FUSSBALL

Spitzenduell der Aufstiegsaspiranten

jlo, hp; 12.03.2026, 07:00 Uhr
Archivfoto: Dietmar Scherbaum --- Im Hinspiel erreichte der TuS Lindlar durch zwei Treffer von David Förster in der Nachspielzeit noch ein Unentschieden.
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Spitzenduell der Aufstiegsaspiranten

jlo, hp; 12.03.2026, 07:00 Uhr
Oberberg - Kreisliga A: Der TuS Lindlar erwartet den VfR Wipperfürth zum Topspiel des 19. Spieltages - Kreisliga B: In Hochwald treffen zwei Teams aus dem Tabellenkeller aufeinander.

Vorschau Kreisliga A  (19. Spieltag)

 

TuS Lindlar – VfR Wipperfürth (Sonntag, 15:15 Uhr).

 

Hinspiel: 2:2.

 

Es fehlen: Marco Bong, Max Frangenberg, Niko Schachow – Enrico Meierle, Leon Bernardo, Maximilian Müller, Revan Hussain, Roberto Coccimiglio, Tim Schulte, Wilbert Luers, Jonas Schnabel, Justin Chukwudi, Theo Kruschinski.

 

Einsatz fraglich: Simon Kahm, Fabio Römer – Phil Schmidt, Faruk Tokay, Justin Lüthi, Sam Kirschsieper.

 

Zum Spiel: Am kommenden Wochenende treffen zwei Mannschaften aufeinander, die bereits vor dem Saisonstart von der Konkurrenz auf das Favoritenschild gehoben wurden: Der Tabellenführer TuS Lindlar (47 Punkte/68:18 Tor) empfängt den Dritten VfR Wipperfürth (45 Punkte/58:16 Tore). Dazwischen lauert noch der TuS Homburg-Bröltal (46 Punkte/69:30 Tore) , der nach der ersten Heimpleite gegen Union Rösrath (1:2) nun die Aufgabe beim SV Altenberg zu bewältigen hat.

 

Im Hinspiel trennten sich der VfR und der TuS nach einer hochbrisanten Schlussphase mit einem 2:2-Unentschieden, nachdem die Hansestädter nach dem Treffer von Jonas Schnabel zum 2:0 schon wie der sichere Sieger aussahen. David Förster ließ die Ohler Wiesen mit zwei Treffern in der Nachspielzeit aber doch noch verstummen. „Das war definitiv ein glücklicher Punktgewinn“, ordnet TuS-Coach Arlind Oseku das Resultat realistisch ein. „Da sind wir mit einem blauen Auge davongekommen.“

 

VfR-Coach Giovanni Bernardo spricht beim Blick in den Rückspiegel von einer letztlich gerechten Punkteteilung. „Aufgrund der Torfolge war es aber für uns natürlich bitter.“ Auf ein spannendes Spiel werden sich die Zuschauer sicherlich einstellen können. Lindlar konnte aus den bisherigen neun Heimbegegnungen (34:5 Tore) die maximale Quote von 27 Zählern holen, während Wipperfürth sich seine Lorbeeren mit 25 Punkten aus neun Partien (37:8 Tore) als bisher bestes Auswärtsteam verdient hat.

 

„Wipperfürth hat die beste Abwehr der Liga. Gegen sie ist es immer unheimlich schwer, Tore zu schießen“, weiß Oseku um die Qualitäten des Gegners. „Ich rechne mit einem torarmen Spiel. Jeder Treffer kann spielentscheidend sein.“ Das Niveau des Gegners sieht er als sehr hoch an und daher habe man natürlich Respekt. „Aber wir haben auch unsere eigenen Stärken“, gibt sich der TuS-Trainer selbstbewusst. Mit dem Verlauf der Rückserie ist Oseku nicht in Gänze zufrieden. Beim 2:0 in Bielstein und dem 4:3 in Biesfeld war Steigerungspotenzial zu erkennen. Daher ist es auch sein Ziel, am kommenden Sonntag die Defensive zu stärken, um unnötige Gegentore zu vermeiden. Zur optimalen Vorbereitung schiebt der Trainer vor dem Spitzenspiel noch eine dritte Trainingseinheit ein. Die Zielausrichtung ist klar: „Wir wollen den Platz an der Sonne am Sonntag nicht hergeben“, meint er.

 

Bernardo muss derweil sein Lazarett nach möglicherweisen doch spielfähigen Kickern zu durchforsten. Im schlimmsten Fall droht gleich ein ganzes Dutzend Akteure auszufallen. Darin sieht der Trainer auch den größten Knackpunkt. „Wir sind ganz gut aus den Startlöchern gekommen (Anm.d.Red.: 4:0 in Wiehl und 3:0 gegen Bensberg), aber durch die vielen Verletzungen ist es schwer, dass sich mal ein Kern einspielen kann.“ Auf die kommende Begegnung freut sich Bernardo riesig. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass sich meine Jungs trotz der vielen Umstellungen wieder mit den besten Teams der Liga auf Augenhöhe bewegen. Lindlar hat in der Breite mit Sicherheit die stärkste Truppe, aber in einem Spiel ist halt immer etwas möglich“, betont er. „Spätestens am Sonntag wissen wir dann auch, wo wir wirklich stehen.“ (jlo)

