HANDBALL

Löwen gehen mit Respekt ins Duell mit der BHC-Reserve

thg, uk; 22.01.2026, 13:00 Uhr
Archivfoto: Erhard Krupp ---- Sophie Angermann und die HBD Löwen Oberberg bekommen es am Wochenende mit der Zweitvertretung des Bergischen HC zu tun.
HANDBALL

Löwen gehen mit Respekt ins Duell mit der BHC-Reserve

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thg, uk; 22.01.2026, 13:00 Uhr
Oberberg - Regionalliga: HCGS will nach zwei Pleiten zurück in die Spur - Nümbrecht ist gegen Weiden der klare Außenseiter - Oberliga: Die Löwen bekommen es mit einem Verfolger zu tun - Verbandsliga: Gelpe/Strombach II empfängt den Tabellennachbarn.

Vorschau Regionalliga Frauen

 

HC Gelpe/Strombach – TV Beyeröhde (Samstag, 17:30 Uhr, Eugen-Haas-Halle).

 

Hinspiel: 30:29.

 

Es fehlen: Kira Blohme, Desiree Horn, Tahnee Ranke.

 

Noch immer sind die Handballerinnen des HC Gelpe/Strombach seit dem Jahreswechsel ohne Punkterfolg. Nach Niederlagen im Derby gegen den SSV Nümbrecht und jüngst in der „Hölle West“ des HC Weiden, will das Team von Trainer David Hoffmann zurück in die Spur. „Wir gehen mit dem klaren Ziel ins Spiel, die ersten Punkte in 2006 zu holen. Wir haben die jüngste Niederlage natürlich aufgearbeitet und haben einige Dinge besprochen, die wir besser machen wollen, um die Punkte auch zu holen“, sagt Hoffmann, ist sich der prekären Lage aber bewusst. „Wir wissen, dass das in einer Situation wie der, in der wir uns befinden, keine Selbstverständlichkeit ist.“

 

Eine „Selbstverständlichkeit“ war auch der Hinrundensieg nicht. In Wuppertal brachte man ein knappes 30:29 über die Ziellinie. Hoffmann nannte den Erfolg damals „ein hartes Stück Arbeit“. Zudem beklagte er eine hohe Fehlerquote und eine Vielzahl von Fehlwürfen. „Wir werden uns die Punkte wieder extrem hart erarbeiten müssen, weil der Gegner uns alles abverlangen wird. Beyeröhde ist gut drauf. Die haben Bonn letzte Woche bis zum Schluss gefordert und haben davor zweimal gewonnen. Das wird auch für uns keine leichte Aufgabe werden.“

 

Trotz der beiden jüngsten Niederlagen habe das Vertrauen in seine Equipe nicht nachgelassen, zumal am vergangenen Samstag in Weiden einige Spielerinnen kurzfristig ausgefallen waren und man nur mit einem unflexiblen Rumpfkader angetreten war. „Auch wenn wir gerade eine schlechte Phase haben glaube ich nach wie vor an das, was diese Mannschaft kann und an das, was sie auszeichnet. In den Phasen, in denen wir unsere Spiele in der Hinrunde gewonnen haben, war auch nicht alles super. Und so ist jetzt auch nicht alles schlecht, nur weil wir zweimal verloren haben. Uns ist bewusst, dass wir in einer schwierigen Phase stecken. Aber wir werden uns da rausarbeiten. Und damit fangen wir am Samstag an“, so Hoffmann, der bis auf die Langzeitausfälle wieder auf den gesamten Kader bauen kann. (thg)

 

 

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SSV Nümbrecht – HC Weiden (Sonntag, 18 Uhr, GWN-Arena).

 

Hinspiel: 25:38.

 

Es fehlen: Jana Steinebach, Kira Hartmann, Lena Seinsche, Nele Kolb, Sabrina Heinrichs, Julia Alefelder

 

Einsatz fraglich: Maren Büker, Franziska Arnds.

 

An die Hinrundenbegegnung in der Weidener „Hölle West“ erinnern sich die Nümbrechterinnen mit gemischten Gefühlen. Im zweiten Saisonspiel nach dem Regionalligaaufstieg war der SSV als krasser Außenseiter angetreten, machte es dem HC aber zunächst überraschend schwer. In der 17. Spielminute führten die Gäste mit 11:8, ehe Weiden besser ins Spiel kam und das Ruder herumriss. Mit 17:13 ging der Favorit in die Pause, tat sich nach dem Seitenwechsel aber erneut erstmal schwer. Bis zur 42. Spielminute hielten die Nümbrechterinnen den vier Tore Rückstand, dann brachen alle Dämme und man verlor mit 13 Toren Unterschied.

