BLAULICHT

Salzsäure-Austritt in Kläranlage

pn; 26.08.2026, 15:50 Uhr
Symbolfoto: OA.
BLAULICHT

Salzsäure-Austritt in Kläranlage

pn; 26.08.2026, 15:50 Uhr
Radevormwald – Eine Ausgasung aus einem Container hat in Radevormwald für einen Großeinsatz gesorgt - Ein Mitarbeiter wird verletzt – Keine Gefahr für die Bevölkerung (AKTUALISIERT).

+++3. Meldung (15:50 Uhr)+++

 

Die Feuerwehr wird in Kürze die Einsatzstelle im Klärwerk Radevormwald, wo es am Mittag zu einer Ausgasung kam, wieder freigeben. Nach Angaben von Kreisbrandmeister Julian Seeger war einem Mitarbeiter des Klärwerks ein Leck in einem Behälter (Fassungsvermögen: 1.000 Liter) aufgefallen, aus dem verdünnte Salzsäure in geringer Menge in einen Auffangbehälter ausgelaufen war. Der Mann klagte anschließend über Reizungen und wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus zu weiteren Untersuchungen gebracht. 

 

Die Feuerwehr pumpte den Behälter, in dem fast 1.000 Liter verdünnte Salzsäure lagerten, komplett leer. Letzte Reste wurden anschließend durch ein Spezialunternehmen aufgenommen und entsorgt. Seeger betonte, dass durch den dafür vorgesehenen Auffangbehälter zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Umwelt oder die Bevölkerung bestanden habe. Messeinheiten der Feuerwehr Marienheide und Radevormwald stellten in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst fest, dass keinerlei Dämpfe aus dem geschlossenen Raum ausgetreten sind.

 

Insgesamt waren etwa 60 Feuerwehrkräfte aus Marienheide, Radevormwald und Wipperfürth an dem Einsatz beteiligt. Zudem der Rettungsdienst und die Polizei. Die Versorgung der Einsatzkräfte übernahm das Deutsche Rote Kreuz.

 

 

+++2. Meldung (14:50 Uhr)+++

 

Der Oberbergische Kreis hat über Nina eine Entwarnung für den Gefahrgutunfall in der Kläranlage in Radevormwald herausgegeben. 

 

 

+++1. Meldung (12:30 Uhr)+++

 

In Radevormwald-Dahlerau ist am Mittwochmittag in der Kläranlage Radevormwald geringe Menge Salzsäure aus einem Container ausgetreten. Laut Kreisbrandmeister Julian Seeger fand eine Ausgasung statt. Die austretenden Mengen werden derzeit durch die Feuerwehr aufgefangen. Weitere Mess- und Dekontaminationsmaßnahmen befinden sich in Vorbereitung. Vor Ort sind auch die Polizei und der Rettungsdienst.

 

Der Oberbergische Kreis hat über die Warn-App Nina eine Warnung herausgegeben. Demnach bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Anwohner werden trotzdem aufgefordert, im betroffenen Bereich vorsorglich die Fenster sowie Türen zu schließen und Lüftungs- bzw. Klimaanlagen auszuschalten. Zudem soll das betroffene Gebiet vorerst gemieden werden.

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