FUSSBALL

Rückschlag im Aufstiegskampf: Nümbrecht verliert Flutlichtspiel gegen eiskalte Seelscheider

thg; 14.03.2026, 09:30 Uhr
Fotos: Thomas Wirczikowski --- Im strömenden Regen zeigten sich die Fußballer des FSV Neunkirchen-Seelscheid gegen den SSV Homburg-Nümbrecht eiskalt und entführten die Punkte aus dem Oberbergischen.
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Rückschlag im Aufstiegskampf: Nümbrecht verliert Flutlichtspiel gegen eiskalte Seelscheider

thg; 14.03.2026, 09:30 Uhr
Nümbrecht - Die Landesliga-Fußballer des SSV Homburg-Nümbrecht müssen sich zu Hause dem FSV Neunkirchen-Seelscheid geschlagen geben - Die Sparkasse Gummersbach präsentiert die Landesliga.

Von Thomas Giesen

 

SSV Homburg-Nümbrecht – FSV Neunkirchen-Seelscheid 0:2 (0:2).

 

Fünf Siege aus den fünf Heimspielen in Folge sollten es im besten Falle werden. Nach vier Begegnungen, nur einem Sieg zwei Unentschieden und der jüngsten Niederlage im Flutlichtspiel am Freitagabend gegen Seelscheid, ist die Lage der Nümbrechter aber ernüchternd. „Wir haben genauso viele Punkte geholt, wie zu Beginn der Hinrunde“, versuchte SSV-Trainer Marcus Voike die Situation nicht zu düster zu sehen. „Wir hatten so viele Chancen, wie in den vorangegangenen drei Spielen zusammen. Aber heute hat alles so zusammengepasst, dass kein Ball reinging“, zog der Coach Bilanz.

 

[Bei strömendem Regen lieferten sich die Nümbrechter mit den Gästen aus Seelscheid ein intensives Gefecht, gingen aber als Verlierer vom Feld.]

 

Die Gastgeber starteten engagiert und spielten sich schnell Tormöglichkeiten heraus. Kilian Seinsche und Robin Brummenbaum blieben aber glücklos und die Anfangsoffensive war schnell verpufft. „Es war dann ein ausgeglichenes Spiel. Viele Szenen haben sich im Mittelfeld abgespielt. Dann hat der Gegner eiskalt zugeschlagen“, klagte Voike über die Effizienz der Gäste, die gleich die erste Torchance zur Führung nutzten. Kjell Simnonia hatte sich in hohem Tempo auf der Außenbahn durchgesetzt und eine perfekte Flanke ins Zentrum geschlagen. Dort stand Marc Schneider und versenkte den Ball in den Maschen. „Sie haben uns gut ausgekontert. Das war nicht zu verteidigen. Das hat der Gegner sehr gut gemacht“, blieb Voike nicht mehr als Anerkennung für die Aktion der Seelscheider, die nur wenige Minuten brauchten, um auf 2:0 zu stellen.

 

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Diesmal half ein Abwehrbein der Nümbrechter. Nils Stephan schoss aufs Tor und der Ball wurde unhaltbar für SSV-Torwart Julian Schoepe ins Netz abgefälscht. Den Schock verdauten die Nümbrechter schnell und kamen ihrerseits wieder zu Möglichkeiten. Kilian Seinsche scheiterte aber erneut mit einem Torschuss und Philipp Rüttgers rutschte bei seinem fast freien Abschluss aus rund zehn Metern der Ball über den Fuß und landete deutlich neben dem Gehäuse.

 

[Robin Brummenbaum blieb bei seinen Torabschlüssen glücklos.]

 

Bis zur Pause blieben weitere Torszenen aus. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann Sekt oder Selters gespielt“, meinte Voike, dessen Team zwar einige gefährliche Torannäherungen erzeugte, aber zunächst nicht zwingend wurde. Immer wieder stand ein gegnerischer Abwehrspielen im Schussweg oder Abschlüsse waren nicht präzise genug.

 

[Auch Kilian Seinsche biss sich an der FSV-Defensive die Zähne aus.]

 

Zwischenzeitlich gab es nach einem vermeintlichen Foul an Felix Klein im Strafraum lautstarke Proteste aus den Nümbrechter Reihen, einen Strafstoß pfiff der Schiedsrichter aber nicht. Mit zunehmender Spielzeit mehrten sich aber die Chancen der Nümbrechter. Robin Brummenbaum scheiterte an FSV-Keeper Simon Stokowy, eine verunglückte Flanke von Dean-Robin Paes klatschte an die Querlatte und ein Schuss von Felix Klein wurde kurz vor dem Einschlag noch geblockt. Die letzte Gelegenheit, zumindest den Anschluss herzustellen, vergab der eingewechselte Caleb Murphy, dessen Schuss von Stokowy glänzend pariert wurde. „Wir sind eine ordentliche Truppe, aber wir sind nicht Bayern München. Es gibt viele Kleinigkeiten, die Spiele entscheiden. Es war ein intensives Spiel und heute war der gegner besser“, so Voike.

 

Tore

0:1 Marc Schneider (24.), 0:2 Nils Stephan (31.).

 

SSV Homburg-Nümbrecht

Julian Schoepe; Felix Adamietz, Henry Schäumer, Philipp Rüttgers, Ricardo Bauerfeind (78. Caleb Murphy), Marvin Hennecken (63. Dean-Robin Paes), Lukas Grünberg, Felix Sievers (63. Mouad Zaki), Felix Klein, Kilian Seinsche (63. Ritsuki Oyama), Robin Brummenbaum.

 

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