Gebäude nicht mehr bewohnbar ist. Das Ordnungsamt kümmerte sich um die Unterbringung der Bewohner. Der Einsatz lief bis nach Mitternacht, Kräfte der Einheiten Egen und Kreuzberg übernahmen die anschließende Brandwache. Insgesamt waren 75 Feuerwehrleute vor Ort. Mitarbeiter des Bauhofs sorgten für die Abstreuung der Wege, da das Löschwasser aufgrund der Minustemperaturen schlagartig gefror und es gefährlich glatt wurde.
Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.
