HANDBALL

Derbykracher zum Saisonabschluss: Nümbrecht will auch den zweiten Sieg gegen Gelpe/Strombach

thg, uk; 17.04.2026, 11:47 Uhr
Foto: Silvia Wirczikowski --- In der Hinrunde gelang es den Nümbrechterinnen den HC Gelpe/Strombach niederzuringen.
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Derbykracher zum Saisonabschluss: Nümbrecht will auch den zweiten Sieg gegen Gelpe/Strombach

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thg, uk; 17.04.2026, 11:47 Uhr
Oberberg - Regionalliga: Für Martina Duckart und David Hoffmann ist das Derby am letzten Spieltag das letzte Meisterschaftsspiel im Amt - Oberliga: Auf die Löwen wartet in Wegberg eine knifflige Aufgabe - Verbandsliga: Marienheide/Müllenbach reist dezimiert, aber zuversichtlich zur SG Ollheim-Straßfeld.

Vorschau Regionalliga Frauen

 

SSV Nümbrecht – HC Gelpe/Strombach (Samstag, 18 Uhr, GWN-Arena).

 

Hinspiel: 30:27.

 

Es fehlen: Lena Seinsche, Julia Alefelder, Sabrina Heinrichs, Nele Kolb, Kira Hartmann – Marie Wlodarek, Kira Blohme, Tahnee Ranke, Desiree Horn.

 

Einsatz fraglich: Sabrina Kirchhoff – Keine.

 

Beim Aufeinandertreffen der beiden oberbergischen Lokalkonkurrenten geht es um nicht viel mehr als die Goldene Ananas. Dass für die Gelpe/Strombacherinnen die Spielzeit offenbar bereits längst abgehakt ist, demonstrierte das Team von Trainer David Hoffmann –

für den es das letzte Meisterschaftsspiel in Diensten der Gummersbacherinnen ist – jüngst am vergangenen Mittwoch, als man sich dem Tabellenletzten, VT Kempen, sang- und klanglos geschlagen gab. Grund, sich noch einmal maximal zu motovieren, gibt es durchaus. Denn bereits das Hinrundenspiel verloren die Gelpe/Strombacherinnen. Für Hoffmann wäre es sicher ein versöhnlicher Abschluss, wenn man sich dafür revanchieren könnte.

 

„Positiv ist, dass wir noch eine Chance haben zu zeigen, dass wir es besser können als gegen Kempen und damit mit einem positiven Erlebnis aus der Liga rauszugehen und den letzten Spieltag positiv bestreiten können. Es ist gut, dass wir gleich am Samstag wieder spielen und nicht viel Zeit haben, um nachzudenken und direkt die nächste Aufgabe angehen können. Wir haben das Hinrundenergebnis alle noch im Kopf und das muss für uns alle die Motivation sein, uns am Samstag mit 100 Prozent zu zerreißen. Wir wollen mit aller Leidenschaft an die Aufgabe gehen und zeigen, dass wir unbedingt gewinnen wollen, um die Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen und mit einem guten Gefühl aus der Regionalligasaison herausgehen zu können“, sagt Hoffmann.

 

Auch für Nümbrechts Trainerin Martina Duckart ist es das letzte Meisterschafttsspiel. „Wir wollen natürlich noch einmal einen Derbysieg einfahren, das steht außer Frage. Aber es wäre vermessen zu behaupten, dass wir irgendwie der Favorit sind. Strombach steht über uns in der Tabelle und das auch zurecht. Sie haben einen breiten Kader und individuell sehr starke Spielerinnen. Ich glaube gerade eben, weil sie die beiden letzten Spiele und auch das Hinspiel gegen uns verloren haben, werden sie bis in die Fingerspitzen motiviert sein. Es wird sehr schwierig für uns werden, aber natürlich möchten wir das schaffen. Wir müssen schauen, dass wir, wie in den vergangenen Wochen, von der ersten Minuten an präsent sind und willig sind, die zwei Punkte zu holen“, so Duckart.

