BLAULICHT
Verfolgungsjagden: Polizei bittet um Hinweise zu Audifahrer
Oberberg – Gestern machten sich gleich zwei Autofahrer aus dem Staub und rasten über Straßen im Kreisgebiet.
Gestern gab es im Kreisgebiet gleich zwei Verfolgungsjagden, teilt die Polizei mit. Gestern gegen 8 Uhr flüchtete der Fahrer eines dunkelblauen Audis auf der Siegener Straße (L324) bei Morsbach-Hülstert vor einer Polizeistreife, nachdem die Beamten ihn anhalten wollten. Bei der Verfolgung überholte der Flüchtige rücksichtslos mit hoher Geschwindigkeit Autos. Der Unbekannte flüchtete zunächst mit seinem Audi von der L 324 über die L 344 bis zum Kreisverkehr Sengelbusch (B 256/L 336) und fuhr weiter über die B 55 A in Richtung Südring.
Im Anschluss raste der Fahrer durch die Bergneustädter Innenstadt über die Othe- und Kölner Straße und dann über Gummersbach-Derschlag auf die B 55. An der Feindrahtstraße/Am Pochwerk fuhr der Raser über eine rote Ampel und floh weiter auf der B 55. Die Polizei konnte den Verkehrsrowdy bislang nicht stellen. Ermittlungen ergaben, dass die Kennzeichen nicht auf den Audi zugelassen waren.
Am gestrigen Abend wollte sich ein 43-jähriger Autofahrer aus Reichshof einer Polizeikontrolle entziehen. Gegen 21:30 Uhr wollten Polizisten im Bereich der Othestraße/Einmündung Baldenberger Weg in Bergneustadt einen Opel kontrollieren. Anstatt sein Fahrzeug zu stoppen, gab der Fahrer Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Die Verfolgung erstreckte sich über die Ortschaften Baldenberg und Hüngringhausen bis nach Reichshof-Oberagger, Mittelagger und Allenbach.
In Fahrenberg verloren die Beamten dann den Sichtkontakt zu dem Fahrzeug. Kurz darauf aber entdeckten sie das geparkte Auto und stellten den Flüchtigen. Es stellte sich heraus, dass der Reichshofer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und er keinen Führerschein hatte. Die Polizei stellte das Fluchtauto sicher und ordnete eine Blutprobe an. Den 43-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren.
Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Gummersbach unter Tel.: 02261/81 99 0 oder unter poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.