HANDBALL
VfL Gummersbach dominiert im letzten Bundesliga-Heimspiel
Gummersbach – Die U17 des VfL besiegt im letzten Heimspiel der Bundesligameisterrunde den HC Koblenz deutlich und schiebt sich in der Tabelle einen Platz nach oben - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Thomas Giesen
VfL Gummersbach – HC Koblenz 29:24 (13:11).
Die U17 des VfL Gummersbach hat das letzte Heimspiel der Bundesligameisterrunde für sich entschieden. Damit schob sich der VfL-Nachwuchs im Tableau einen Platz nach vorne und verließ den letzten Tabellenplatz. Gegen den HC Koblenz lief es nur zu Beginn nicht zufriedenstellend: „Wir hatten in der Anfangsphase ein bisschen Probleme. Aber je länger es gedauert hat, umso besser hatten wir es unter Kontrolle“, meinte VfL-Trainer Maciej Dmytruszynski, dessen Team bis zur zehnten Spielminute stets hinterherlief und 4:5 in Rückstand lag. In Minute 15 gingen die Gummersbacher beim 6:5 zum ersten Mal in Führung, bauten diese zwischenzeitlich auf 11:8 aus (26.) und nahmen letztendlich zwei Tore mit in die Pause.
„Wir hätten in der ersten Halbzeit auch höher führen können, haben aber zu viel verworfen, auch vom Kreis und nach Tempogegenstößen“, war Dmytruszynski nicht ganz zufrieden mit der Gesamtleistung. „Wir haben heute eine richtig gute Abwehr gespielt und insgesamt nur 24 Tore kassiert. Das ist in Ordnung. Wir haben auch gegen den besten Rückraumspieler der Koblenzer gut gedeckt“, lobte Dmytruszynski aber seine Equipe dafür, HC-Shooter Paul List, der nur vier Tore warf aus dem Spiel zu nehmen. Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber schnell zwei Treffer zum 15:11 nach (31.) und hielten die Koblenzer bis in die Schlussphase auf Distanz.
Beim 25:20 (52.) lagen die Gummersbacher erstmals fünf Tore vorn. Beim 27:21 (55.) war die Entscheidung gefallen. „Wir haben generell richtig gut gestanden, kompakt und zusammen. Wir haben Koblenz häufig ins Zeitspiel gezwungen, dann aber mit Schlagwürfen in der letzten Sekunde zu oft Tore kassiert. Vorne haben wir uns zu wenig für die gute Abwehrleistung belohnt. Wir sind zu wenig ins Tempo gegangen“, fand Dmytruszynski noch Anlass zur Kritik. „Wir sind heute sehr konzentriert und fokussiert gewesen. Wir haben das letzte Heimspiel der Saison gewonnen und können sehr zufrieden sein. Jetzt wollen wir in der Tabelle noch etwas nach oben klettern.“
VfL Gummersbach: Felix Hein (6/5), Hector Gand, Julien Kübler (je 5), Leif Paulsen (4), Ben Graap (3), Maximilian Lühr (2), Mats Weber, Finn Losch, Maximilian Weinheimer, Sky Rothe (je 1).
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