HANDBALL
Dezimierter VfL schlägt schwache Göppinger
Gummersbach – Der VfL Gummersbach gewinnt bei FRISCH AUF! Göppingen – 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Die Handballer des VfL Gummersbach knüpfen an den starken Auftritt gegen die SG Flensburg-Handewitt an und gewinnen ihr Gastspiel in Göppingen. Die stark dezimierte Mannschaft von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson zeigte eine über weite Strecken souveräne Leistung und nahm verdient die Punkte mit ins Oberbergische.
FRISCH AUF! Göppingen – VfL Gummersbach 25:33 (12:15).
Kurz vor dem Spiel hatte der VfL die Verletzung von Nikola Roganovic verkündet. Kay Smits (Rückenprobleme) und Milos Vujovic (muskuläre Probleme) fehlten ebenfalls verletzt. Tilen Kodrin saß angeschlagen zwar auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Außerdem machten Gerüchte über einen Wechsel von Nationaltorhüter Andreas Wolff in die Kreisstadt die Runde (OA berichtete).
Ohne einen gelernten Linksaußen experimentierte Sigurdsson und begann mit Linkshänder Lukas Blohme auf ungewohnter Position. Im Laufe des Spiels wechselte Sigurdsson hier noch mehrmals durch.
Nach dem ersten Treffer für die Hausherren stellte Gummersbach schnell auf 1:3, handelte sich dann aber kurz hintereinander zwei Zeitstrafen (beide Stepan Zeman) ein. Göppingen drehte das Spiel auf 5:4, aber nur kurzzeitig. Ex-Göppinger Ludvig Hallbäck traf kurze Zeit später wieder zur 5:6-Führung für die Gäste.
Dank starker Paraden von Keeper Bertram Obling und einer sehr guten Trefferquote ging Gummersbach mit 6:9 in Führung. Göppingens Trainer Benjamin Matschke nahm daraufhin die erste Auszeit. Danach wurde es mit 10:11 kurzzeitig noch einmal knapp, in die Pause ging der VfL aber schließlich mit einer verdienten Drei-Tore-Führung – 12:15.
„Es ist der erwartete Abnutzungskampf. Beide Mannschaften haben viele angeschlagene und verletzte Spieler“, sagte Miro Schluroff im Halbzeitinterview.
In der zweiten Halbzeit wurde das Kräfteverhältnis mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher. Nach dem Tor zum 16:23 durch Mathis Häseler nahm Matschke die nächste Auszeit, aber das Spiel war seiner Mannschaft inzwischen entglitten. Gummersbach spielte die letzten rund 15 Minuten souverän herunter.
„Abwehrkampf, Kreativität und Geduld vorne“, benannte Ellidi Vidarsson nach dem Spiel die heutigen Erfolgsfaktoren. „Ich bin richtig stolz auf die Leistung. Das war heute keine einfache Aufgabe.“
Ungewöhnlich: Die 33 VfL-Tore verteilten sich auf nur sechs verschiedene Spieler. Ein deutliches Zeichen, dass die Mannschaft heute mit wenig Personal auskommen musste.
Weiter geht es für den VfL Gummersbach bereits am kommenden Sonntag in der heimischen SCHWALBE arena gegen HBW Balingen-Weilstetten.
Gummersbach: Obling (16 Paraden); Dujshebaev (6), Schluroff (6), Horžen (6), Vidarsson (5), Häseler (5), Hallbäck (5).
Spielfilm: 1. Hz 1:0, 1:3, 5:4, 5:6, 6:9, 10:11, 11:15, 12:15 2. Hz. 12:16, 14:19, 16:23, 24:32, 25:33.
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KOMMENTARE
1
Da muss wohl der VFL mindestens einen Spieler nachlegen was Personal angeht. Man kann den Kader nicht so lassen wenn man Ziele hat.
Finke, 30.10.2026, 09:34 UhrLinks zu fremden Internetseiten werden nicht veröffentlicht. Die Verantwortung für die eingestellten Inhalte sowie mögliche Konsequenzen tragen die User bzw. deren gesetzliche Vertreter selbst. OA kann nicht für den Inhalt der jeweiligen Beiträge verantwortlich gemacht werden. Wir behalten uns vor, Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.