HANDBALL

Nümbrecht II empfängt HSG Sieg zum "Vier-Punkte-Spiel"

bm, pn; 16.04.2026, 09:00 Uhr
Foto: Michael Kleinjung ---- Der SSV Nümbrecht II kann mit einem Erfolg gegen die HSG Sieg den nächsten Schritt Richtung Verbandsligaverbleib machen.
HANDBALL

Nümbrecht II empfängt HSG Sieg zum "Vier-Punkte-Spiel"

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bm, pn; 16.04.2026, 09:00 Uhr
Oberberg - Oberliga: Gelpe/Strombach II ohne Trainer in Köln gefordert, Löwen müssen zum heimstarken HC Weiden II - Verbandsliga: Nümbrecht II kann gewaltigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, Hückeswagen mit Bonusspiel in Wuppertal.

Vorschau Oberliga Männer

 

1. FC Köln – HC Gelpe/Strombach II (Samstag, 16 Uhr).

 

Hinspiel: 23:30.

 

Es fehlt: Ilja Schattner (privat verhindert).

 

Einsatz fraglich: Ben Schimanski (Fußverletzung).

 

Ohne ihren Trainer müssen die Oberliga-Handballer des HC Gelpe/Strombach II am Wochenende in Köln auskommen. Ilja Schattner verpasst das Auswärtsmatch beim 1. FC Köln aus privaten Gründen. Für ihn wird Co-Trainer Andreas Becker auf der Bank übernehmen. Ob es ihm gelingt, den Negativtrend der letzten Wochen zu stoppen? Zuletzt verlor der Aufsteiger viermal in Folge. In der gesamten Rückrunde gelang überhaupt erst ein Sieg. In Abstiegsgefahr wird Gelpe/Strombach II aufgrund der starken Hinrunde zwar wohl nicht mehr geraten, trotzdem ist Schattner ein wenig genervt vom aktuellen Abwärtstrend. „Momentan läuft es nicht mehr. Wir verlieren in den Spielen bei Rückschlägen zu schnell den Kopf und müssen versuchen, uns aus dieser Phase herauszukämpfen“, sagt er.

 

Ob die Geißbock-Handballer aus dem Kölner Süden dafür der richtige Gegner sind? Das Hinspiel gewannen die Oberberger noch relativ deutlich, am Samstagnachmittag erwartet Schattner trotzdem eine äußerst schwierige Aufgabe für sein Team. „Köln verfügt über eine starke Mannschaft mit einem physisch starken Rückraum und guten Kreisläufern“, charakterisiert er den Gegner. Die Domstädter sind mit 20:22 Punkten aktuell Tabellensiebter, zeigten sich zuletzt aber auch wechselhaft in ihren Leistungen. Bei Schlusslicht Pulheim reichte es nur zu einem Unentschieden, dafür gewann das Team von Hendrik Rachow nach den Osterferien klar beim Tabellendritten Wölfe Voreifel. Zumindest fraglich ist am Wochenende der Einsatz von Kreisläufer Ben Schimanski, der umgeknickt ist. (pn)

 

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HC Weiden II – HBD Löwen Oberberg (Samstag, 17:30 Uhr).

 

Hinspiel: 32:33.

 

Es fehlt: Alen Caber (Verletzung).

 

Nachdem die HBD Löwen Oberberg mit dem 34:30-Heimsieg gegen Palmersheim am vergangenen Wochenende einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht haben, kann die Mannschaft von Maik Thiele ein wenig entspannter zum Auswärtsspiel nach Weiden fahren. Fünf Spieltage vor Schluss beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge fünf Punkte. Zusätzlich haben die Oberberger auch den direkten Vergleich gegenüber Fortuna Köln auf ihrer Seite und die Domstädter zudem ein schwieriges Restprogramm.

 

In Weiden treffen die Löwen auf ein extrem heimstarkes Team. In eigener Halle bekommen die Gastgeber regelmäßig Unterstützung aus dem Regionalligakader der ersten HC-Mannschaft. Nur den drei Topteams aus Siebengebirge, Königsdorf und Birkesdorf gelang es, beide Punkte aus der Parkstraße in Würselen zu entführen. Zudem spielt das Team der beiden Trainer Andreas Schmitz und Thorben Doum bislang mit 9:5 Punkte eine starke Rückrunde. Zuletzt gelang beim HC Gelpe/Strombach II sogar der erste Auswärtssieg der Saison. Auch die Löwen hatten im Hinspiel in Bergneustadt erhebliche Probleme mit dem Tabellenachten und zitterten einen knappen 33:32-Sieg nach Hause. (pn)

 

 

Vorschau Verbandsliga Männer

 

SSV Nümbrecht II – HSG Sieg (Samstag, 16 Uhr, GWN-Arena).

