ENGELSKIRCHEN
Drei Dreigestirne trafen aufeinander
Engelskirchen – Das Kinderdreigestirn der KG Närrische Oberberger reiste in die Domstadt, um den Kölner Tollitäten einen Besuch abzustatten.
Von Michael Gauger
Bereits zum 15. Mal statteten die Engelskirchener Kindertollitäten ihren großen Kollegen in Köln einen Besuch ab. Mit Eltern, teils auch Großeltern, Vereinsmitgliedern und dem OA-Fotografen im Gepäck, startete die bunte Truppe, samt Verpflegung, im Reisebus mit dem gutgelaunten Fahrer Günther Richtung Köln. Besonderes Schmankerl: Organisator Achim Hrin hatte dank guter Vernetzung den Bus, in dem normalerweise die Spieler des VfL Gummersbach, besorgt. Ziel war für Kinderprinz Jakob Kaltenbach, Bauer Louis Bischofsberger und Jungfrau Mayla Palic auch diesmal die Hofburg der Tollitäten, das Dorint-Hotel am Heumarkt. Hier sollte kurz nach Mittag das Aufeinandertreffen erfolgen.

[Lockerer Prinzen-Talk nach dem Kennenlernen.]
Wie bereits in den Vorjahren wurden die Kinder darauf vorbereitet, dass vom bloßen Händeschütteln über Small Talk bis zur Ordensverleihung alles möglich sei. Wie sich kurz darauf zeigte, hatte eine weitere Gesellschaft eine Audienz, denn das Dreigestirn der Karnevalsgesellschaft Ahrweiler stand ebenfalls im Foyer und sorgte so für leichte Verwirrung bei den jungen Oberbergern. Doch schnell war für Klarheit gesorgt und untereinander wurden Orden und Sticker getauscht. Mit Kinderprinzessin Helena und ihrer Adjutantin Lucie war auch der jecke Nachwuchs aus Ahrweiler vertreten, so dass erste Gruppenbilder entstehen konnten.
Plötzlich Aufregung bei einigen Gästen, fuhren doch die Fahrzeuge "Schäl 1 bis Schäl 8" am Hotel vor. Eilig wurde sich ordentlich aufgestellt, man wollte schließlich einen guten Eindruck machen. Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne hielten Einzug und widmeten sich ohne Umschweife den jungen Oberbergern.
[Dorint-Hotelmanager Frank Schönherr ging ebenfalls nicht leer aus.]
Kinderprinzenführer Felix Sassenhausen freute sich über die Möglichkeit, vor Ort sein zu dürfen, stellte die Kinder vor und erklärte die wichtige Multikulti-Bedeutung des Kinderordens. Das Trifolium, in diesem Jahr von der Prinzen-Garde gestellt, freute sich über den Besuch und die Orden, auf die man ein dreifaches „Alaaf und Kall Du“ ausrief. Das Dreigestirn revanchierte sich mit Stickern für alle Kinder, hielt einen Plausch und im weiteren Verlauf gab es sogar ein gerahmtes Foto als Erinnerung. Große und kleine Tollitäten nutzten die Möglichkeit für gemeinsame Fotos, bevor die Herren sich in ihre Gemächer zurückzogen. Ein weiterer Orden wurde an Dorint-Mitarbeiter Frank Schönherr verliehen, der die Treffen stets mitarrangiert hatte.
Einmal in Köln, wurde noch die Möglichkeit genutzt und der Domplatte ein Besuch abgestattet. Schließlich wollte man vor den Gästen der Stadt und dem Dom als Hintergrundmotiv ein bisschen Frohsinn verbreiten, was angesichts der vielen gezückten Mobiltelefonen während der kleinen Darbietung auch gelang. Zuhause wurde der Hofburg „Hallo“ gesagt, bevor der Tag bei einem gemeinsamen Essen mit dem Ehrenvorsitzenden Rudi Krautilik ausklang.

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