HANDBALL
Wichtige Punkte im Abstiegskampf: Nümbrecht II reichen starke 15 Minuten
Oberberg - Während Nümbrecht II die Abstiegsränge nach dem Sieg gegen die HSG Sieg wieder verlässt, zeigt Hückeswagen beim Cronenberger TG zwei Gesichter und muss wieder zittern (AKTUALISIERT).
SSV Nümbrecht II – HSG Sieg 32:22 (19:10).
Big Points im Abstiegskampf: Die Verbandsliga-Männer des SSV Nümbrecht haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten HSG Sieg deutlich gewonnen und sind dadurch auf den elften Tabellenplatz geklettert. Dabei legte die Mannschaft um Trainer Patrick Seebaum den Grundstein schon in der ersten Hälfte, indem sie von 7:6 (12.) einen starken 10:1-Lauf bis zum 17:7 (26.) hinlegten. „Zunächst mussten wir irgendwie ins Spiel reinfinden und das hat nicht so richtig geklappt. Mit der Umstellung auf eine 6:0-Abwehr mit Jens Frey hinten drin lief es dann besser“, berichtete der Übungsleiter.
[16 Tore gingen auf das Konto von Lennart Last.]
Als die HSG Sieg dann mit Nikolaus Pützer auch noch ihren Rückraumrechten verlor, da er sich eine rote Karte einfing, schien das Spiel so gut wie gelaufen. Seebaum versuchte zwar seine Schützlinge beim 19:10-Pausenstand noch zu motivieren, fand aber kein rechtes Gehör: „Du kannst in der Halbzeit sagen was du willst, die Anspannung ist nicht mehr ganz so da.“ Der Sieg der Nümbrechter geriet aber auch im zweiten Durchgang nicht mehr in Gefahr, es fehlte aber die Lockerheit im Angriff. Über 21:15 (40.) und 27:18 (50.) steuerte der SSV auf einen souveränen Sieg zu. Alleine in der letzten Viertelstunde traf Lennart Last achtmal. Der Rückraumshooter hatte im Spiel gegen die HSG zwar auch einige Fehlwürfe eingestreut, war aber erneut mit Abstand der stärkste Schütze der Gastgeber.
Trainer Patrick Seebaum ordnete den Sieg ein: „Wie zu erwarten eine zweite Halbzeit zum Haareraufen. Überragende zehn bis fünfzehn Minuten in der ersten Halbzeit haben gereicht, um am Ende das Ding nach Hause zu fahren.“ Da auch die SG Monheim ihr Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des BTB Aachen gewann, haben die Südkreisler weiterhin nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge. Als nächstes Aufgabe erwartet sie das Derby beim CVJM Oberwiehl. (bm)
Nümbrecht: Lennart Last (16), Kevin Schieferdecker (7), Lucas Henker (3), Mats Weber (2), Justus Stein, Hendrik Wilkens, Alexander Seinsche, Jens Frey (je 1).
Ergebnisse und Tabelle Staffel 4
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[Kevin Schieferdecker tankt sich gegen Siegs Abwehr durch.]
Cronenberger TG – ATV Hückeswagen 32:22 (12:16).
Die Verbandsliga-Handballer des ATV Hückeswagen müssen wieder um den Klassenerhalt zittern. Während das Team von Markus Pabst in Wuppertal beim Cronenberger TG zwei völlig unterschiedliche Gesichter zeigte und klar verlor, gelang dem Tabellenvorletzten MTV Elberfeld eine faustdicke Überraschung in Wermelskirchen. Der Kampf um den Relegationsplatz ist damit neu entfacht. ATV-Coach Pabst verzweifelte in Wuppertal ein wenig an seiner Mannschaft. Sah er im ersten Durchgang noch eine hervorragende Leistung seines Teams, das nahtlos an den starken Auftritt aus der Vorwoche anknüpfte, bekam er im zweiten Durchgang das genaue Gegenteil präsentiert.
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[Nümbrechts Coach Patrick Seebaum war mit der zweiten Hälfte nur bedingt zufrieden.]
„Bis zur Pause spielen wir richtig guten Handball und stehen auch in der Abwehr megagut. Danach haben wir wieder das alte Hückeswagen-Gesicht gezeigt“, so Pabst. Auch ohne Paul Borisch agierten die Gäste zunächst aus einer druckvollen Defensive, die Cronenberg mehrfach ins Zeitspiel oder zu technischen Fehlern zwang. Über 2:4 (9.) und 10:11 (22.) hätten der Pausenvorsprung sogar noch deutlicher ausfallen können, wenn die Gäste ihre Chancen besser genutzt hätten. Nach dem Seitenwechsel stellten die Gastgeber ihre Defensive um, agierten nun wesentlich druckvoller und Hückeswagen nahm sich auch nicht mehr die Würfe aus dem Rückraum. Über 16:16 (38.) kippte das Match zum 22:17 (42.) und 27:20 (51.). Cronenberg kam immer wieder per Gegenstoß zum Erfolg, auch weil die Gäste das Rückzugsverhalten nach Fehlern fast völlig einstellten. (pn)
Hückeswagen: Til Kuhlwilm (6), Tobias Bonekämper (5/5), Philipp Borisch (3), Fabio Krempel, Florian Schmalt (je 2), Moritz Mettler, Timon Schneider, Hendrik von Egen, Arne Höhfeld (je 1).
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