HANDBALL

Niederlage in Mönchengladbach und Sorgen um Arvid Pötz

pn; 27.09.2026, 00:50 Uhr
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Niederlage in Mönchengladbach und Sorgen um Arvid Pötz

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pn; 27.09.2026, 00:50 Uhr
Gummersbach – Der HC Gelpe/Strombach reist mit dezimiertem Kader an den Niederrhein und verliert während der 60 Minuten noch weitere Spieler.

Borussia Mönchengladbach – HC Gelpe/Strombach 36:30 (19:20).

 

Die Regionalliga-Handballer des HC Gelpe/Strombach kassieren im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach am zweiten Spieltag die erste Saisonniederlage – und sorgen sich um Arvid Pötz (Foto). Der HC-Spielmacher war bereits nach zehn Minuten im Zweikampf unglücklich mit dem Oberkörper in das Knie eines Gegenspielers gefallen und konnte anschließend wegen Problemen in der Bauchmuskulatur nicht mehr richtig laufen. Eine genaue Diagnose steht noch aus, HC-Trainer Florian Greißner befürchtet aber eine längere Pause des 21-Jährigen.

 

Dabei waren die Oberberger nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen Langenfeld schon dezimiert an den Niederrhein gereist. Malte Meinhardt musste kurzfristig erkrankt passen. Auch Neuzugang David Klinnert stand nicht zur Verfügung, sodass Lukas Altjohann auf der linken Außenbahn auf sich gestellt war. Zusätzlich war auch Christopher Falkenreck Valverde angeschlagen und Felix Soldanski schleppte sich mit einer Zerrung durch die 60 Minuten. „Das hat es uns natürlich erschwert“, meinte Greißner nach dem Abpfiff.

 

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Doch die Gäste begannen stark: Über 2:4 (6.) und 4:7 (10.) führte Gelpe/Strombach bis zum 7:10 (13.). Als dann auch noch Mönchengladbach eine Zeitstrafe kassierte, schien der Weg geebnet zu sein, doch die HC-Spieler verpassten es, die Führung auszubauen. Stattdessen drehten die Handball-Fohlen auf und gingen mit 13:11 (20.) in Führung. Nun war der HC wieder am Drücker und verteidigte über 14:15 (24.) und 17:19 (27.) eine knappe Führung zur Pause. „In der zweiten Hälfte merkte man aber, dass wir Körner gelassen haben“, fand Greißner. „Nur zehn Tore in einer Hälfe  ist kein normaler Wert für uns.“

 

Obwohl Gelpe/Strombach nun merklich abbaute, blieb das Match über 22:23 (39.) und 26:25 (45.) bis zum 27:27 (49.) gänzlich offen. Zu diesem Zeitpunkt saß Paul Roth mit einer Roten Karte bereits auf der Tribüne – aus Greißners Sicht eine zumindest diskutable Entscheidung der Schiedsrichter. „Uns fehlten die Wechseloptionen. Mönchengladbach ist dann auch ins Sieben gegen Sechs gegangen und wir haben es überhaupt nicht mehr geschafft, ins Tempo zu kommen“, analysierte der HC-Coach den zweiten Durchgang. Mit drei Toren in Folge zog die Borussia auf 30:27 (53.) davon und gewann letztlich verdient. „Eigentlich müssen wir es trotzdem besser machen, aber wir hatten einfach gar keine Körner mehr für ein Comeback. Die Mannschaft hat gekämpft. Da kann ich den Jungs nichts vorwerfen“, so Greißner.

 

Gelpe/Strombach: Felix Maier (9/3), Paul Roth, Christopher Falkenreck Valverde (je 5), Konstantin Kasch (4), Felix Soldanski, Tobias Müller (je 2), Arvid Pötz, Marius Euteneuer, Lukas Altjohann (je 1).

 

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