FUSSBALL
Große Sause am Freitagabend
Oberberg – Die Siegerehrung der vier besten Mannschaften der diesjährigen Ü32-Kreismeisterschaften fand erstmals in Wochenend-Nähe statt – Das sorgte für einen neuen Rekordbesuch im Braustübchen der Erzquell Brauerei.
Großer Auflauf im Bielsteiner Braustübchen: In der Wohlfühloase der Erzquell Brauerei fand die Siegerehrung für die besten vier Teams der diesjährigen Ü32-Kreismeisterschaften um den Zunft-Kölsch-Pokal statt. Und die gute Stube platzte aus allen Nähten. Der SV Frömmersbach, der SV Bechen, der SSV Homburg-Nümbrecht und der SV Frielingsdorf hatten große Abordnungen geschickt. Zudem ließen sich diverse Offizielle des Fußballkreises Berg die Sause nicht entgehen.
[Erzquell-Geschäftsführer Sebastian Brack begrüßte die Gäste.]
Mit mehr als 100 Gästen war das Braustübchen „ausverkauft“, was gewiss daran lag, dass die Feier erstmals an einem Freitag und nicht unter der Woche ausgerichtet wurde. Brauerei-Geschäftsführer Sebastian Brack, selbst begeisterter Fußballer, versprach unter dem donnernden Applaus der anwesenden Kicker, auch die künftigen Siegerehrungen entweder freitags oder gar am Wochenende durchzuführen. Dass dann mehr Gerstensaft über die Theke geht, liegt auf der Hand.
„Ich hoffe, ihr habt heute Spaß. Die Runden gehen auf uns“, wünschte Brack den Anwesenden einen angenehmen Abend. Die Erzquell Brauerei ist treuer Sponsor des traditionsreichen Wettbewerbs, der in diesem Jahr bereits zum 27. Mal durchgeführt wurde. Seine Premiere als Gewinner feierte der SV Frömmersbach, der im Endspiel des Vorjahres noch knapp am Heiligenhauser SV gescheitert war. Diesmal setzte sich der SVF mit einem 4:1-Erfolg gegen den SV Bechen, Gastgeber der Finalspiele, durch und strich eine stolze Siegprämie von 1.500 Euro und 100 Litern Bier ein. Bechen konnte sich mit 1.000 Euro und 50 Liter Bier trösten.
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[Für die Siegermannschaft gibt es das Kölsch immer im Fünf-Liter-Glas - SVF-Kapitän Martin Broszka gönnte sich direkt einen Schluck.]
Im Spiel um Platz drei schlug Nümbrecht den SV Frielingsdorf mit 3:1 und sicherte sich 500 Euro und 30 Liter. Die Frielingsdorfer gingen ebenfalls nicht leer aus (250 Euro/20 Liter Bier) und lösten zudem das begehrte Ticket für den Abend im Braustübchen. Mindestens 75 Prozent des Preisgelds müssen an die Jugendabteilungen der jeweiligen Klubs ausgeschüttet werden.
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[Der Kreisvorsitzende Jürgen Liehn, Sebastian Brack und Eckhard Demmer ehrten auch die Teams auf den Plätzen zwei bis vier.]
Die Siegerehrung wurde von Eckhard Demmer, Vorsitzender des Ausschusses für Breitensport und Gesundheit, durchgeführt. Er war ganz angetan von der „vollen Hütte“: „Es sind über 100 Leute hier. Das ist eine geile Angelegenheit.“ Demmer – in krachlederner Oktoberfest-Montur gewandet - verwies darauf, welche Erfolgsgeschichte der Zunft-Kölsch-Pokal ist. „So etwas gibt es in anderen Kreisen nicht.“ Bei der 2026er-Auflage haben 32 Mannschaften mitgemacht. Die Verantwortlichen hoffen im nächsten Frühjahr auf eine ähnlich hohe Teilnehmerzahl.
Der Ausschussvorsitzende dankte dem SV Bechen für die Ausrichtung der Endspiele („Das war ein toller Tag und ihr habt das sehr gut gemacht“), bevor es zur Übergabe der Schecks kam. Kurz darauf wurde das Büffet eröffnet und der Abend ging endgültig in den gemütlichen Teil über.

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