FUSSBALL
Keine Tore im Kellergipfel: Für beide Teams zu wenig
Oberberg - Staffel 3: Ründeroth und Marienhagen II trennen sich remis, Derschlag nach Elsenrother Unentschieden wieder mit kleinem Vorteil im Titelrennen - Staffel 2: Wipperfeld schießt Altenberg II ab, Lindlar II gewinnt Lokalduell gegen die SVF-Reserve - 'Sportsbar Lutter' präsentiert die Kreisliga B (AKTUALISIERT).
Staffel 3
SV Frömmersbach – TuS Elsenroth 3:3 (2:1).
Im Topduell des Kreisliga B-Spieltags teilten sich die beiden Kontrahenten leistungsgerecht die Punkte. Stjepan Markanovic brachte den Tabellenzweiten aus Elsenroth früh in Führung, noch vor dem Seitenwechsel wendeten Nick Littau und Hajar Mohamad Ismail das Blatt zugunsten des Tabellenvierten aus Frömmersbach. Insgesamt lieferten sich die Teams in beiden Halbzeiten einen intensiven Schlagabtausch, der fußballerische Leckerbissen weitgehend vermissen ließ. Viele lange Bälle und Zweikämpfe prägten das Spiel. Nach dem Seitenwechsel sorgte ein Doppelschlag der Elsenrother für eine erneute Wende. Marco Braun und Pascal Morville stellten nach rund einer Stunde auf 3:2 für die Gäste, doch die Hausherren kamen noch einmal zurück.
In Minute 77 vergaben die Gastgeber zunächst die große Gelegenheit auf den Ausgleich. Nach einem Handspiel von Elsenroths Maximilian Wirths schoss Dominik Hausmann den anschließenden Elfmeter über das Tor. Fabian Schilamow gelang jedoch kurz vor Ultimo doch noch der verdiente Ausgleich für die Hausherren. „Es war ein wildes Spiel und unter dem Strich ein gerechtes Ergebnis“, bilanzierte Frömmersbachs Trainer Mariano Geusa und lobte den Schiedsrichter für eine gute Leistung. Torchancen habe es auf beiden Seiten gegeben. „Ich bin zufrieden. Wir spielen eine mehr als gute Saison“, erklärte der SVF-Coach. Sein Gegenüber war ebenfalls einverstanden mit dem Spielausgang. „Mit etwas Glück bringen wir die Führung über die Zeit. Aber man muss auch sagen, dass wir ein- oder zweimal auch Glück hatten. Ich kann mit dem Ergebnis gut leben“, sagte TuS-Trainer Peter Luczykowski.
Tore
1:0 Stjepan Markanovic (7.), 1:1 Nick Littau (25.), 1:2 Hajar Mohamad Ismail (34.), 2:2 Marco Braun (55.), 3:2 Pascal Morville (62.), 3:3 Fabian Schilamow (86.).
Besonderes Vorkommnis
Der Frömmersbacher Dominik Hausmann schießt einen Handelfmeter über das Tor (77.).
FC Wiedenest-Othetal – BV 09 Drabenderhöhe 2:3 (0:1).
Trotz der Pausenführung durch Markus Hein geriet der BV 09 in der zweiten Halbzeit durch die Treffer von Marlon Schultze und Lukas Rüsche binnen acht Minuten in Rückstand. Doch die Gäste hatten Nils Barthel in ihren Reihen, der dem Match mit einem Doppelpack die entscheidende Wendung gab. „Wir sind sehr gut reingekommen und bekommen quasi aus dem Nichts den Rückstand, danach haben wir die Partie gedreht und hätten mehrfach auf 3:2 stellen können. Wir haben aber einfach unsere Chancen zu schlecht genutzt und stehen so am Ende mit leeren Händen da“, bemängelte FCWO-Trainer Jose Fernandez. „Das war eigentlich kein gutes Spiel von uns. Erst ab der 70 Minuten haben wir den Schalter umgelegt. Die Punkte nehmen wir gerne mit, obwohl ein Remis gerecht gewesen wäre“, so BV 09-Coach Malte Klein.
Tore
0:1 Markus Hein (26.), 1:1 Marlon Schultze (51.), 2:1 Lukas Rüsche (58.), 2:2 Nils Barthel (70.), 2:3 Nils Barthel (80.).
Borussia Derschlag – VfL Engelskirchen 5:1 (4:1).
„Das war ein souveräner Auftritt mit nur zwei kleinen Schwächephase. Engelskirchen hat tapfer verteidigt, aber wir haben das Spiel dominiert“, erklärte Borussia-Trainer Dimitri Wirschke. Seine Top-Goalgetter waren in Topform: Salih Tatar setzte sich mit zwei Toren wieder alleine an die Spitze der Torjägerliste und Triantafilos Vlachos rückte mit seinem Dreierpack und nun 23 Saisontreffern auf den fünften Platz vor. „Derschlag hat verdient gewonnen, das Ergebnis ist am Ende aber viel zu hoch ausgefallen. Wir haben phasenweise gut mitgehalten“, sagte VfL-Coach Pantaleo Stomeo.
