Gummersbach – Dank Hector Gand und Felix Hein darf der VfL im Mittelrheinderby lange auf eine Überraschung hoffen - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Benjamin Maus
TSV Bayer Dormagen – VfL Gummersbach 31:25 (13:12).
Klare Voraussetzungen in der Jugendbundesliga: Der ungeschlagene TSV Bayer Dormagen empfängt den punktlosen VfL Gummersbach. Direkt zu Beginn der Partie schien die Heimmannschaft die Ausgangsposition untermauern zu wollen: Beim 6:3 (7.) drohte Bayer sich abzusetzen. Die Gäste fingen sich aber schnell und kamen durch Julian Schlecht beim 7:6 (15.) wieder ran. Der Schlüssel dafür war vor allem die Defensive, wie Trainer Joao Caracóis Palma berichtete: „Unsere Abwehr hat zu Beginn einen sehr guten Job gemacht.“
Auch im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber zogen zum 11:8 (23.) davon, bevor die Gummersbacher wieder zum 13:12-Halbzeitstand herankamen. Caracóis Palma ärgerte sich dennoch über seine Offensive: „Unser Angriff war leider nicht so erfolgreich wie die Deckung. Es gab viele technische Fehler und Situationen, bei denen wir eigentlich wissen, dass wir es besser machen müssen.“
Auch nach der Pause deutete noch einiges auf eine Überraschung hin. Hector Gand leitete den VfL-Angriff und brachte seine Mannschaft bis zum 17:17 (40.) in eine komfortable Position. Doch danach folgte ein neuerlicher Einbruch, wie Palma eingestehen musste: „Es gab wieder diese Phase von fünf Minuten, in denen Dormagen sich wieder einen Vorteil erarbeitet hat.“ Dieses Mal fehlte der Punch, um den Lauf zu kontern. Über 23:19 (47.) setzten sich die Rheinländer auf ein vorentscheidendes 25:19 (49.) durch Jannic Marcus ab.
Luka Kersten, der erst im Sommer aus dem Oberbergischen nach Dormagen gewechselt war, musste zwar passen, aber die Qualität im TSV-Rückraum war dennoch zu groß für die Gäste. Trotz der 25:31-Niederlage darf das Team um Trainer Caracóis Palma sich eine erneute Steigerung der eigenen Leistung notieren. Der Coach blickte voraus: „Im Laufe der Woche fehlten immer wieder Spieler wegen Krankheiten oder kleinen Verletzungen. Trotz dessen haben meine Jungs alles gegeben. Nun steht uns eine Phase bevor, in der wir darüber nachdenken werden, was wir in Zukunft noch besser machen möchten.“
Gummersbach: Hector Gand (6), Felix Hein (5/2), Maximilian Weinheimer, Julian Schlecht (je 4), Ben Graap, Jakob Patzelt (je 2), Maximilian Lühr, Daniel Rumpel (je 1).
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