HANDBALL
Gummersbach fehlen wenige Sekunden zum DHB-Pokal-Sieg
Gummersbach - Beim Rückspiel in München verspielt der VfL in den Schlussminuten eine Drei-Tore-Führung und verpasst den Titel wegen der Auswärtstoreregel – 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Benjamin Maus
HT München – VfL Gummersbach 30:31 (15:16).
Während es in Köln um den „großen“ DHB-Pokal ging, duellierten sich in Bayern HT München und der VfL Gummersbach um DHB-Pokal der Jugend-Bundesliga, das Endspiel um die Zweitligameisterschaft. Genau wie in der LANXESS Arena bot auch das Finalrückspiel der beiden Staffelmeister große Spannung. Wie das knappe 33:34 für die Münchener im ersten Aufeinandertreffen von einer Woche schon andeutete, trafen zwei Kontrahenten aufeinander, deren Niveau sehr ähnlich ist.
Auch dieses Mal setzte sich im ersten Durchgang keine Mannschaft konsequent ab. Zwar erreichten sowohl der VfL (5:7, 15.) , als auch HT (14:13, 24.) mal kleinere Führungen, diese wurden dann aber jeweils schnell wieder vom Gegner eingefangen. Nachdem die beiden besten Gäste-Angreifer Paul Britz und Tim Rath vor der Pause jeweils noch zweimal trafen, hatten die Gummersbacher mit der 15:16-Halbzeitführung den Malus aus dem Hinspiel wieder ausgeglichen.
Auch Hälfte zwei entwickelte sich zu einem knappen Schlagabtausch. Als die Bayern beim 26:24 (46.) kurz davor waren, die Entscheidung herbeizuführen, zeigte das Team um Trainer Jan Schwenzfeier Mentalität. Ein 6:2-Lauf, welcher wiederum durch die Namen Britz und Rath geprägt war, brachte die 30:27-Führung (58.) für die Oberberger. „Drei Minuten vor Schluss lagen wir noch mit drei Toren in Führung, hatten dann einen unglücklichen Pfiff und einen technischen Fehler. Dadurch ermöglichen wir München wieder ran zu kommen“, berichtete Schwenzfeier.
In der Schlussminute war dann das Momentum auf Seiten der Gastgeber. Wenige Sekunden vor Schluss legte Ferdinand Birner während einer Sieben-gegen-Sechs-Situation entscheidend für Tim Gerlach auf, der mit dem 30:31 den Schlusspunkt setzte. Der Pott ging somit nach München, da die Bayern mehr Auswärtstore in den beiden Duellen erzielt hatten. Schwenzfeier war nach dem Abpfiff enttäuscht: „Aufgrund des Ergebnisses und der Auswärtstorregel eine sehr, sehr bittere Nummer für uns. Wir hatten genug Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden. Das haben wir nicht in der nötigen Konsequenz geschafft.“
Gummersbach: Paul Britz (10), Tim Rath (8/3), Julien Kuebler (4), Malte Haglund, Fanou Ulmerich (3), Carlo Bohnenkamp (2), Hannes Hartmann (1).
![]()
KOMMENTARE
Jeder Nutzer dieser Kommentar-Funktion darf seine Meinung frei äußern, solange er niemanden beleidigt oder beschimpft. Sachlichkeit ist das Gebot. Wenn Sie auf Meinungen treffen, die Ihren Ansichten nicht entsprechen, sehen Sie von persönlichen Angriffen ab. Die Einstellung folgender Inhalte ist nicht zulässig: Inhalte, die vorsätzlich unsachlich oder unwahr sind, Urheberrechte oder sonstige Rechte Dritter verletzen oder verletzen könnten, pornographische, sittenwidrige oder sonstige anstößige Elemente sowie Beschimpfungen, Beleidigungen, die illegale und ethisch-moralisch problematische Inhalte enthalten, Jugendliche gefährden, beeinträchtigen oder nachhaltig schädigen könnten, strafbarer oder verleumderischer Art sind, verfassungsfeindlich oder extremistisch sind oder von verbotenen Gruppierungen stammen.Links zu fremden Internetseiten werden nicht veröffentlicht. Die Verantwortung für die eingestellten Inhalte sowie mögliche Konsequenzen tragen die User bzw. deren gesetzliche Vertreter selbst. OA kann nicht für den Inhalt der jeweiligen Beiträge verantwortlich gemacht werden. Wir behalten uns vor, Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.