FUSSBALL

Lässt der Ex-Coach Hohkeppels Träume platzen?

thg; 21.05.2026, 12:00 Uhr
Foto: Thomas Giesen --- Ausgerechnet beim Wiedersehen mit dem ehemaligen Hohkeppeler Trainergespann Iraklis Metaxas (li.) und Amir-Ali Mostowfi (m.) könnte der Traum vom Wiederaufstieg in die Regionalliga platzen.
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Lässt der Ex-Coach Hohkeppels Träume platzen?

thg; 21.05.2026, 12:00 Uhr
​​​​​​​Lindlar – Eintracht Hohkeppel trifft auf sein ehemaliges Trainergespann Iraklis Metaxas und Amir-Ali Mostowfi – Ein Sieg bei der Zweitvertretung von Fortuna Köln ist Pflicht.

Von Thomas Giesen

 

SC Fortuna Köln II – Eintracht Hohkeppel (Montag, 15:30 Uhr).

 

Hinspiel: 1:2.

 

Es fehlt: Clinton Williams-Emmanuel.

 

Zum Spiel: Die Hohkeppeler haben den letzten Strohhalm fest in der Hand. Das Team von Trainer Giuseppe Brunetto braucht vermutlich einen Sieg, um noch weiter im Rennen um den Regionalligaaufstieg mitmischen zu können. Nur noch neun Punkte sind zu vergeben, fünf Zähler muss die Eintracht auf den Primus Bergisch Gladbach aufholen und deren vier auf den Verfolger aus Siegburg. „Ich sage es jede Woche. Solange es rechnerisch möglich ist, müssen wir daran glauben, dass wir es noch schaffen können. Ich denke nicht, dass die Konkurrenz alle verbleibenden Spiele gewinnen wird. Und wenn doch, dann muss man den Hut ziehen“, sagt Brunetto.

 

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Die Hoffnung der Hohkeppeler hängt am Restprogramm der Konkurrenz. Vermeintlich das einfachere hat der Tabellenführer aus Bergisch Gladbach, der mit den Sportfreunden Düren und der SpVg. Porz die nach Tabellenstand leichtesten Aufgaben hat. Die 09er wackelten jedoch in den vergangenen Wochen zeitweise – ein Patzer ist nicht ausgeschlossen. Mit dem FC Wegberg-Beeck steht zudem noch ein heimstarker Gegner im Spielplan. Der Siegburger SV hat es mit den Topteams aus Vichttal und Merten deutlich schwerer, mit dem FC Hennef aber eine klare Pflichtaufgabe im Programm.

 

Hohkeppel muss derweil nur noch zweimal ran. Gegen die Fortuna-Zweitvertretung und den 1. FC Düren, mit dem man sich im Falle des Aufstiegs die Westkampfbahn als Heimspielstätte teilen will – wie man es zu gemeinsamen Regionalligazeiten schon gemacht hat. Am letzten Spieltag bekommen die Hohkeppeler die Punkte, wegen des Rückzugs des FC Pesch, am grünen Tisch zugesprochen. Durchaus möglich, dass man am Ende alle neun Zähler mitnimmt. Möglich ist aber auch, dass ausgerechnet das ehemalige Trainergespann der Hohkeppeler, Iraklis Metaxas und Amir-Ali Mostowfi, die Regionalligaträume der Eintracht beenden. Metaxas war während der Regionalligaspielzeit von den Hohkeppelern entlassen worden, Mostowfi folgte ihm wenig später zur Fortuna.

 

Hohkeppels Coach Brunetto hat nur lobende Worte für Metaxas übrig: „Ich durfte noch einige Zeit mit ihm zusammenarbeiten. Er ist ein toller Mensch und ein toller Trainer. Ich freue mich auf ein Wiedersehen“, sagt er und mahnt, auch die sportlichen Fähigkeiten der Fortuna zu berücksichtigen, obwohl der aktuell zehnte Tabellenplatz nicht gerade furchteinflößend anmutet. „Die Mannschaft ist mit vielen jungen Spielern bestückt, die die Perspektive haben, in der ersten Mannschaft spielen zu können. Zudem haben sie mit Spielmacher Gjorgji Antoski und den beiden Innenverteidigern Joran Sobiech und Mario Weber erfahrene Spieler, die alle schon bei mir beim 1. FC Düren gespielt haben. Die Mischung machts. Sie spielen ein klares 4-4-2-System und arbeiten gut gegen den Ball. Das ist eine starke Mannschaft, da werde ich mich von den letzten Ergebnissen nicht beeinflussen lassen. Und gegen uns sind alle noch ein wenig mehr motiviert“, so Brunetto.

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