Tore
1:0 Triantafilos Vlachos (16.), 2:0 Salih Tatar (22.), 2:1 Donat Kelmendi (25. Foulelfmeter), 3:1 Salih Tatar (32.), 4:1 Triantafilos Vlachos (33.), 5:1 Triantafilos Vlachos (66.).
SpVg. Dümmlinghausen-Bernberg – SV Schnellenbach 5:0 (3:0).
Trainer Marcel Wittfeld sprach von einem schönen Spiel und einem auch in der Höhe verdienten Sieg für seine Mannschaft. Schnellenbach hätte allerdings kurz nach dem Anpfiff in Führung gehen können. „Danach hatten wir das Heft des Handelns in der Hand“, so Wittfeld. Oder wie es Trainer Jörg Jordan aus Sicht der Schnellenbacher formulierte: „Danach nahm das Unheil seinen Lauf.“ Bei seiner Mannschaft hatte er heute eine unterirdische Leistung gesehen. „Das war ein Totalausfall. Alles, was wir in den vergangenen Wochen gut gemacht haben, haben wir heute richtig schlecht gemacht.“
Tore
1:0 Cedric Frosch (12.), 2:0 Daniel Reh (24.), 3:0 Oleg Boboc (43.), 4:0 Luan-Noel Dick (78.), 5:0 Daniel Reh (85.).
SG Holpe-Wallerhausen – TuS Weiershagen 1:1 (0:1).
Holpe-Wallerhausen beantwortete die frühe Führung der Gäste mit dem späten Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Abpfiff gelang Luca Lutz per Strafstoß der Treffer zum 1:1-Endstand. „Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme reinzukommen und noch Glück, dass wir nicht höher zurückliegen. In der zweiten Hälfte waren wir stärker als Weiershagen, weshalb das Remis in Ordnung geht“, resümierte SG-Trainer Lukas Jacobi das Duell. „Wir hatten nur zwölf Mann und davon waren drei Spieler angeschlagen. Unterm Strich ist das Ergebnis gerecht. Wir hatten am Ende verletzungsbedingt nur noch zehn Jungs auf dem Feld“, schilderte TuS-Coach Roberto Lombardo.
Tore
0:1 Amadou Balde (15.), 1:1 Luca Lutz (85. Foulelfmeter).
TSV Ründeroth – VfR Marienhagen II 0:0.
Durch das torlose Remis im Kellergipfel bleibt es beim Sechs-Punkte-Rückstand von Ründeroth, das sich vor der Begegnung von Coach Peter Schaubode getrennt hatte (siehe Bericht), auf den Vorletzten Marienhagen II. „Wir hatten uns heute viel vorgenommen, aber nach einer kurzfristigen Absage musste ich die gesamte Innenverteidigung neu aufstellen“, sagte Interimstrainer Trainer Hans Hansmann nach der Nullnummer, die dem TSV in seiner prekären Situation nicht weiterhilft. Unzufrieden war auch Gästecoach Dominik Kuhn, der sich über den Chancenwucher seiner Schützlinge ärgerte. „Wir waren komplett überlegen, haben fünfmal Aluminium getroffen und den Gegner teilweise hinten reingedrängt. So sind wir am Ende die Deppen.“
Tore
Fehlanzeige.
SSV Marienheide – SSV Hochwald 4:1 (0:0).
Beim Sieg gegen das Kellerkind zeigten die Marienheider keine Glanzleistung, dank des Unentschiedens von Elsenroth konnte man aber Boden auf den Tabellenzweiten gutmachen. Erst im zweiten Durchgang drehten die Hausherren auf. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwergetan, personell sind wir komplett auf Kante genäht und pfeifen weiter aus dem letzten Loch. Deshalb ziehen ich den Hut vor den Jungs“, so Trainer Hansi Füting, der kurzfristig noch Chris Gösselkeheld (zuletzt Bielstein) verpflichten konnte. „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen. Wir haben 60 Minuten gut gespielt und dann sind die Jungs etwas zu mutig geworden. Ein Remis war unser Traum, daraus ist leider nichts geworden“, meinte Hochwalds Coach Jens Langhein.
Tore
1:0 Rene Rademacher (63.), 2:0 Fidel Delibalta (77.), 3:0 Leon Plömacher (86.), 3:1 Moritz Mantik (90.), 4:1 Abullah Atas (90.+6).
Spvg. Rossenbach – SSV Wildbergerhütte-Odenspiel 2:3 (1:1).
