HANDBALL
Verdienter Heimsieg zum Jahresausklang
Gummersbach – Der VfL Gummersbach gewinnt gegen den HSV Hamburg – 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Die Handballer des VfL Gummersbach beenden das Jahr 2025 mit einem Erfolgserlebnis. Im letzten Heimspiel des Jahres, das gleichzeitig das erste Heimspiel der Rückrunde war, bezwang die Mannschaft von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson die Gäste des HSV Hamburg nach einer starken Leistung verdient und deutlich.
VfL Gummersbach – HSV Hamburg 33:27 (15:14).
Nach Spielschluss verabschiedeten Verein und Fans in der ausverkauften SCHWALBE arena außerdem Rückraumspieler Ole Pregler, dessen Wechsel nach Göppingen vorgezogen wurde (OA berichtete). In der Schlussminute skandierten die Zuschauer bereits seinen Namen.
„Ole ist einer unserer Aufstiegshelden und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass wir hier wieder Bundesliga spielen“, sagte Geschäftsführer Christoph Schindler. „Du hast dir hier einen Namen gemacht. Du bist jung und hast noch viel vor dir. Und ich bin mir fast sicher, dass wir dich irgendwann nochmal im VfL-Trikot sehen werden.“
Sigurdsson sagte in der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Die Reaktion der Fans zeigt, dass dieser junge Mann hier bei uns sehr viel richtig gemacht hat.“
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[Ellidi Vidarsson steigt hoch zum Wurf. Er traf insgesamt sieben Mal.]
Mit dem Spiel war der VfL-Trainer ebenfalls sehr zufrieden. „Heute kann ich mit fast allem glücklich sein bis auf die Wurfquote.“
Zum Spiel: In den Anfangsminuten taten sich beide Offensivreihen schwer. Dominik Kuzmanović verzeichnete zwei Paraden, der VfL warf zweimal am HSV-Tor vorbei und auch der Keeper der Gäste war einmal zur Stelle.
Nach vier Minuten erzielte schließlich Miro Schluroff den ersten Treffer der Partie. Im Anschluss zeigte sich Ellidi Vidarsson besonders treffsicher und brachte seine Mannschaft mit 3:1 und 6:4 jeweils mit zwei Toren in Führung. Beim 7:4 durch Teitur Einarsson lag Gummersbach erstmals mit drei Toren in Führung, aber die Hamburger behielten die Nerven und trafen kurze Zeit später zum 8:8-Ausgleich.
Es blieb eine enge erste Halbzeit, in der Gummersbach meistens in Führung lag, sich aber nie entscheidend vom Gegner absetzen konnte. Mit einer knappen 15:14-Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Der VfL kam wie die Feuerwehr aus der Kabine und erspielte sich binnen weniger Minuten eine Vier-Tore-Führung (20:16), an der Schluroff mit drei Toren maßgeblichen Anteil hatte. Bei den Gästen rief Trainer Torsten Jansen seine Mannschaft deshalb schon kurz nach der Pause zur Auszeit zusammen.
Es blieb aber bei der Dominanz der Gummersbacher im zweiten Durchgang. Nach 44 Spielminuten erhöhte Julian Köster auf fünf Tore (25:20) und Schluroff etwas später ins leere Tor auf sechs Tore (28:22). Diesen Vorsprung brachten die Blau-Weißen ins Ziel.
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[Ole Pregler holte sich den verdienten Applaus der Fans ab.]
Am Ende stand ein deutliches Ergebnis von 33:27 und der VfL konnte ein insgesamt sehr erfolgreiches Jahr mit einem Heimsieg beenden.
Der Trainer der Gäste sah in den vielen verletzungsbedintgen und kranken Spielern seiner Mannschaft die Hauptursache für die Niederlage und insbesondere die zweite Halbzeit, in der Gummersbach frische Leute bringen konnte und den Hamburgern am Ende die Körner fehlten.
Gummersbach: Kuzmanović (15 Paraden); Schluroff (8), Vidarsson (7), Köster (4), Gomes (3), Vujovic (3/1), Horzen (3), Einarsson (2), Smits (2/2), Häseler (1).
Hamburg: Haug (6 Paraden), El-Tayar (4 Paraden); Weller (6), Andersen (5/1), Mortensen (4), Lassen (3), Olafsson (3), Norlyk (2), Jørgensen (2/1), Sauter (2).
Schiedsrichter: Fabian Baumgart/Philipp Dinges
Siebenmeter: 3/4 – 2/2 (Smits vergibt einmal)
Zeitstrafen: 0:4 (Weller, Sauter)
Zuschauer: 4.132 (ausverkauft).
Spielfilm: 1. Hz 0:1, 3:1, 4:4, 7:4, 8:8, 11:9, 15:14 2. Hz. 17:14, 20:16, 25:20, 28:22, 33:27.
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