HANDBALL

„Für Wetzlar geht es aktuell um alles“

Red; 10.04.2026, 13:00 Uhr
Foto: Thomas Wirczikowski --- Miro Schluroff gegen die HSG-Abwehr (Aufnahme vom 27. März 2025).
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„Für Wetzlar geht es aktuell um alles“

Red; 10.04.2026, 13:00 Uhr
Gummersbach – Morgen Abend möchte der VfL Gummersbach gegen abstiegsbedrohte Wetzlarer weiter punkten – 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.

VfL Gummersbach – HSG Wetzlar (Samstag, 20 Uhr).

 

Schon morgen könnte es für den VfL Gummersbach den zehnten Bundesligasieg in Folge geben. Um 20 Uhr treffen die Oberbergischen in der heimischen SCHWALBE arena auf die HSG Wetzlar. Nach dem Bergischen Derby am Gründonnerstag treten die Gummersbacher am Samstag nicht nur wieder gegen ein geografisches Nachbarteam an, sondern erneut auch gegen eine Mannschaft, die im Abstiegskampf steckt. „Für Wetzlar geht es aktuell um alles. Von daher wird es ein hartes Spiel. Es wird wichtig sein, diese Energie zu matchen und den Kampf anzunehmen“, erklärt VfL-Abwehrbollwerk Tom Kiesler in einer Mitteilung es VfL.

 

Während die Gummersbacher um die begehrten Plätze spielen, die für das internationale Geschäft qualifizieren, blickt der kommende Gast auf eine bislang schwierige Saison zurück. Mit 11:43 Punkten bilden die Mittelhessen derzeit knapp vor dem SC DHfK Leipzig das Schlusslicht der Liga und kämpfen um den Klassenerhalt. Nach einem ordentlichen Saisonauftakt rutschte die HSG Mitte der Hinrunde in die unteren Regionen der Tabelle. Momir Ilić, ehemaliger Europapokalsieger als Spieler mit dem VfL, trat als Cheftrainer der Wetzlarer zurück und Rúnar Sigtryggsson übernahm. Von den Abstiegsplätzen konnten sich die Grün-Weißen jedoch seit dem 14. Spieltag nicht mehr befreien.

 

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Von den acht Spielen seit dem Jahreswechsel verloren die Wetzlarer fünf. Punkte holte die HSG gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf beim 33:31-Auswärtssieg gegen GWD Minden sowie zu Hause beim 26:26-Remis gegen den SC DHfK Leipzig. Am vergangenen Spieltag rangen die Mittelhessen auch dem TVB Stuttgart beim 31:31-Unentschieden einen Punkt ab. „Die HSG spielt unter ihren Möglichkeiten. Sie haben einen guten Kader und können immer gefährlich sein“, warnt Kiesler vor dem kommenden Gegner. Wie unangenehm die Wetzlarer sein können, erfuhren die Gummersbacher am eigenen Leib im vergangenen November, als man sich nach einem hart umkämpften Spiel nur knapp mit 31:29 durchsetzen konnte.

 

Für die Gummersbacher läuft es in der aktuellen Saisonphase optimal. Mit neun Siegen in Serie und der weiterhin weißen Weste im Jahr 2026 gehen die Oberbergischen auch selbstbewusst in die Partie gegen Wetzlar. Auch das Bergische Derby am Gründonnerstag konnte den Lauf des Sigurdsson-Teams nicht unterbrechen. „Der Sieg gegen den BHC war enorm wichtig. Nach dem Hinspiel war es uns sehr wichtig, dieses Spiel zu gewinnen. Wir haben es geschafft, ihnen unser Spiel aufzudrücken und das wird auch sehr wichtig am Samstag gegen Wetzlar. Diese Mentalität müssen wir auch am kommenden Spieltag wieder zeigen“, so Kiesler. Nach 26 ausgetragenen Partien in der DAIKIN HBL stehen die Gummersbacher mit 39:13 Punkten auf Tabellenposition vier.

 

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