HANDBALL
Zwei Spiele in 24 Stunden
Oberberg - Die U19 des VfL muss am Karnevalswochenende zweimal ran – U17 will in der Meisterrunde ungeschlagen bleiben – 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Benjamin Maus
Vorbericht 2. A-Jugend-Bundesliga Staffel Nord
TSV GWD Minden - VfL Gummersbach (Samstag, 16:30 Uhr).
Hinspiel: 32:30.
VfL Gummersbach – TV Bissendorf-Holte (Sonntag, 17 Uhr, SCHWALBE arena).
Hinspiel: 42:35.
Doppelspieltag für die A-Jugend des VfL Gummersbach. Durch die parallele Teilnahme an der Jugend-Bundesliga und Männer-Regionalliga ist das Team um Trainer Jan Schwenzfeier an eine zweifache Belastung gewöhnt. Der Übungsleiter warnt davor, die Spiele auf die leichte Schulter zu nehmen. „Ich finde Minden immer sehr unangenehm auswärts zu bespielen. Sie sind meistens in einer 3:3-Deckung unterwegs, die sie aus der typischen Mindener 3:2:1 entwickelt haben“, beschreibt er die Herausforderung für die Samstagspartie. Im Hinspiel hatte sich der VfL lange schwergetan und die Entscheidung vor heimischer Kulisse erst in der Schlussphase herbeigeführt. Diesen Verlauf kennen die Ostwestfalen: So liegen sie dank vieler knapper Niederlagen nur auf dem neunten Tabellenplatz. Schwenzfeier hat auch die Offensive der Gastgeber analysiert: „Sie haben viel Fernwurfgewahr durch die beiden Linkshänder Konstantin Wall und Linus Horstkötter. Auch auf die gute Kreisläuferkooperation müssen wir uns einstellen.“
Schon einen Tag später treten die Gummersbacher dann in der heimischen SCHWALBE arena an und empfangen den TV Bissendorf-Holte, der für Schwenzfeier eine Wundertüte ist. „Es ist die Mannschaft mit den verrücktesten Ergebnissen in der Liga. Sie haben ein unfassbares Spieltempo“, beschreibt der 29-Jährige die viertplatzierten Gäste aus Niedersachsen. Offensiv gehören sie zu den besten Teams der Liga und werfen regelmäßig Tore im hohen 30er-bereich. In der Deckung hat die Mannschaft um Trainer Sebastian Nüße aber ebenso große Probleme. Als besondere Beispiele dafür dienen die 40:51-Niederlage beim Bergischen HC oder der 54:33-Heimsieg gegen die SG Hamburg-Nord. Schwenzfeier weiß um die schwere Aufgabe, beim zweiten Auftritt des Wochenendes mitzuhalten: „Es wird ein sehr intensives Spiel. Sie werden viel Energie auf die Platte bringen. Wir müssen bereit sein diese Energie zu matchen.“
Vorbericht B-Jugend-Bundesliga
VfL Gummersbach – TSV Pfungstadt (Samstag, 16:15 Uhr, SCHWALBE-arena).
Restart der Meisterrunde für den VfL Gummersbach: Nach zwei spielfreien Wochenenden kehrt die B-Jugend der Handballakademie mit dem Auftritt gegen den TSV Pfungstadt zurück in den Kampf um die Tabellenspitze. Trainer Maciej Dmytruszynski kann der gestückelten Spielplangestaltung nicht viel abgewinnen: „Wir hatten jetzt eine längere Pause. Unser letztes Spiel war am 24. Januar, jetzt haben wir schon Mitte Februar. Ehrlich gesagt gefällt mir dieser Spielplan nicht besonders.“ Die Gäste aus Hessen haben bereits eine Partie mehr absolviert und liegen aktuell nur auf dem fünften Platz in der 6er-Runde. Dabei haben sie letztes Wochenende ein Ausrufezeichen gesetzt, indem sie dem TSV Bayer Dormagen einen Punkt abgenommen haben. Dmytruszynski hat es in Vorbereitung auf die anstehende Partie verfolgt: „Das zeigt, dass sie Qualität haben und in der Lage sind, gute Mannschaften zu schlagen.“
In der weiteren Analyse ist dem Übungsleiter besonders die starke Offensive des TSV aufgefallen: „Das ist eine Mannschaft, bei der wir besonders auf den gesamten Rückraum achten müssen. Sie sind sehr torgefährlich aus der Distanz und werfen gerne aus neun oder zehn Metern.“ Erfolgreichster Torschütze in den bisherigen drei Partien der Meisterrunde ist Ole Lenkering. Der Rückraumshooter erzielte bereits 20 Tore und liegt damit auf dem dritten Rang der Torjägerliste. Während die Pfungstädter schon stark vorbelastet mit Minuspunkten in die Meisterrunde kamen und daher kaum noch Chancen auf die obersten Tabellenplätze haben, ist der VfL vorne dabei. Lediglich ein Punkt trennt die Blau-Weißen vom zweiten Platz, der zur Teilnahme am Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft berechtigt. „Wir schauen von Spiel zu Spiel, ob wir in der Meisterrunde noch etwas erreichen. Jedes Spiel wollen wir gewinnen und zu Hause sowieso“, fasst Dmytruszynski die Ausgangslage zusammen.
Vorschau Regionalliga männliche B-Jugend
HBD Löwen Oberberg - TV Aldekerk (Samstag, 17 Uhr, Burstenhalle Bergneustadt).
Vorschau Regionalliga weibliche A-Jugend
HC Gelpe/Strombach - TV Aldekerk (Samstag, 14 Uhr, Eugen-Haas-Halle).
Vorschau Regionalliga weibliche C-Jugend
HSG Refrath/Hand - HC Gelpe/Strombach (Donnerstag, 19 Uhr).
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