FUSSBALL

Das Topspiel schon im Blick: Hohkeppel steht in Frechen vor einer Pflichtaufgabe

thg; 12.03.2026, 13:00 Uhr
Foto: Dietmar Scherbaum --- Schon zweimal besiegte Eintracht Hohkeppel in dieser Fußballspielzeit Frechen 20.
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Das Topspiel schon im Blick: Hohkeppel steht in Frechen vor einer Pflichtaufgabe

thg; 12.03.2026, 13:00 Uhr
​​​​​​​Lindlar – Eintracht Hohkeppel hat bereits das Topduell gegen den SV Bergisch Gladbach im Sinn – Zuvor muss die Pflichtaufgabe bei Frechen 20 erledigt werden.

Von Thomas Giesen

 

SpVg. Frechen 20 – Eintracht Hohkeppel (Sonntag, 15:30 Uhr).

 

Hinspiel: 0:4.

 

Es fehlen: Joel Vieting, Gjastin Nrejaj.

 

Einsatz fraglich: Denys Pinchuk, Angelo Langer.

 

Zum Spiel: Mit den Frechenern bekommt es die Eintracht in dieser Fußballspielzeit schon zum dritten Mal zu tun. In der Hinrunde besiegten die Hohkeppeler die 20er deutlich mit 4:0 – es war der erste Sieg unter Trainer Abdullah Keseroglu – knapp zwei Monate später schaltete man den Ligakonkurrenten mit einem 3:1-Erfolg im Mittelrheinpokal aus. Keseroglu hält den dritten Sieg im Fußballjahr nicht für einen Selbstläufer. „Wir müssen wieder an die Grenze gehen, um die drei Punkte zu holen. Die haben jetzt das Derby gegen Königsdorf gewonnen und vorher 1:1 gegen Siegburg gespielt. In der Tabelle sind sie auch oben dran und keinesfalls abgeschlagen. Das ist eine junge und hungrige Truppe, die immer einen Plan hat“, mahnt der Coach.

 

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Den „Plan“ hat die Mannschaft von Trainer Okan Özbay, der jüngst verkündete, die Frechener nach fünf Jahren als Chefcoach am Saisonende verlassen zu wollen. „Es ist in den beiden Spielen sehr ähnlich gewesen und wir wissen, was auf uns zukommt. Das ist eine Mannschaft, die vorne drauf geht, mutig ist, nach vorne spielt und auch mal mit langen Bällen die Tiefe sucht“, beschreibt Keseroglu die Spielweise der Gastgeber. Dass sich nach acht Meisterschaftssiegen und diversen Pokal- und Testspielerfolgen bei seinem Team etwas Hochmut einschleichen könnte und man die Frechener auf die leichte Schulter nimmt, glaubt Keseroglu nicht.

 

„Wir dürfen uns ja nicht zurücklehnen. Natürlich ist Euphorie in der Mannschaft und die Stimmung ist gut. Das ist auch gut so, denn bei guter Stimmung kann man besser arbeiten. Aber wir sind nicht Tabellenführer, wollen das aber werden. Das heißt, wir müssen jedes Spiel wie ein Finale angehen, um mit guten Voraussetzungen in das Spiel gegen Bergisch Gladbach gehen zu können. Deshalb ist es wichtig, dass wir gegen Frechen gewinnen. Die Spannung ist sehr hoch“, hat der Coach bereits das Duell mit dem aktuellen Tabellenführer im Blick, das am folgenden Sonntag ausgetragen wird. Die personelle Lage ist weiterhin gut. Joel Vieting ist ebenso weiterhin verletzt wie Gjastin Nrejaj, Angelo Langer und Denys Pinchuk waren in der Trainingswoche krank und sind für Sonntag fraglich.

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