HANDBALL

Nümbrecht verzweifelt an Sven Bartmann

pn; 19.04.2026, 01:45 Uhr
HANDBALL

Nümbrecht verzweifelt an Sven Bartmann

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pn; 19.04.2026, 01:45 Uhr
Oberberg - Korschenbroichs Torhüter entnervt die SSV-Handballer reihenweise - Gelpe/Strombach kassiert 40 Gegentore bei Niederlage in Rheinhausen.

SSV Nümbrecht – TV Korschenbroich 27:31 (14:20).

 

Der 22. Spieltag in der Handball-Regionalliga hat im Abstiegskampf keine Veränderungen erbracht. Neben dem SSV Nümbrecht verloren auch BTB Aachen und Borussia Mönchengladbach ihre Spiele, sodass der oberbergische Aufsteiger weiter zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hat. Trotz der Niederlage konnte Nümbrechts Coach mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der mit 350 Zuschauern erneut sehr gut gefüllten GWN-Arena gut leben: „Wir haben alles reingeworfen. Am Ende hat sich einfach gezeigt, warum Korschenbroich ein Spitzenteam in dieser Liga ist. Wir konnten sie ärgern, aber das ist eine ganz abgezockte Truppe.“

 

 

Die Niederlage trug vor allem zwei Namen. Sven Bartmann zeigte mit seinen 19 Paraden, warum er der wahrscheinlich beste Torhüter der Regionalliga ist. Seine Paraden bildeten die Grundlage für die 14 Tore von Linksaußen Max Zimmermann, der immer wieder von seinem Schlussmann im Gegenstoß bedient wurde. Auch Seinsche zollte dem gegnerischen Keeper seinen Respekt: „Unsere Fehlwürfe wurden gnadenlos bestraft. Das waren keine schlechten Würfe, sondern affengeile Paraden.“ Nur bis zum 9:6 (13.) gelang es den Oberbergern, den Gegner ins gebundene Angriffsspiel zu zwingen. Dann begann nach einer Korschenbroich-Auszeit die große Bartmann-Show und das Match kippte über 10:14 (21.) zum 14:20-Pausenstand.

 

Dass Nümbrecht nach dem Seitenwechsel sofort zum 17:20 (35.) verkürzen konnte, lag am eingewechselten SSV-Keeper Jannis Schoger, der sofort auf Betriebstemperatur war. Über 18:23 (36.) durften die Gastgeber bis zum 24:26 (50.) von einer Überraschung träumen. Dann war aber erneut Bartmann zur Stelle und zerstörte alle SSV-Hoffnungen. Mit dem 25:29 (58.) sorgte Zimmermann für die Entscheidung. „Natürlich sind wir enttäuscht, weil wir immer dran waren und das Spiel vielleicht spannender hätten gestalten können. Aber da merkt man, dass meine Jungs teilweise immer noch lernen müssen“, so Seinsche. Ein Sonderlob verdiente sich Marcel Miebach.

 

Nümbrecht: Marcel Miebach (8), Lennart Last (6/1), Tim Hartmann (3), Niklas Witthaut (3/1), Tobias Schröter (2), Mats Weber (2/1), Fabian Benger, Johannes Urbach, Dag Dissmann (je 1).

 

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OSC Rheinhausen – HC Gelpe/Strombach 40:35 (23:17).

 

Die HC-Handballer fremdeln weiter in der Fremde. Die 35:40-Niederlage beim Topteam OSC Rheinhausen war bereits die zehnte Pleite im elften Auswärtsspiel für die Oberberger, die aber weiterhin einen komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung auf die beiden Abstiegsränge haben. Vier Spieltage vor dem Saisonende ist Gelpe/Strombach der Klassenerhalt damit kaum noch zu nehmen. Das Match in Duisburg hakte HC-Trainer Daniel Rodriguez relativ schnell ab: „Wir hatten über das gesamte Spiel keinen guten Zugriff in der Abwehr und haben viele Zweikämpfe verloren.“

 

Zwar bekamen die Oberberger Arvid Pötz rechtzeitig fit für die Partie, mussten aber mit Leonard Viebahn und Paul Roth zwei defensivstarke Spieler ersetzen. Eine Viertelstunde lang hielten die Gäste gut mit. Über 3:4 (5.) und 8:8 (11.) begegneten sich beide Teams mit offenem Visier. Nach dem 12:13 (17.) gelang den Gästen immer weniger, sodass Rheinhausen mit einem 7:0-Lauf zum 19:13 (24.) davonzog. „Ab der 15. Minute haben wir nicht mehr das gespielt, was wir bis dahin gespielt haben“, sprach Rodriguez von einem verdienten Pausenrückstand.

 

Zwar fing sich Gelpe/Strombach im zweiten Durchgang wieder, konnte aber auch nie entscheidend verkürzen. Näher als beim 28:24 (41.) kamen die Gäste nicht mehr heran. Eine nun folgende Zeitstrafe gegen Fynn Schürmann nutzte Rheinhausen gnadenlos aus und stellte beim 31:24 (43.) den alten Vorsprung wieder her. Über 36:28 (52.) und 39:32 (58.) gelang den Gästen in den Schlussminuten nur noch Schadensbegrenzung. „Die zweite Halbzeit war besser. Leider hat es nicht gereicht und wir haben verdient verloren“, so Rodriguez.

 

Gelpe/Strombach: Mike Heinzerling (12), Felix Maier (9/4), Malte Meinhardt (5), Tobias Müller, Arvid Pötz (je 4), Lars Rostalski (1).

 

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