 

„Die erste Halbzeit hat uns Mut gegeben, dass wir gegen etablierte Mannschaften aus der Nordrheinliga mithalten können. Am Ende ist aber eine absolute Klatsche geworden. Jetzt ist es ein neues Spiel“, sagt Nümbrechts Trainerin Martina Duckart. „Ich hätte Weiden viel weiter oben in der Tabelle erwartet. Ein sechster Platz ist aller Ehren wert – dort würden wir auch gerne stehen – aber es überrascht mich“, habe sie dem Gegner mehr zugetraut und zählt die Qualitäten des Teams auf: „Die verfügen über einen wirklich guten Rückraum und haben ein sehr gutes Umschaltspiel. Die laufen die erste Welle über die Außen wirklich super gut. Man merkt, dass sie in dieser Konstellation und auf diesem hohen Niveau im Kern schon lange zusammenspielen. Bei denen stimmen die Abläufe.“

 

Eine Aufgabe ihrer Mannschaft sei es, den Rückraum in den Griff zu bekommen. „Sie haben dort Spielerinnen, die Eins-gegen-Eins gehen, aber auch aus dem Rückraum werfen wollen. Da müssen wir kompakt stehen, gut verschieben und herausschieben, wenn nötig und dafür sorgen, dass sie sich Situationen nehmen, die schlecht sind. Gleichzeitig müssen wir vorne unsere Fehler minimieren und unsere Abschlüsse wertvoll nutzen, um die Gegenstöße zu verhindern“, so Duckart, die ein „sehr hartes und schwieriges Spiel“ erwartet. „Weiden ist der klare Favorit, aber wir spielen zu Hause und wollen uns dort gut präsentieren. Ich denke, wenn wir uns präsentieren, wie am vergangenen Wochenende und die angeschlagenen Spielerinnen wieder fitter sind, dass wir dann eine Chance haben könnten. Aber wir müssen alles investieren und hoffen, dass bei Weiden nicht alles zusammenpasst.“ (thg)

 

 

Vorschau Oberliga Frauen

 

HBD Löwen Oberberg - Bergischer HC II (Sonntag, 17 Uhr, Burstenhalle Bergneustadt).

 

Bei den Löwinnen hat man sich inzwischen längst an die Höhenluft in der Frauen-Oberliga gewöhnt. Nachdem man in der vergangenen Spielzeit schon die Verbandsliga dominierte, spielen die Oberbergerinnen nun auch in der Oberliga eine überragende Rolle und sind nach Minuspunkten Primus der Spielklasse, obwohl man bekanntlich ja gerade erst aufgestiegen ist. Am Sonntagabend erwartet die Neulinge indes eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, zumindest nach Einschätzung ihres Coaches.

 

"Die zweite Mannschaft des Bergischen HC steht immerhin auf Tabellenrang vier und kann zudem manchmal auf Spielerinnen aus dem BHC-Zweitligateam oder A-Jugendliche, die in der Nachwuchsbundesliga aktiv sind, zurückgreifen. Das ist eine starke Truppe. Zudem wissen wir nicht, in welcher Besetzung sie bei uns auflaufen werden", sagt Dennis Herrmann, der unabhängig von möglichen Personalrochaden des Gegners auf die Qualitäten seines Teams setzt: "Wir haben uns im Training intensiv auf dieses Spiel vorbereitet und haben nach den jüngsten Partien Rückenwind. Wir wollen die Festung Bergneustadt auf jeden Fall verteidigen."

 

In Sachen Personalien muss Herrmann nach wie vor auf die maladen Lina Kuxdorf und Line Berscheid verzichten. Zudem fehlt weiterhin die langzeitverletzte Mia Schneider. Fraglich ist zudem Sheila Breer (krank). (uk)

 

 

Vorschau Verbandsliga Frauen

 

HC Gelpe/Strombach II - HSV Bocklemünd II (Samstag, 15:15 Uhr, Eugen-Haas-Halle).

 

Nicht nur, dass die HC-Handballerinnen seit der knappen 25:27-Niederlage bei den Cologne Kangaroos am 12. Oktober des vergangenen Jahres in der Verbandsliga ohne Verlustpunkt geblieben sind, die Spielerinnen von Lena Steuck haben sich inzwischen fest in der Spitzengruppe der Staffel 3 etabliert. Nur logisch, dass sich die Gummersbacherinnen auch für das Heimspiel gegen die Zweitvertretung des HSV Bocklemünd am Samstagnachmittag in der heimischen Eugen-Haas-Halle einen doppelten Punktgewinn vorgenommen haben.

 

Gegen die Kölnerinnen müssen die Oberbergerinnen zwar ohne ihre urlaubende Übungsleiterin sowie Johanna Heister, Michelle Mink und Hanna Quendler auskommen, doch mit der "richtigen Einstellung" (Lena Steuck), sollte der nächste Sieg eingefahren werden können. Sie wird am Wochenende allerdings nicht auf der Bank sitzen. Am HC-Regiepult wird Kimberly Hochmuth stehen. (uk)

 

 

HSG Marienheide/Müllenbach -HSV Troisdorf (Samstag, 17:30 Uhr, Gesamtschule Marienheide).

 

Am vergangenen Wochenende ist die HSG Marienheide/Müllenbach tabellentechnisch dort abgekommen, wo sie so mancher Handballfreund schon zu Saisonbeginn erwartet hatte und grüßen von der Tabellenspitze. Am Samstagnachmittag haben die Schützlinge von Michael Debus die Gelegenheit, ihren "Platz an der Sonne" in heimischer Umgebung weiter zu festigen. Mit dem Handballspielverein aus Troisdorf stellt sich eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte vor, die bis dato eine eher unspektakuläre Saison spielt, sodass der HSG-Coach davon ausgeht, dass seine numerisch kleine, aber feine Equipe die beiden Punkte im Nordkreis behält. (uk)

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