FUSSBALL
Zu Gast beim Underdog: THB will ins Halbfinale
Oberberg – Am Sonntag wird das Kreispokal-Viertelfinale der Frauen ausgetragen – Titelverteidiger Bröltal geht als klarer Favorit in das Duell gegen den Kreisligisten Dürscheid.
Vorschau Kreispokal-Viertelfinale der Frauen
DJK Dürscheid – TuS Homburg-Bröltal (Sonntag, 11 Uhr).
Es fehlen: Marie Rüße, Julia Pöhlmann, Sina Garz.
Einsatz fraglich: Sarah Hasenbach.
Zum Spiel: In den Frauenligen auf Verbands- und Kreisebene wird in der Osterferienzeit traditionell eine Pause eingelegt, weshalb der Fußballkreis Berg die Gunst der Stunde genutzt hat, um im ansonsten eng getakteten Terminkalender die nächste Runde des Kreispokals anzusetzen. Am kommenden Sonntag finden die drei Viertelfinalpartien statt, der SC 27 Bergisch Gladbach, Spitzenreiter der Kreisliga A, hat sich aufgrund des zwischenzeitlichen Rückzugs des Landesligisten Eintracht Hohkeppel bereits für das Halbfinale qualifiziert.
Spätestens seit der Abmeldung des Hohkeppeler Teams ist der Titelverteidiger aus Bröltal der große Favorit auf den Gewinn des Wettbewerbs. Neben dem Landesliga-Kellerkind 1. FFC Bergisch Gladbach und Bezirksliga-Aufsteiger TuS Lindlar sind nur noch Kreisligisten am Start. Gegen einen solchen möchte der Mittelrheinligist am Sonntagmorgen das Ticket für die Runde der letzten Vier lösen. Der THB ist zu Gast bei der DJK Dürscheid, die momentan in der Kreisliga A auf dem zweiten Platz rangiert.
Bröltals Coach Mats Bollmann ist froh, dass es für seine Mannschaft vor dem Re-Start in der Liga am übernächsten Wochenende noch einmal einen Härtetest mit Wettbewerbscharakter gibt, wobei der Übungsleiter keinen Spaziergang erwartet. „Ich denke, dass es für Dürscheid das Spiel des Jahres sein wird. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sie alles versuchen werden, um uns rauszuwerfen“, erklärt Bollmann und stellt klar: „Für uns hat die Meisterschaft zwar Priorität, aber es ist definitiv kein Testspiel für uns.“
Er rechnet damit, dass sich der Underdog tief postieren und auf Konter lauern wird. „Wichtig wird daher sein, Fehler zu vermeiden und keine Umschaltmomente für den Gegner zuzulassen. Wir müssen geduldig und im Kopf klar bleiben. Das Spiel ist nicht nach zehn oder 20, sondern nach 90 Minuten entschieden, wobei uns ein frühes Tor natürlich guttun würde“, erläutert Bollmann, der seine Schützlinge während der Osterpause noch einmal zu einer Art Mini-Vorbereitung gebeten hatten, um sich optimal auf die „Crunchtime“ in der Meisterschaft – der THB kämpft in der höchsten Verbandsspielklasse um den Klassenerhalt – einzustellen.
Personell sieht es zum jetzigen Zeitpunkt recht entspannt aus. Möglicherweise wird sogar Sarah Hasenbach erstmals im Kader stehen. Sie hat nach einem Kreuzbandriss für mehr als ein Jahr pausieren müssen.
Die weiteren Viertelfinalpartien
TuS Immekeppel – TuS Lindlar (Sonntag, 11 Uhr)
FC Wiedenest-Othetal – 1. FFC Bergisch Gladbach (Sonntag, 17 Uhr)
Halbfinale (Donnerstag, 30. April)
Wiedenest-Othetal/1. FFC Bergisch Gladbach – Dürscheid/Bröltal
Immekeppel/Lindlar – SC 27 Bergisch Gladbach
Das Finale findet am Sonntag, 14. Juni, statt.