Jan Derksen brachte die Gäste zweimal in Führung, nachdem Nils Hertrampf in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen hatte. Luca Müller schraubte den Vorsprung für „Hütte“ in die Höhe. Das 2:3 durch Erik Jödden kam für die Gastgeber zu spät. „Ich denke ein Remis wäre gerecht gewesen. Die Gegentreffer durch einen abgefälschten Freistoß und ein Tor, dem ein Handspiel vorausging, waren ärgerlich. Beide Teams haben auf einem guten Niveau gespielt“, berichtete Rossenbachs Trainer Mark Hertrampf. „Ich bin mit unserem besten Spiel der Rückrunde sehr zufrieden. In Rossenbach ist es immer schwer und wir haben absolut verdient gewonnen “, freute sich SSV-Coach Mathias Hartwig.
Tore
0:1 Jan Derksen (37.), 1:1 Nils Hertrampf (45.+2), 1:2 Jan Derksen (59.), 1:3 Luca Müller (83.), 2:3 Erik Jödden (86.).
Tabelle und Ergebnisse Staffel 3
Staffel 2
DJK Wipperfeld – SV Altenberg II 9:1 (3:0).
Das Schützenfest gegen die SVA-Reserve leiteten die Wipperfelder bereits in der Frühphase ein. Antonello Varipapa traf nach zwei Minuten zum 1:0 und 60 Sekunden später unterlief den Gästen ein „Jahrhundert-Eigentor“ mit einem Heber von der Mittellinie über den eigenen Keeper hinweg. Später folgten Doppelpacks von Linus Müller und Paco Bern, sodass das halbe Dutzend schon nach einer Stunde Bestand hatte. Die beiden zweifachen Torschützen wurden noch von Tim Theunissen übertrumpft, dem in der Schlussviertelstunde ein lupenreiner Hattrick gelang. „Das war auch in der Höhe verdient, ein rundum gelungenes Spiel“, zeigte sich DJK-Trainer Erkan Yorganci hocherfreut.
Tore
1:0 Antonello Varipapa (2.), 2:0 (3. Eigentor), 3:0 Linus Müller (27.), 4:0 Paco Bern (48.), 5:0 Paco Bern (54.), 6:0 Linus Müller (56.), 6:1 Nicholas Schub (64.), 7:0 Tim Theunissen (78.), 8:1 Tim Theunissen (86.), 9:1 Tim Theunissen (90.),
Besonderes Vorkommnis
Gelb-Rot gegen den Altenberger Robin Weber (86.).
TV Hoffnungsthal II – Eintracht Hohkeppel III 1:6 (1:4).
Im Rennen um die Torjägerkrone brachte die Partie wieder Spannung. Kai Hense kommt nach seinem Doppelpack auf 20 Saisontreffer und Hakan Gürsoy hat mit seinem 25. Tor zumindest kurzfristig zum Führungsduo Salih Tatar (Borussia Derschlag) und Jerry Wagner (SV Refrath) aufgeschlossen. „Die Hoffnungsthaler haben in einem fairen Spiel 20 Minuten gut mitgehalten und hatten auch die Chance zum 2:2, aber nach unserem dritten Treffer hatte der Gegner keine Schnitte mehr“, sagte Hohkeppels Coach Kemal Agu.
Tore
0:1 Kai Hense (9.), 0:2 Hakan Gürsoy (10.), 1:2 Jonas Kobeszko (19.), 1:3 Marc Philavanh (40.), 1:4 Walter (45.+2.), 1:5 Kai Hense (54.), 1:6 Murat Ekmen (80.).
TuS Lindlar II – SV Frielingsdorf II 4:1 (2:0).
Nach einem Doppelpack von Top-Torjäger Tobias Mibis - per Hinterkopf sowie nach toller Ballannahme markierte er seine Saisontreffer 22 und 23 - ging die TuS-Reserve mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel legte Justin Ebert aus spitzem Winkel das sehenswerte 3:0 nach, ehe Vincent Diewerge nach gut einer Stunde verkürzen konnte. In der Schlussphase machte Dominik Ufer den Derbydeckel endgültig drauf. „Das war ein Traumtor durch meinen Sohn Justin“, jubelte Lindlars Coach Joey Ebert. „Erst als wir durchgewechselt haben, kam Frielingsdorf kurz mal ran, aber nach dem Tor von Dominik Ufer war alles klar.“ SVF-Trainer Ufuk Opak fand, dass seine Mannschaft eine gute Leistung abgeliefert habe, „obwohl sich das bei einem 1:4 komisch anhört. Die beiden Blackouts in der ersten Hälfte waren nicht gut für uns.“
Tore
1:0 Tobias Mibis (20.), 2:0 Tobias Mibis (37.), 3:0 Justin Ebert (52.), 3:1 Vincent Diewerge (60.), 4:1 Dominik Ufer (83.).