FUSSBALL

Wer steigt auf, wenn Hohkeppel III zurückgezogen werden sollte?

lo; 02.06.2026, 14:59 Uhr
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Wer steigt auf, wenn Hohkeppel III zurückgezogen werden sollte?

lo; 02.06.2026, 14:59 Uhr
Oberberg - Vor dem letzten Spieltag der Fußballsaison ist das Thema Mannschaftsabmeldungen wieder omnipräsent - Einmal mehr steht die Kreisliga B im Fokus – Eine erste Entscheidung hat der Vorstand des Fußballkreises Berg nun getroffen.

Wenn die Fußballsaison in den Kreisligen auf die Zielgerade einbiegt, stehen schon längst nicht mehr nur die sportlichen Entscheidungen im Fokus. In diesem Zusammenhang sei an das Chaos rund um die diversen Mannschaftsabmeldungen in der vergangenen Spielzeit erinnert, das unter anderem dazu führte, dass es in der Kreisliga B keinen einzigen sportlichen Absteiger gab.

 

Auch diesmal beschäftigen (beabsichtigte) Teamrückzüge die Verantwortlichen beim Fußballkreis Berg. So hatte Eintracht Hohkeppel vor einigen Wochen avisiert, seine 3. Mannschaft (Kreisliga B Staffel 2) vom Spielbetrieb abzumelden (OA berichtete).

 

Offiziell gemacht wurde das bislang nicht, doch sollte der Rückzug seitens des Vereins frist- und formgerecht bis zum 20. Juni erfolgen (um als Absteiger der laufenden Saison zu gelten), hat der Kreisvorstand nun zumindest schon einmal festgelegt, wie mit der Sonderthematik umgegangen wird, dass die Hohkeppeler Drittvertretung einen Aufstiegsplatz belegt.

 

Wie der Kreisvorsitzende Jürgen Liehn im Gespräch mit OA auf Nachfrage erklärte, soll das Aufstiegsrecht – nochmal: immer vorausgesetzt, Hohkeppel III wird frist- und formgerecht bis zum 20. Juni vom Spielbetrieb abgemeldet – auf den Tabellendritten der Kreisliga B Staffel 2 übergehen. Diese Position nimmt momentan der SV Refrath ein.

 

Weitere Wasserstandsmeldungen wollte Liehn vor Ablauf des letzten Spieltages nicht abgeben, wobei dieser inzwischen nicht mehr das entscheidende Datum darstellt. Aufgrund der Anpassung der Spielordnung ist nun der erwähnte 20. Juni der Stichtag.

 

Es ist nicht auszuschließen, dass es bis dahin noch die eine oder andere unliebsame Überraschung bevorsteht – und kurzerhand doch noch Relegationsrunden angesetzt werden müssen, um eventuell zusätzlich freigewordene Plätze in der nächsthöheren Liga nachzubesetzen.      

 

Was wiederum eine grundsätzliche Frage aufwirft: Sollte der Kreis Berg angesichts der späteren Abmeldefrist künftig nicht eher auf die Relegation verzichten und – analog zum Verband – eine Quotientenwertung einführen, um den Klubs ein gewisses Maß an Planungssicherheit zu verschaffen? Dann würde zwar im Extremfall weiterhin erst am 21. Juni endgültige Klarheit herrschen, aber es wären keine kurzfristig zu organisierenden und erst nach dem Stichtag stattfindenden Relegationsrunden notwendig. Vielleicht ist das ja ein Thema für den nächsten Staffeltag im Juli.

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