Oberberg - Gelpe/Strombach II gewinnt in Köln und ist nun wieder punktgleich mit Marienheide/Müllenbach, das in Heimerzheim verliert - Oberwiehl kassiert unglückliche Niederlage.
1. FC Köln III - HC Gelpe/Strombach II 15:20 (7:14).
Eine runde Dreiviertelstunde lang beherrschten die Gäste aus dem Oberbergischen das Geschehen nach Belieben und hatten beim 10:20 einen zweistelligen Bonus herausgeworfen. Danach stellte man das Torewerfen allerdings komplett ein, sodass die Gastgeberinnen noch erheblich am Ergebnis arbeiten konnten, ohne den HC wirklich gefährden zu können. "Es hat sich früh abgezeichnet, dass wir das Spiel gewinnen würden. Deshalb fehlte dann etwas der Kampfgeist bei meinem Team", sagte HC-Trainerin Lena Steuck nach der Partie. Sie vergaß allerdings nicht, die Leistungen von Johanna Heister sowie Anna Heuschen hervorzuheben.
Gelpe/Strombach II: Johanna Heister (7), Kerstin Reichert (4), Nora Bischoff (3/1), Madita von Lonski, Ronja-Marie Wendel (je 2), Lara Clemens, Dana Reez (je 1).
SG Ollheim-Straßfeld - HSG Marienheide/Müllenbach 25:22 (9:10).
Michael Debus rang um Fassung: "Es war das erwartete Spiel zum Kotzen", wählte der HSG-Coach drastische Worte, um die Partie bei der SG Ollheim-Straßfeld zu charakterisieren. Dabei machte den Gästen vor allem das Harzverbot in der Sporthalle in Heimerzheim zu schaffen. Wenig Freude hatte man im Lager der Immer-Noch-Spitzenreiterinnen an der Vorstellung der Unparteiischen, die den Gastgeberinnen satte zehn Siebenmeter zusprachen und den Oberbergerinnen dafür aber gleich fünf Zeitstrafen spendierten. Debus räumte allerdings ein, "dass es letzten Endes unser Ding war. Wir haben zwar die ganze Woche ohne Harz trainiert, hatten heute aber dennoch 21 Fehlwürfe."
Marienheide/Müllenbach: Tiara Siemerkus (8/1), Marie Weingärtner (5), Enya Breier (4), Emely Hebekus (2/2), Elodie Hilbring, Mia Klose (je 2), Mira Niebowowski (1)
TuS 65 Ehrenfeld - CVJM Oberwiehl 24:23 (14:13).
Eine Begegnung, in der die abstiegsgefährdeten Kölnerinnen mit Hingabe um die Punkte fighteten, der CVJM aber weitgehend auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen agierte. In der Schlussminute gelang dem TuS nach einer Auszeit noch der glückliche Siegtreffer. "Das war eine maximal ärgerliche Niederlage. Ein Punkt wäre verdient gewesen. Zwei Punkte wären nicht unverdient gewesen", fasste CVJM-Trainer Jan Herhaus die 60 Minuten zusammen.
Oberwiehl: Yasemin Adam (8/3), Jana Kessmann, Leona Schenk (je 3), Emily Klein, Franziska Weisskopf (je 2), Pauline Madel (2/1), Emily Nueckel, Marei Meyer, Pauline Durben (je 1).
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