FUSSBALL
Altenberg verhindert vierten VfL-Triumph in Folge
Oberberg – Beim Endrundenturnier der Ü50-Fußballer in Biesfeld gab es einen neuen Sieger: Der SV Altenberg löste den Serienchampion aus Gummersbach ab – Finale wurde im Neunmeterschießen entschieden.
[Die Teams schenkten sich beim Finalturnier in Biesfeld nichts.]
Wachablösung bei den Ü50-Fußballern im Kreis Berg: Der SV Altenberg hat den VfL Gummersbach, der zuletzt dreimal in Folge an der Spitze stand, entthront und sich den Kreismeistertitel gesichert. Beim Endrundenturnier in Biesfeld hatten die Gummersbacher erneut das Endspiel erreicht, ohne zuvor eine Partie verloren oder ein Gegentor kassiert zu haben. Im Finale stand es dann nach regulärer Spielzeit 1:1, sodass ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier hatte der SVA die besseren Nerven und besiegte den Serien-Champion mit 2:0.
Im Vorjahr hatte sich Altenberg mit Platz zwei hinter den Gummersbachern zufriedengeben müssen. Seinerzeit hatten lediglich acht Mannschaften teilgenommen, weshalb der Modus „Jeder gegen jeden“ angewendet worden war. Diesmal waren ursprünglich zwölf Mannschaften gemeldet, doch der TV Herkenrath, die SG Lindlar/Frielingsdorf/Linde sowie kurzfristig auch die SG Wildbergerhütte-Wiedenest sagten ab. Dennoch wurde in die zwei Gruppen gespielt.
[In der Vorrunde hielt sich der VfL Gummersbach schadlos.]
Da ein Viertelfinale zwischengeschaltet wurde, hielt sich die Spannung in der Vorrunde in Grenzen, schließlich musste am Ende lediglich ein Teilnehmer die Segel streichen. Dies waren ausgerechnet die Gastgeber, die mit zwei Punkten Gruppenletzter wurden. Im Viertelfinale behielt Gummersbach gegen die SG Holpe-Wallerhausen die Oberhand, während Altenberg ein 1:0 gegen die DJK Wipperfeld reichte. Der RS 19 Waldbröl (2:0 gegen Moitzfeld) und der VfB Kreuzberg (3:2 gegen Schnellenbach) zogen ebenfalls ins Halbfinale ein.
Dort schlug der Titelverteidiger die Rasensportler mit 2:0. Die Altenberger erwiesen sich dagegen wieder als Minimalisten und gewannen gegen Kreuzberg mit 1:0. Waldbröl setzte sich im Neunmeterschießen um Platz drei durch und sicherte sich somit „Bronze“. Der Gummersbacher Akteur Ruhsen Soylu hatte einen neuen Pokal gestiftet, nachdem der VfL die letzte Trophäe aufgrund der Erfolge in den letzten Jahren behalten durfte. Das neue Exemplar wandert nun erst einmal in die Pokalsammlung des SV Altenberg, der den Fußballkreis Berg auch bei den FVM-Meisterschaften am 27. Juni in Mondorf repräsentieren wird.
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[Für den SV Schnellenbach (orangefarbene Trikots) war im Viertelfinale Endstation.]
Alfons Arnoldy, Vorsitzender des Ausschusses für Breitensport und Gesundheit, zog nach dem Abpfiff des Endspiels ein positives Resümee: „Wir haben ein gutes und harmonisches Turnier gesehen.“ Er dankte de, Ausrichter aus Biesfeld für die Organisation des Turniers sowie den Schiedsrichtern Bernd Gries, Mehmet Demir und Rainer Gemke für die souveräne Leitung der Partien.
Leider wurde der Tag von zwei medizinischen Notfällen überschattet: Ein Spieler von Blau-Weiß Biesfeld erlitt eine schwere Armverletzung, weshalb ein Rettungswagen angefordert werden musste. Als dieser vor Ort angekommen war, behandelten die Sanitäter auch einen Kicker des TuS Moitzfeld, der über Schmerzen in der Brust klagte.

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