 

Hinspiel: 38:31.

 

Es fehlen:  Moritz Menger (Schulterverletzung), Mathis Pötzsch (beruflich verhindert).

 

Einsatz fraglich: Kevin Schieferdecker (angeschlagen).

 

Auf die Reserve des SSV Nümbrecht wartet am Samstag ein klassisches Vier-Punkte-Spiel. Als Eröffnung des Heimspieltages in der GWN-Arena trifft die Mannschaft um Trainer Patrick Seebaum auf die HSG Sieg. Der Übungsleiter weiß um die Wichtigkeit der anstehenden Partie: „Es ist das zweite Endspiel, bei dem wir punkten müssen. Wir spielen Zuhause gegen einen Konkurrenten, der hinter uns steht.“ Die Spielgemeinschaft aus Siegburg und Hennef steht aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, hat aber nur zwei Punkte weniger als der SSV. Nachdem die Nümbrechter die SG Monheim zuhause besiegt und so die rote Laterne abgegeben hatten, haben sie nun die Chance weiteren Boden gut zu machen.

 

„Sie haben letzte Woche aufhorchen lassen, weil sie zuhause nur mit einem Tor gegen Wahn verloren haben. Wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen und mit der nötigen Konzentration ins Spiel gehen“, sagt Seebaum über die HSG. In der Hinrunde hatte das Team, noch unter der Regie von Jörg Beger, in der harzfreien Siegburger Halle mit 31:38 den Kürzeren gezogen. Da die Südkreisler in den vergangenen Wochen eine stetig ansteigende Formkurve hatten und überraschend gute Ergebnisse, wie das Unentschieden bei der HSG Rösrath/Forsbach einfuhren, dürfen sich die Fans in der GWN-Arena berechtigte Hoffnungen machen. Seebaum gibt die Marschroute vor: „Wir wollen natürlich gewinnen und uns auf unsere Stärken konzentrieren. Wir möchten die zwei Punkte zuhause behalten und nichts anderes zählt.“ (bm)

 

 

Cronenberger TG – ATV Hückeswagen (Samstag, 18 Uhr).

 

Hinspiel: 27:20.

 

Es fehlen: Paul Borisch, Tim Botsch, Maximilian Hoffmann.

 

Mit dem Heimsieg gegen den LTV Wuppertal II haben sich die ATV-Handballer richtig Luft im Abstiegskampf verschafft und können entspannt zur schwierigen Auswärtsaufgabe bei der Cronenberger TG fahren. Hückeswagens Coach Markus Pabst spricht im Vorfeld von einem Bonusspiel gegen den Tabellenzweiten, auch weil ihm am Wochenende gleich drei Spieler fehlen werden. In Wuppertal muss er ohne Paul Borisch, Tim Botsch und Maximilian Hoffmann auskommen. Dazu sind einige Spieler diese Woche ein wenig angeschlagen. Pabst sieht darin die Chance für die zweite Reihe, sich zu präsentieren: „Das haben wir schon vergangene Woche gut hinbekommen und es wäre schön, wenn wir daran anknüpfen können.“

 

Gegen die körperlich starken Cronenberger verkaufte sich Hückeswagen schon im Hinspiel äußerst teuer. Bis zum 19:20 zehn Minuten vor dem Abpfiff durften die ATV-Handballer auf eine Überraschung hoffen, verloren in der Schlussphase aber den Faden und damit auch das Spiel doch noch deutlich. Auch am Samstag hofft Pabst, dass sein Team, den Gegner lange ärgern kann: „Das ist kein Spiel, das wir gewinnen müssen, aber wenn wir zehn Minuten wieder in derselben Situation sind, wäre das eine gute Ausgangsposition.“ Cronenberg war zuletzt allerdings stark in Form. Sechs Siege in Folge holten die Wuppertaler und halten damit im Titelrennen den Druck auf Spitzenreiter Langenfeld II aufrecht. (pn)

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