 

Die weiteren Partien am Sonntag

FV Wiehl II – TuS Immekeppel (13 Uhr)

FC Bensberg – RS 19 Waldbröl (15 Uhr)

BSV Bielstein – Blau-Weiß Biesfeld (15 Uhr)

SV Altenberg – TuS Homburg-Bröltal (15 Uhr)

SSV Süng – SSV Bergneustadt (15:15 Uhr)

SSV Homburg-Nümbrecht II – VfR Marienhagen (15:15 Uhr)

 

Das Spiel Rösrath - Klaswipper hat bereits am Mittwoch stattgefunden. Hier geht's zum Bericht. 

 

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Vorschau Kreisliga B Staffel 3 (19. Spieltag)

 

SSV Hochwald – SV Schnellenbach (Sonntag, 15:15 Uhr).

 

Hinspiel: 1:1.

 

Es fehlen: Kevin Kluck, Nils Schneider, Paul Vogt – Ric Hess.

 

Einsatz fraglich: Dennis Wall, Fabian Rasch – Miguel Stegert.

 

Zum Spiel: Für die Teams im unteren Tabellendrittel stehen die Wochen der Warheit an. Es gibt „Sechs-Punkte-Spiele“ en masse. Der Auftakt dazu findet am Sonntag in Hochwald statt, wo der heimische SSV als Vorletzter mit sieben Punkten auf dem Konto und der SV Schnellenbach (13. Platz/zehn Zähler) die Klingen kreuzen – nebenbei das Aufeinandertreffen zweier Aufsteiger.

 

„Kellerduelle sind reine Kopfsache. Die kommenden Spieltage will ich nicht kleiner reden, als sie in unserer aktuellen Situation sind. Es geht darum, dass wir uns diese Woche im Training komplett darauf fixieren. Dabei können wir auch ein ekliger Gegner sein, weil wir spielerische Akzente setzen können. Die Robustheit in der höheren Liga müssen wir uns als Aufsteiger im Ligabetrieb erarbeiten“, sagt Hochwalds Interimscoach Jens Langhein mit Blick auf die derzeitige Situation des Liga-Neulings.

 

Der SSV-Trainer hofft, dass ihm die Routiniers Micha Simon und Sebastian Resch bei der wichtigen Partie wieder zur Verfügung stehen. Dagegen fehlt Stammkeeper Kevin Kluck, der sich gegen Elsenroth verletzte. Mit dem jungen Torhüter Lucas Wingendorf hat man aber einen guten Vertreter gefunden. Zudem ist Paul Vogt schon länger nicht verfügbar, da er ein Auslandssemester in seinen Studiengang eingebaut hat. „Wir müssen das mental und von der kämpferischen Seite her annehmen, dann bin ich optimistisch“, ergänzt Langhein.

 

Die Schnellenbacher haben mit Hochwald, Marienhagen II und Ründeroth hintereinander weg die Teams vor Brust, die im Tableau hinter ihnen gelistet sind. Der SVS kann also einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. „Das sind unsere drei Endspiele mit der guten Chance, danach weiter über dem Strich zu stehen. Wenn wir allerdings was liegen lassen, wird es natürlich schwer, das gegen Mannschaften von oben wieder aufzuholen. Wir nehmen die gute Leistung aus den letzten beiden Spielen mit, obwohl wir da nur einen Punkt geholt haben. Die Stimmung ist gut“, schildert Gästecoach Jörg Jordan. Personell sieht es gut aus. Nur Ric Hess fällt mit einem Außenbandanriss für mindestens sechs Wochen aus, der Einsatz von Miguel Stegert (Leistenprobleme) ist fraglich. „Im Training arbeiten wir an den Fehlern, die wir gemacht haben. Hochwald hat in der Situation mehr Druck als wir“, findet Jordan. (hp)

 

Die weiteren Partien der Staffel 3 am Sonntag

VfR Marienhagen II – SSV Wildbergerhütte-Odenspiel (13 Uhr)

FC Wiedenest-Othetal – Borussia Derschlag (15 Uhr)

TSV Ründeroth – TuS Elsenroth (15:15 Uhr)

SSV Marienheide – VfL Engelskirchen (15:15 Uhr)

SpVg. Dümmlinghausen-Bernberg – TuS Weiershagen (15:15 Uhr)

Spvg. Rossenbach – BV 09 Drabenderhöhe (15:15 Uhr)

SV Frömmersbach – SG Holpe-Wallerhausen (15:15 Uhr)

 

Die Partien der Staffel 2 mit oberbergischer Beteiligung am Sonntag

TuS Lindlar II – SG Overath-Vilkerath (13 Uhr)

Heiligenhauser SV II – SV Frielingsdorf II (13 Uhr)

DJK Wipperfeld – SV Bergisch Gladbach 09 II (15:15 Uhr)

TuS Untereschbach – Eintracht Hohkeppel III (15:15 Uhr)   

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