Oberberg – Die Oberligaaufsteigerinnen besiegen beim BSP-Cup den CVJM Oberwiehl souverän.
CVJM Oberwiehl – HSG Marienheide/Müllenbach 23:31 (6:16).
Die HSG Marienheide/Müllenbach steht im im Halbfinale des diesjährigen BSP-Cups. Der Oberligaaufsteiger besiegte die Verbandsliga-Handballerinnen des CVJM Oberwiehl mit 31:23. „Mit einer besseren Chancenverwertung hätte der Sieg sogar noch deutlicher ausfallen können. Insgesamt war der Erfolg jedoch zu keiner Zeit gefährdert“, resümierte HSG-Trainer Michael Debus 60 weitgehend einseitige Minuten. Die Gäste führten in der Wiehler Weltmeisterhalle schon früh mit 8:3 (18.). Für Oberwiehls neuen Coach Heinz Tillmann war das kein Wunder: „Wir sind erst eine Woche im gemeinsamen Training und noch in der Findungsphase. Wir haben viele neue Auslösehandlungen einstudiert und die auch ausprobiert.“
Zur Pause nahm Tillmann dann einige Korrekturen vor, was dazu führte, dass die CVJM-Handballerinnen, die auf drei Spielerinnen verzichten mussten, zunehmend besser ins Spiel fanden. Über 13:23 (40.) und 18:25 (50.) wuchs der Rückstand nach dem Seitenwechsel auch nicht weiter an. „Man sah einen Klassenunterschied. Marienheide wirkte sehr eingespielt. Trotzdem bin ich zufrieden. Es macht viel Spaß und meine Mannschaft zieht im Training bislang sehr gut mit“, so Tillmann. Auch Debus zog ein positives Fazit: „Mit den bisherigen Auftritten können wir viele positive Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben mitnehmen.“
Am Dienstag findet das letzte Gruppenspiel der Vorrundengruppe A in der Reininghauser Halle (20:30 Uhr) in Gummersbach zwischen Gelpe/Strombach und Oberwiehl statt. Sämtliche Spiele der Gruppe B sind erst im August geplant, die Halbfinals sind für den 4. September terminiert.
Oberwiehl: Emily Klein (5), Vanessa Otto (4), Leona Schenk (3), Pauline Madel (3/1), Lilly Roland, Marei Meyer (je 2), Sophia Janz, Pauline Durben, Rosana Sug, Franziska Fink (je 1).
Marienheide/Müllenbach: Elodie Hilbring (6), Ayleen Sudami (6/2), Tiara Siemerkus (5/1), Marie Weingärtner, Hanna Ruhe (je 4), Amelie van Dorsten, Mia Nölle, Jule-Sophie Kaps (je 2).
KOMMENTARE
1
Der BSP Cup wirkt inzwischen wie ein Wettbewerb, der seinen eigentlichen Zweck verloren hat. Statt Spannung, Prestige oder echter Bedeutung steht für viele nur noch ein zusätzlicher Termin im Kalender im Vordergrund. Die Motivation der Teams hält sich oft in Grenzen, Zuschauerinteresse ist überschaubar, und sportlich hat das Turnier nur selten einen echten Mehrwert.
Wenn ein Wettbewerb weder für die Vereine noch für die Fans eine besondere Relevanz hat, sollte man sich die Frage stellen, ob er in seiner aktuellen Form überhaupt noch zeitgemäß ist. Vielleicht wäre eine Reform sinnvoll – oder der Mut, den BSP Cup ganz abzuschaffen und den Fokus auf Wettbewerbe zu legen, die wirklich Begeisterung auslösen.
Links zu fremden Internetseiten werden nicht veröffentlicht. Die Verantwortung für die eingestellten Inhalte sowie mögliche Konsequenzen tragen die User bzw. deren gesetzliche Vertreter selbst. OA kann nicht für den Inhalt der jeweiligen Beiträge verantwortlich gemacht werden. Wir behalten uns vor, Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.