HANDBALL

Auf dem Boden der Tatsachen: VfL verliert in Wetzlar

bm; 28.09.2026, 00:20 Uhr
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Auf dem Boden der Tatsachen: VfL verliert in Wetzlar

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bm; 28.09.2026, 00:20 Uhr
Gummersbach – Nach dem starken Saisonstart bekommt Gummersbachs U17 in Wetzlar einen Dämpfer verpasst - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.

Von Benjamin Maus

 

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen - VfL Gummersbach 32:20 (17:18).

 

In der Jugendbundesliga geht es bei jedem Spiel darum, an sein Leistungsmaximum zu kommen. Zu eng sind die Abstände und zu stark die Gegner, um sich auszuruhen. Eine Erfahrung der Qualität „bitter“ machte die U17 des VfL Gummersbach bei der Partie gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang dem VfL ein 3:0-Lauf durch die beiden Außen Gen Arima und Finn Weber. Doch nach dem 12:9 (20.) verpasste es das Team um Trainer Maciej Dmytrszinski, sich weiter abzusetzen.

 

Aufgrund eines Torfeuerwerks in den letzten zehn Minuten gingen die Gäste mit einem 18:17-Vorsprung in die Pause. Dmytruszynski haderte mit der Deckung: „Unser größtes Thema war heute die Abwehr. Uns hat die Kompaktheit gefehlt. Man hat gemerkt, dass die Energie, die wir in den ersten beiden Spielen hatten, nicht in gleicher Form da war.“ Nach der Pause gelang es den Gummersbachern zwar, die Deckung zu verbessern, dafür hakte es nun offensiv.

 

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„Wir hatten wirklich große Probleme mit der offensiven Abwehr. Wetzlar hat das sehr gut verteidigt und wir haben lange gebraucht, um gute Lösungen zu finden“, bilanzierte Dmytruszynski. Über 19:22 (35.) und 22:24 (39.) lagen die Gäste zwar zunächst noch in Führung, verloren dann aber die Kontrolle über Geschehen. Nach dem 24:24-Ausgleich (40.) erarbeitete sich die HSG sogar einen 30:27-Vorsprung (52.). Julius Leuenberg sowie erneut Weber und Arima sorgten zwar noch einmal für den 30:31-Anschlusstreffer aus Gummersbacher Sicht, spätestens mit dem 32:30 war das Spiel aber entschieden.

 

Dmytruszynski fühlte sich im letzten Drittel benachteiligt: „Die Schiedsrichter haben sich nach dem Spiel selbst für einige Entscheidungen entschuldigt. In der Schlussphase war es für uns extrem schwierig. Sowohl auf der Bank als auch auf dem Feld hatten die Jungs irgendwie das Gefühl, dass jede enge Entscheidung auf Seiten von Wetzlar gegangen ist.“ Trotz der schwer nachzuvollziehenden Pfiffe sieht der Coach aber sein Team in der Verantwortung: „Trotzdem müssen wir uns auf selbst schauen. Das ist eine wichtige Erfahrung für uns.“

 

Gummersbach: Finn Weber (8), Gen Arima (6) Szymon Zelezny, Julius Leuenberg (je 4), Tom Loosen (3), Timon Scheithauer (3/1), Kasper Dmytruszynski (2).

 

Ergebnisse und Tabelle

 

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