HANDBALL

Bewegung bei Gelpe/Strombach: Vier Neuzugänge kommen

pn; 21.05.2026, 18:00 Uhr
Fotos: Peter Notbohm --- Der neue HC-Trainer Florian Greißner (r.) und Teammanager Gerry Müller (l.) mit den Neuzugängen Moritz Banaschewitz (v.l.n.r.), Christopher Falkenreck Valverde, Konstantin Kasch und Lasse Jürges.
HANDBALL

Bewegung bei Gelpe/Strombach: Vier Neuzugänge kommen

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pn; 21.05.2026, 18:00 Uhr
Gummersbach - Der Handball-Regionalligist stellt die Weichen für die kommende Saison - Der neue Trainer Florian Greißner will temporeichen Handball spielen lassen.

Lange war bei den Handballern des HC Gelpe/Strombach nur von Abgängen zu hören. Nun hat der Regionalligist die ersten Neuzugänge für die kommende Saison präsentiert. Torhüter Moritz Banaschewitz (25) und Linksaußen Lasse Jürges (19) rücken aus der Oberliga-Reserve in die erste Mannschaft auf. Zudem werden Konstantin Kasch (19) und Christopher Falkenreck Valverde (25) ab dem Sommer das HC-Trikot tragen. Kasch wechselt von Regionalligaabsteiger VfL Gummersbach II innerhalb der Kreisstadt zum HCGS. Falkenrecks Wechsel war bereits vergangene Woche durch seinen bisherigen Verein Longericher SC II über Instagram öffentlich gemacht worden.

 

Er habe schon länger mit einem Wechsel in die Regionalliga geliebäugelt, sagt Falkenreck, der für die Longericher auch schon mehrfach in der 3. Liga aufgelaufen ist. Der Mittelmann, der auch schon für einen Lehrgang der Nationalmannschaft Costa Ricas nominiert wurde, sucht aufgrund eines anstehenden Umbruchs beim Kölner Oberligisten eine neue Herausforderung. Der Kontakt kam über HC-Spieler Felix Soldanski zustande.

 

Auch Konstantin Kasch erhofft sich beim HC einen Neustart. Der in der Jugend des TuS Ferndorf ausgebildete Kreisläufer, der im zweiten A-Jugendjahr zum VfL wechselte, verpasste die abgelaufene Saison weitgehend wegen eines Knorpelschadens und einer gerissenen Schultersehne, kam in den letzten beiden Saisonspielen aber zu einem Comeback. „Ich glaube, dass ich hier eine gute Perspektive habe. Der Verein setzt auf viele jüngere Spieler und ich denke, dass ich mich hier besser weiterentwickeln kann als beim VfL Gummersbach“, so der 19-Jährige.

 

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Den nächsten Schritt in seiner Entwicklung will auch Lasse Jürges gehen, der in der Jugend beim TV Bergneustadt, beim VfL Gummersbach, beim HC Gelpe/Strombach und beim TuS Ferndorf gespielt hat. Nach einer starken Oberliga-Saison in der HC-Reserve hofft er nun, „dass ich mich auch in der Regionalliga etablieren kann“. Durch gute Leistungen in der Oberliga hat auch Moritz Banaschewitz auf sich aufmerksam gemacht. Der bei der HSG Gelpetal-Wallefeld und beim VfL Gummersbach ausgebildete Torhüter gehörte in den vergangenen Jahren zu den absoluten Leistungsträgern bei der HC-Reserve. Nachdem er sein Studium abgeschlossen hat, will er nun auch sportlich noch einmal durchstarten.

 

Eine Absage erteilte HC-Handballchef Hartmut Markeli den Gerüchten, dass die beiden Außen Malte Meinhardt und Felix Maier den Verein noch verlassen könnten. „Sie haben bei uns fest zugesagt“, so Markeli. Beide waren mit dem Drittligisten Bergische Panther in Verbindung gebracht worden. Teammanager Gerry Müller ergänzt, dass der Verein außerdem in Kontakt mit weiteren potenziellen Neuzugängen stehe. Vor allem im Rückraum wolle man sich noch verstärken.

 

Zu den Zielen für die anstehende Sommervorbereitung und die neue Saison äußerte sich der neue HC-Coach Florian Greißner (36) im Gespräch mit Oberberg-Aktuell. Er soll den nächsten Umbruch beim Regionalligisten einleiten. „Oberstes Ziel ist, dass wir Strukturen schaffen, die wichtig sind, um konkurrenzfähig zu sein. Dafür wollen wir uns in der Vorbereitung ab Tag eins Prinzipien erarbeiten, sodass wir in allen unterschiedlichen Spielphasen mehrere Handlungsoptionen haben“, sagt er.

 

Er stehe für einen modernen und schnellen Handball. „Wir wollen viele Angriffe fahren, mehr als der Durchschnitt“, beschreibt er seinen Spielstil. Sowohl der siebte Feldspieler als auch vier Rückraumspieler machen aus seiner Sicht den heutigen Handball neben dem gestiegenen Tempo aus. Positiv bewertet er, dass die HC-Mannschaft viel Körperlichkeit und defensive Flexibilität mitbringe: „Wichtig ist, dass wir uns im Sommer verschiedene Systeme erarbeiten, die wir dann auch verschieden anwenden können.“ Auf die Liga fühlt sich der bisherige Jugendkoordinator des TuS Ferndorf gut vorbereitet, nachdem er bereits viele Spiele der Regionalliga Nordrhein beobachten konnte.

 

Konkrete Ziele will er zunächst mit seinem neuen Team besprechen. Gleichzeitig bezeichnet sich Greißner aber als „sehr ambitioniert“. Zuallererst gehe es aber um den Klassenerhalt. Die 22 Punkte aus dieser Saison möchte er knacken, „wohlwissen, dass das ambitioniert ist“, so der neue Coach.

KOMMENTARE

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Wenn ich die Zugänge mit den Abgängen vergleiche, dann muss ich sagen, es wird für Herr Greißner nicht einfach. Hier müssen definitiv noch 2-3 Rückraumspieler dazu stoßen mit Qualität.

Prinz Poldi, 22.05.2026, 14:53 Uhr
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