Gummersbach – Beim Heimspiel gegen den TSV Pfungstadt leistet sich die U17 viele Fehler und gewinnt am Ende glücklich – 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Benjamin Maus
VfL Gummersbach – TSV Pfungstadt 27:26 (15:15).
Mit einem knappen Sieg über den TSV Pfungstadt sichert der VfL Gummersbach in der Meisterrunde Gruppe C den dritten Tabellenplatz. Zufrieden war Trainer Maciej Dmytruszynski trotz des doppelten Punktgewinns aber keineswegs: „Wir haben das Spiel zwar gewonnen, aber mit unserer Leistung sind wir nicht zufrieden. Mit 17 Fehlwürfen und 20 technischen Fehlern darf man eigentlich kein Spiel gewinnen.“ Bereits im ersten Durchgang mühte sich der VfL zu vernünftigen Chancen zu kommen, sodass der Übungsleiter beim 7:8 (14.) erstmals zum Auszeit-Gespräch bat. Doch statt einer Besserung verloren die Gastgeber nun komplett den Faden und drohten, beim 8:12 (20.) noch deutlicher in Rückstand zu geraten.
Die Gummersbacher Führungsspieler Luka Kersten und Hector Gand nahmen nun das Spiel in die Hand und verhalfen ihrer Mannschaft zum etwas schmeichelhaften 15:15-Unentschieden beim Pausenpfiff. „Insgesamt war unsere Angriffsleistung zu schwach. Gegen die aggressive Abwehr des Gegners hatten wir große Schwierigkeiten und haben einfache Fehler produziert“, legte Dmytruszynski den Finger in die Wunde. In der zweiten Hälfte wiederholte sich der Spielverlauf: Zunächst zogen die Pfungstädter mit 19:15 (36.) davon, bevor die Dmytruszynski-Sieben zum 21:21 (48.) ausglich und dann selbst mit 23:21 (49.) in Front lag. Der Pole fand auch lobende Worte: „Positiv war, dass die Mannschaft gekämpft hat und defensiv über weite Strecken gut gearbeitet hat.“
Seine Abwehrreihe hielt den gegnerischen Topschützen Ole Lenkerling bei nur drei Treffern. Dennoch ließen sich die Gäste nicht abschütteln, glichen wieder zum 23:23 (53.) aus und waren bis zum 26:25 (59.) noch in Reichweite eines Punktgewinns. Am Ende kam das Heimteam mit einem blauen Auge davon, siegte mit 27:26 und hat es somit immer noch in eigener Hand, die Qualifikation zum Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft zu erreichen. Dmytruszynski richtete den Blick bereits nach vorne: „Am Ende nehmen wir die zwei Punkte mit, wissen aber ganz genau, dass diese Leistung in der Meisterrunde und vor allem auswärts nicht reichen wird. Das muss für uns eine klare Warnung sein.“
Gummersbach: Luka Kersten (9), Hector Gand (6), Felix Hein (4/3), Maximilian Weinheimer, Cedric Hitscher, Daniel Rumpel (je 2), Maximilian Lühr, Ben Graap (je 1).
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