ENGELSKIRCHEN

Jecke Pänz strahlten mit dem Sönnche um die Wette

mg; 15.02.2026, 18:55 Uhr
Fotos: Michael Gauger  --- Ein junges Dreigestirn im Sonnenschein und viele Zuschauer im Ort. Besser kann der große Tag eigentlich nicht sein.
ENGELSKIRCHEN

Jecke Pänz strahlten mit dem Sönnche um die Wette

mg; 15.02.2026, 18:55 Uhr
Engelskirchen – Gut 500 Teilnehmer sorgen beim Kinderzug in Engelskirchen für einen Kamelleregen – Närrischer Höhepunkt für das Kinderdreigestirn.

Von Michael Gauger

 

Nachdem man zuletzt mehrfach „Im Grengel“ gestartet war, ging es in diesem Jahr am Sonntagnachmittag für den Kinderzug wieder auf der Olpener Straße im Ortsteil Hardt los, was so manchen Zuschauer schon vor Zugbeginn freute. Das Wendemanöver war nach der ersten Durchfahrt des Ortes an der Kreuzung Horpestraße geplant, um sich dann nach der Rückkehr am Bahnhof aufzulösen. Zwei Stunden hatte man im Vorfeld kalkuliert und die Rechnung ging auf. Auch das Wetter spielte vom Zeitfenster her perfekt mit. Etwa 500 Teilnehmer hatten sich angemeldet, berichtete KG-Geschäftsführer Dirk Schwamborn im Vorfeld.

 

[Traditionen müssen gewahrt bleiben: Rudi Krautilik läuft dem Kinderprinzenwagen stets voraus.]

Als der heiß erwartete Kinder-Karnevalszug kurz nach 14 Uhr um die sogenannte Engelskurve am Rathaus gebogen war, regnete es bereits Kamelle und andere süße Überraschungen auf die Zuschauer, die sich aufgrund des kalten Windes doch lieber einen „Platz an der Sonne“ gesichert hatten. Bernd Heider, Koordinator des Kinderkarnevals bei den Närrischen Oberbergern, schritt dem gesamten Tross voran. Im Ort warteten an diesem Sonntagnachmittag erfreulicherweise hunderte kleine und große Jecke auf Kamelle und Co. Wer nicht am Straßenrand stehen wollte, beobachtete das Geschehen winkend aus dem Fenster. Viele junge Familien säumten, teils im Partnerlook mit dem Nachwuchs gekleidet, auf den Zug.

 

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Das Tambourkorps Loope als erste offizielle Gruppe sorgte mit karnevalistischen Klängen umgehend für Schunkelstimmung in den Reihen, dicht gefolgt von der Villa Kunterbunt, die ihrem Namen alle Ehre machten. Sämtliche Farben waren in den Kostümen der großen und kleinen Teilnehmer vertreten. „Wir haben kein Motto, wir sind einfach bunt, soweit die Luftballons zu sehen sind“, hieß es.

 

[Landrat Klaus Grootens zog mit dem Bollerwagen mit.]

Rasch hatte nur wenige Meter darauf Joachim Courth seine Pänz der Schlossgarde für ein Gruppenfoto zusammengerufen, die ebenfalls mit der Sonne um die Wette strahlten. Die Gruppe „Männerballett un' Fründe“ zog gutgelaunt als Wikinger mit Bollerwagen sowie Kind und Kegel durch den Ort. Fehlen durfte auch nicht das Schmölzchen 2026, das heute noch als Fußgruppe dabei war und fleißig Wurfmaterial unters Volk brachte. Prinz Marin I. und Prinzessin Jolina samt Gefolge haben morgen ihren großen Tag beim Rosenmontagszug. Als erster größerer Wagen, kam mit laut „Alaaf und Kall Du“-Rufen der Jung-Elferrat angefahren. Dicht gefolgt vom Tanzkorps Rot-Weiß. Die Jugendtanzgruppe hatte sich temperaturmäßig passend als Wintersportler gekleidet, eine schnelle (Ski-)brille inklusive.

 

Die Eltern und Geschwister des Kinderschmölzchens waren in den Tradionsfarben Rut und Wiess gekleidet, bevor die Hauptakteure auf ihrem großen Wagen durch den Ort fahren sollten. Und wenn die Familie im Kinderschmölzchen vertreten ist, dann zieht auch mit Klaus Grootens ein Landrat fröhlich im Kinderzug mit. Traditionell sorgte auch an diesem Tag der Ehrenvorsitzende der KG, Rudi Krautilik, vor dem Traktor des Prinzenwagen für dessen freie Fahrt. Prinz Jakob I. (Kaltenbach), Prinzessin Mayla (Palic) und Bauer Louis (Bischofsberger) warfen von oben gut gelaunt und in hohem Bogen Kamelle, Plüschtiere und anderes Material vom Wagen, genauso wie ihr junges Schmölzchen eine Etage tiefer. Da kamen die mitfahrenden Elternteile kaum mit dem Nachladen hinterher.

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