ENGELSKIRCHEN

Neue Uferbepflanzung für die Agger

Red; 20.05.2026, 14:46 Uhr
Foto: Gemeinde Engelskirchen --- Landwirt Franz Bellinghausen (li.) und Bürgermeister Lukas Miebach bei der Begehung der neuen Uferbepflanzung.
ENGELSKIRCHEN

Neue Uferbepflanzung für die Agger

Red; 20.05.2026, 14:46 Uhr
Engelskirchen - Entlang der Agger bei Haus Ley wurden auf einer Länge von rund 250 Metern insgesamt 122 Ufergehölze gepflanzt.

Die Gemeinde Engelskirchen hat eine weitere Maßnahme aus ihrem kommunalen Klimafolgenanpassungskonzept umgesetzt: Entlang der Agger bei Haus Ley wurden auf einer Länge von rund 250 Metern insgesamt 122 Ufergehölze gepflanzt. Die Maßnahme erfolgte in enger Abstimmung mit der Bellinghausen GbR als Flächeneigentümer, dem Aggerverband, der Unteren Naturschutzbehörde sowie der Bezirksregierung Köln. Die Pflanzung standortgerechter Ufergehölze verfolgt dabei eine Doppelfunktion: Sie dient sowohl der Anpassung an die Folgen des Klimawandels als auch der ökologischen Aufwertung des Gewässerraums.

 

„Ufergehölze leisten einen wichtigen Beitrag zur Beschattung des Gewässers und tragen dadurch zur Minderung klimawandelbedingter Temperaturerhöhungen bei. Gleichzeitig stabilisieren ihre Wurzelsysteme die Uferböschungen, reduzieren Erosion und fördern den Wasserrückhalt, was auch der Hochwasservorsorge zugutekommt“, teilte die Gemeinde mit.

Durch die Anpflanzung heimischer Gehölze wie Schwarzerlen, Bruchweiden und Stieleichen sowie verschiedener Straucharten wie Blutroter Hartriegel, Faulbaum und Gemeiner Schneeball soll darüber hinaus die ökologische Qualität des Gewässerrandes nachhaltig verbessert werden.

 

„Mit der neuen Uferbepflanzung, die wir als Gemeinde aus eigenen Haushaltsmitteln finanziert haben, leisten wir einen wichtigen Beitrag für Klima-, Hochwasser- und Naturschutz“, betont Bürgermeister Lukas Miebach. „Ich danke allen Beteiligten, insbesondere unserer zuständigen Mitarbeiterin Sabine Nockemann-Hameran und Flächeneigentümer Franz Bellinghausen, ganz herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung bei der Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme.“

 

Der betreffende Uferabschnitt der Agger ist im Kataster schutzwürdiger Biotope als „Agger zwischen Ründeroth und Ehreshoven“ verzeichnet und zugleich Bestandteil der Biotopverbundfläche „Agger-Talabschnitte bei Engelskirchen und Grube Kastor“ mit herausragender Bedeutung für den regionalen Biotopverbund.

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