HANDBALL
Nümbrecht zieht ins Kreispokal-Endspiel ein
Oberberg – Der CVJM Oberwiehl kann den SSV Nümbrecht eine Viertelstunde lang ärgern und holt nach der Pause einen hohen Rückstand auf.
CVJM Oberwiehl – SSV Nümbrecht 18:29 (8:16).
Das Traumfinale ist perfekt. Der SSV Nümbrecht folgt dem HC Gelpe/Strombach ins Endspiel um den diesjährigen Kreispokal am 1. Mai in Bergneustadt. Die beiden Regionalligisten treffen damit zum dritten Mal in Folge im Finale aufeinander. Im Südkreisderby siegte der Viertligist beim Verbandsligisten CVJM Oberwiehl vor mehr als 150 Zuschauern klar mit 29:18. Zufrieden waren anschließend beide Trainer. „Am Ende hätten es drei oder vier Tore weniger sein können, aber insgesamt haben wir das besonders in der Deckung richtig gut gemacht“, fand CVJM-Coach Christian Schüttenhelm.
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[Mit der Deckungsleistung seiner Mannschaft war CVJM-Coach Christian Schüttenhelm zufrieden. Hier wird Dominik Donath gestoppt.]
Nümbrechts Coach Manuel Seinsche hatte trotz einer Schwächephase seiner Mannschaft nach der Pause „nie das Gefühl, dass wir hier verlieren könnten“. Er probierte viel aus und wechselte munter durch. „Die erste Hälfte war vollkommen ok. Besonders in der Deckung standen wir gut“, so Seinsche. Beide Mannschaften starteten etwas träge in das Match. Bis zum 4:5 (12.) hatten beide Teams schon einige Chancen liegen lassen. Auf beiden Seiten waren die Torhüter Lukas Kirchner und Tom Rydzewski die auffälligsten Akteure. Über 5:11 (23.) löste Nümbrecht bis zur Pause dann ein wenig die Bremse und zog zum 8:16 davon. Zu diesem Zeitpunkt hatten die CVJM-Statistiker bereits 19 Fehlwürfe notiert.
Eine Vorentscheidung war das überraschenderweise aber noch nicht. Beim 17:20 (47.) durften die Gastgeber noch von einer Überraschung träumen. „Dann haben wir aber noch einmal angezogen“, meinte Seinsche und sah sein Team über 17:23 (50.) doch für klare Verhältnisse sorgen. „Wir hatten überragende 15 Minuten nach der Pause, wo wir die bessere Mannschaft waren. Insgesamt haben wir das vorne aber nicht clever gemacht. Wo wir in der Liga durchkommen, ist das gegen einen Regionalligisten etwas anderes“, sagte Schüttenhelm. Seinsche sah das Ergebnis nüchtern: „Es war schön mal wieder unser wahres Derby zu spielen. Für uns ging es darum, uns Spielpraxis zu holen. Wir haben jetzt eine kurze Pause und dann geht es in der Liga voll um den Klassenerhalt.“
Oberwiehl: Artur Gartung (4), Frederik Schneider, Lennart Frielingsdorf (je 3), Johannes Schneevogt (2), Moritz Madel (2/2), Phil Nückel, Jascha Hartmann, Ole Knotte, Julian Klein (je 1).
Nümbrecht: Mats Weber (7/2), Tim Hartmann (5), Marcel Miebach (4), Johannes Urbach (4/1), Dominik Donath, Philipp Donath (je 2), Dag Dissmann (2/1), Erik Hampel (1), Niklas Witthaut, Tim Henrichs (je 1/1).
KOMMENTARE
1
Eigentlich wären die regionalligisten dieses Jahr ja schon im Viertelfinale aufeinander getroffen.
Davon spricht keiner mehr …
2
Als Zuschauer war man schon etwas enttäuscht vom Niveau. Die erste Halbzeit war von beiden Seiten geprägt von technischen Abspielfehlern, Fehlentscheidungen, schwacher Passqualität und teilweise grenzwertigen Abschlüssen. Dass man die beiden Abwehrreihen als stark bezeichnet, finde ich da schon ziemlich witzig. Schöne Ostern!
Prinz Poldi, 27.03.2026, 13:37 UhrLinks zu fremden Internetseiten werden nicht veröffentlicht. Die Verantwortung für die eingestellten Inhalte sowie mögliche Konsequenzen tragen die User bzw. deren gesetzliche Vertreter selbst. OA kann nicht für den Inhalt der jeweiligen Beiträge verantwortlich gemacht werden. Wir behalten uns vor, Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

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