HANDBALL
Wahlscheider Wölfe starten mit neuer Trainerin ins Verbandsliga-Abenteuer
Oberberg – Der oberbergische Kreismeister setzt bei der Mission Klassenerhalt auf eine erfahrene Jugendtrainerin.
Sie soll mit den Wahlscheider Wölfen die Klasse halten: Stefanie Nitschke (45) ist die neue Chefin bei den Handballerinnen des TV Wahlscheid. Einen Monat nach dem 26:25-Endspielsieg gegen die HBD Löwen Oberberg II (OA berichtete) und dem damit verbundenen Aufstieg in die Frauen Verbandsliga gab der oberbergische Kreismeister nun die Verpflichtung der erfahrenen Jugendtrainerin bekannt. Sie beerbt Aufstiegstrainer Sascha Krings, der die Wölfe im Februar im Saisonendspurt nach der Trennung von Bastian Solbach übernommen hatte.
TVW-Abteilungsleiter Michael Schmidt spricht von „einer Aufbruchsstimmung an jeder Ecke im Verein“ und ist überzeugt, mit Nitschke die perfekte Lösung für die Wölfe gefunden zu haben. „Mit ihr konnten wir eine ausgesprochene Handballmacherin gewinnen, die für den Sport brennt. Gerade ihr Wissen und ihre Erfahrung im Bereich von jungen Frauen und Spielern sowie ihre Persönlichkeit passen einfach zur Mannschaft“, sagt er. Die Zielsetzung ist klar: Die junge Mannschaft soll entwickelt werden und dabei der maximale sportliche Erfolg herausgeholt werden. „Uns ist klar, dass wir um den Klassenerhalt spielen werden“, so Schmidt.
[Abteilungsleiter Michael Schmidt (r.) ist überzeugt, mit Stefanie Nitschke (l.) die perfekte Trainerin für das junge Wahlscheider Team gefunden zu haben.]
Nitschke, die zuletzt eine Pause gemacht hatte, spricht von einer großen Aufgabe: „Ich freue mich, in Wahlscheid viele junge Frauen weiterentwickeln zu können. Ich war sofort vom Verein und dem Umgang begeistert.“ Die B-Lizenzinhaberin aus Sankt Augustin bringt vornehmlich langjährige Erfahrungen aus dem Jugendbereich bei mehreren Vereinen aus dem Handballkreis Bonn/Euskirchen/Sieg mit, saß aber auch schon im Seniorenbereich bei Vereinen auf der Bank. Zusätzlich war sie seit 2015 auch mehrere Jahre als Auswahltrainerin im Handballverband aktiv.
Der kleine Verein aus dem Lohmarer Stadtteil wird erstmals mit einer Frauenmannschaft auf Verbandsebene antreten. „Wir wissen um die Risiken, aber auch um die Chance, den Handball im TV Wahlscheid noch besser machen zu können“, sagt Schmidt. Letztlich sei der Aufstieg aber auch alternativlos gewesen, um die gute Jugendarbeit der vergangenen Jahre in den Seniorenbereich zu transferieren. Immer wieder waren den Wölfen talentierte Spielerinnen wegen der fehlenden sportlichen Aussichten im Seniorenbereich zu anderen Vereinen abgewandert.
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