 

„Klar ist für uns die Saison vorbei, was den Ligaerhalt angeht, aber zweifacher Derbysieger zu werden, wäre schon nett zu haben. Den Mädels ist bewusst, dass sie da noch einmal alles investieren müssen und es noch ein kräftezehrendes Spiel wird. Aber wenn wir es schaffen, eine starke Abwehr zu stellen und unser Spiel zu spielen und wir wieder starke Torhüterinnen haben, wie gegen gerade gegen Lank und es schaffen, das Tempospiel der Strombacherinnen zu unterbinden, dann haben wir eine Chance, das Spiel lange offen zu halten und dann sehen wir, was passiert. Wir haben in dieser Saison alles erreicht, was wir wollten. Mit dem Kader, der uns zur Verfügung steht, ist das absolut beeindruckend“, blickt Duckart auf das Erreichte zurück. Bester Aufsteiger zu werden sei noch die Kirsche auf der Torte meint Duckart und hat vor dem Lokalkampf noch ein persönliches Anliegen. „Ich bin nicht der Typ, der gerne im Mittelpunkt steht. Aber jetzt würde ich mir auch für mich wünschen, dass wir gewinnen. Es ist mein letztes Spiel und ich glaube, ich habe sehr viel mit der Mannschaft erreicht. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich mit einem Sieg aus Nümbrecht verabschiedet werden könnte.“

 

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Vorschau Oberliga Frauen

 

HSV Wegberg - HBD Löwen Oberberg (Sonntag, 14:30 Uhr).

 

Hinspiel: 20:28.

 

"Sie sind ohnehin heimstark und zudem aktuell formstark." - Aus den Worten von Dennis Herrman spricht durchaus eine Menge Respekt, wenn er über den Gegner am Wochenende redet. Im Klartext: Seine Spielerinnen müssen am Sonntag im Spitzenspiel der Handball-Oberliga beim HSV Wegberg antreten. Die Wertschätzung des HBD-Trainers für die Gastgeberinnen lässt sich sehr einfach nachverfolgen, ergatterte die Handballspielgemeinschaft aus der sogenannten Mühlenstadt in den letzten acht Punktspielen doch bemerkenswerte 15:1 Punkte.

 

Inzwischen rangiert Wegberg im Klassenspiegel auf Rang vier. Und das nach einem eher durchwachsenen Start in die aktuelle Spielzeit. Trotz Herrmanns Anerkennung für die positive Entwicklung des Sonntagsgegners stellt der Coach freilich klar, dass die HBD-Delegation in Wegberg weitere Punkte einsammeln will, um weiter ganz oben in der Tabelle mitmischen zu können. Dabei müssen die Oberbergerinnen insbesondere den starken Wegberger Rückraum in den Griff bekommen.

 

Ein Hauptaugenmerk der Gäste dürfte dabei auf Isabel Kaphahn liegen, die aktuell Führende der Oberliga-Torschützenliste. Sie gilt es halbwegs in Schach zu halten. Im oberbergischen Aufgebot werden neben der knieverletzten Line Berscheid auch Lisa Burstinghaus, Jessica Mertens , Sheila Breer sowie Carina Hilger (alle privat verhindert) fehlen.

 

Vorschau Verbandsliga Frauen

 

1. ‎FC Köln III - HC Gelpe/Strombach II (Sonntag, 14 Uhr).

 

Hinspiel: 22:31.

 

Nur mit einem kleinen Kader reisen die Oberbergerinnen am Sonntag in die Domstadt. Angesichts der eher durchwachsenen Ergebnisse der Kölnerinnen in dieser Spielzeit sowie des hohen Heimsieges im Hinspiel geht HC-Übungsleiterin Lena Steuck davon aus, dass ihre Spielerinnen zwei Punkte holen und Tabellenplatz zwei in der Verbandsliga verteidigen werden.

 

 

TuS Ehrenfeld 65 - CVJM Oberwiehl (Sonntag, 18 Uhr).

 

Hinspiel: 20:23.

 

Mit ausgedünntem Aufgebot müssen die CVJM'lerinnen im Kölner Stadtteil antreten. Oberwiehls Trainer Jan Herhaus wird die aktuellen Lücken im Personalbestand mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft auffüllen und will trotz schwieriger Rahmenbedingungen, mit Hilfe einer starken Defensive seiner Schützlinge etwas Zählbares aus Ehrenfeld mitbringen.

 

 

SG Ollheim-Straßfeld - HSG Marienheide/Müllenbach (Sonntag, 16 Uhr).

 

Hinspiel: 22:33.

 

Ohne Harz und nur mit einer Rumpftruppe müssen die Spitzeneiterinnen aus dem Oberbergischen am Sonntagnachmittag beim Tabellenelften auflaufen. HSG-Trainer Michel Debus gibt sich dennoch zuversichtlich: "Uns stehen zwar aus diversen Gründen nur acht Spielerinnen zur Verfügung, und bei Spielen ohne Harz tun wir uns erfahrungsgemäß oft schwer, doch angesichts der Tabellenkonstellation sind wir sicherlich favorisiert. Es ist uns aber bewusst, dass es nicht leicht wird."

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