FUSSBALL
Neue Aufgabe im Nachwuchsleistungszentrum
Wipperfürth - A-Lizenz-Inhaber Sinan Ataoglu aus Wipperfürth wird ab 1. Juli die U12 von Viktoria Köln trainieren.
Von der Kreisliga C in die Jugendabteilung eines Drittligisten: Sinan Ataoglu, der bisher als Coach des SV Thier tätig war, wechselt zum 1. Juli zu Viktoria Köln, das künftig neben Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FC Köln das dritte Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) im Fußballverband Mittelrhein bildet. Ataoglu wird dort in der kommenden Saison die U12 der Viktoria trainieren. „Ich freue mich darauf, unglaublich talentierte Kinder in professionellen Strukturen weiter formen und entwickeln zu können. Nicht nur die fußballerische, sondern auch die menschliche Entwicklung sind mir wichtig“, erklärt der A-Lizenz-Inhaber.
Geplant war ein sofortiger Einstieg bei den Höhenbergern nicht, wie Ataoglu betont, zumal der Fahraufwand von Wipperfürth nach Köln enorm hoch ist. Trotzdem sei er froh, die Gelegenheit beim Schopfe gepackt zu haben. „Wenn man Roland Koch, ehemaliger langjähriger Co-Trainer von Christoph Daum als Leiter des NLZ, Jürgen Kohler als A-Jugend-Trainer oder Pavel Dotchev als Trainer der Senioren-Mannschaft hat, freue ich mich schon, auch neben den Trainingseinheiten der U12 viel mitzunehmen und mich dementsprechend weiterzuentwickeln als Trainer. Ich glaube, als Trainer und auch als Mensch lernt man nie aus und ich werde alles aufsaugen, was für mich wichtig und interessant sein könnte“, so Ataoglu.
Den SV Thier verlässt er mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Er bedankt sich beim Vorstand für die Unterstützung bei der Absolvierung des A-Lizenz-Lehrgangs und bei der Mannschaft, „die mich trotz der vielen Niederlagen immer bestärkt und unterstützt hat. Ein besonderes Lob geht an meinen Jungen Co-Trainer Joel Förster, der gerade während meiner A-Lizenz-Ausbildung alles abgefangen und super Arbeit geleistet hat.“
Seine Tätigkeit am DFB-Stützpunkt in Bielstein geht ebenfalls zu Ende, wobei Ataoglu die Entwicklung vor Ort im Auge behalten möchte. „Der Kontakt wird bleiben, da dort natürlich auch Spieler, die für unser NLZ interessant sind, gefördert werden. Besonders die gemeinsamen Trainingseinheiten mit Hubert Moog werden mir fehlen.“ Bei der C-Lizenz-Ausbildung im Kreis Berg bleibt er an Bord.
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