FUSSBALL

Nur ein Sieg hilft weiter

lo; 21.05.2026, 11:30 Uhr
Archivfoto: Dietmar Scherbaum --- Bröltal bangt um den Einsatz von Ariana Ajdari (am Ball).
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Nur ein Sieg hilft weiter

lo; 21.05.2026, 11:30 Uhr
Nümbrecht – Das Frauenteam des TuS Homburg-Bröltal steht in der Mittelrheinliga maximal unter Druck und braucht im Heimspiel gegen Rot-Weiß Merl unbedingt drei Punkte, um die Hoffnungen auf den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten.

Vorschau Frauen-Mittelrheinliga (24. Spieltag)

 

TuS Homburg-Bröltal – Rot-Weiß Merl (Montag, 13 Uhr).

 

Hinspiel: 2:1. 

 

Es fehlen: Blerina Asani, Marie Rüße, Julia Pöhlmann, Sina Garz.

 

Einsatz fraglich: Ariana Ajdari.

 

Zum Spiel: Vielleicht hilft es ja, um den Kopf noch einmal freizubekommen: Am Freitagabend treffen sich die Spielerinnen des TuS Homburg-Bröltal in Köln, um von dort aus mit einem Partyschiff auf dem Rhein zu schippern. Einen Anlass zum Feiern gibt es eigentlich nicht, erst recht nach der bitteren 0:1-Pleite bei Alemannia Straß am vergangenen Sonntag durch einen strittigen Elfmeter in der Nachspielzeit. Damit verpasste Bröltal den erhofften Sprung ans rettende Ufer und zittert mehr denn je um den Klassenerhalt.    

 

Das Restprogramm lässt nichts Gutes erahnen: Der THB muss noch gegen die Liga-Dominatoren DJK Südwest Köln und Alemannia Aachen antreten und auch der nächste Gegner, Rot-Weiß Merl, ist keine Laufkundschaft. „Das ist eine gute Mannschaft, die auch sehr robust spielen kann. Das müssen wir annehmen und die Schwachstellen, die sie anbieten, ausnutzen“, sagt Trainer Mats Bollmann, der zwar den Abstieg nicht weiter thematisieren und damit keinen zusätzlichen Druck aufbauen will, aber weiß, „dass es sportlich nicht besonders gut für uns aussieht.“

 

Am Pfingstmontag muss ein Sieg her. Dann würde Bröltal – zumindest vorübergehend – die rote Zone verlassen, denn der SV Menden, der den ersten Nichtabstiegsplatz belegt, hat spielfrei. Überhaupt sind es wohl die Mendenerinnen, die man am Ende hinter sich lassen muss. Der direkte Konkurrent ist in diesem Kalenderjahr noch sieglos, hat die schwächste Rückrundenbilanz aller Mannschaften. Wenn und Aber sind im Fußball indes unzuverlässige Paten, der THB braucht drei Zähler – und wird wohl auch zumindest einen Big Point gegen Südwest oder Aachen holen müssen, um die Fahrkarte für ein drittes Jahr in der höchsten Verbandsspielklasse zu lösen.  

 

Anzuknüpfen gilt es an die Leistung gegen Jüngersdorf-Stütgerloch vor 14 Tagen. Beim 8:1-Schützenfest spielten die Gastgeberinnen befreit auf. Der Auftritt auf dem schwer bespielbaren Naturrasenplatz in Straß war wieder ein Rückschritt. Gerade einmal vier Torchancen - ein echter Hochkaräter war nicht darunter - erarbeitete man sich in dem Kellerduell – eindeutig zu wenig. Möglicherweise ein gutes Omen: Im Hinspiel landete die Bollmann-Elf ihren bislang einzigen Auswärtserfolg der Saison. Ariana Ajdari, zusammen mit Ilka Lang die beste Torschützin, klagte am Dienstag beim Training über muskuläre Probleme. Ihr Einsatz ist nach jetzigem Kenntnisstand fraglich.

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