HANDBALL
Zunft-Kölsch-Pokal bleibt feste Größe
Wiehl - Im Braustübchen der Erzquell-Brauerei in Bielstein sind die Sieger der Hallenhandball-Kreispokalrunde 2024/2025 geehrt worden - Neben sportlichen Erfolgen standen langfristige Sponsoringzusagen für Damen- und Herrenpokal im Fokus.
Im Braustübchen der Erzquell-Brauerei in Bielstein sind am Mittwochabend die Sieger der Hallenhandball-Kreispokalrunde 2024/2025 um den Zunft-Kölsch-Pokal geehrt worden. Vertreter des Handballkreises Oberberg, der Erzquell-Brauerei und der Volksbank Oberberg nutzten den Abend, um sportliche Leistungen zu würdigen und zugleich ein klares Signal für die Zukunft des Wettbewerbs zu setzen.
[Prost auf die nächsten Jahre Zunft-Kölsch-Pokal: Sebastian Brack (li.) und Udo Kolpe.]
Den Zunft-Kölsch-Pokal der Männer gewann die 1. Mannschaft des HC Gelpe/Strombach mit einem 28:26-Finalsieg gegen den SSV Nümbrecht. Bei der Ehrung im Braustübchen nahm das Team neben dem Pokal einen Scheck über 750 Euro sowie einen Gutschein über 100 Liter Zunft-Kölsch entgegen. Der SSV Nümbrecht, der bei der Siegerehrung nur mit einer Rumpfmannschaft vertreten war, erhielt als Zweitplatzierter 500 Euro und 50 Liter Zunft-Kölsch. Die HSG Marienheide/Müllenbach durfte sich als Sieger des HKO-Finales über 250 Euro und 30 Liter freuen – jeweils zur Förderung der Jugendarbeit.
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[Die Siegermannschaft des HC Gelpe/Strombach ließ sich den Zunft-Kölsch-Pokal und einen kräftigen Schluck Zunft-Kölsch nicht entgehen.]
Einen besonderen Stellenwert nahm der Volksbank-Oberberg-Pokal der Frauen ein, der seit 2004 ausgespielt wird und in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben wurde. Udo Kolpe, Vorsitzender des Handballkreises Oberberg, betonte die Bedeutung der langfristigen Unterstützung: „Das Entscheidende ist nicht das Jubiläum, sondern dass beide Sponsoren uns langfristige Fünf-Jahres-Zusagen für Damen- und Herrenpokal gegeben haben. Das ist schon eine tolle Geschichte.“ Attraktiver Handball sei dabei die Grundlage: „Wenn ihr uns guten Handball bietet, dann sagen auch die Sponsoren: Das ist etwas für uns.“
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[Michael Eiteneuer gab die feste Zusage, dass der Volksbank-Oberberg-Pokal auch in Zukunft fortgeführt wird.]
Sebastian Brack, Geschäftsführer der Erzquell-Brauerei und Nachfolger von Dr. Axel Haas, zeigte sich angetan von Atmosphäre und Austausch: „Es macht mir viel Spaß, heute hier zu sein. Das ist eine gute Runde.“ Gleichzeitig unterstrich er das Engagement der Brauerei für die kommenden Jahre: „Wir werden weiterhin die Region und den Handball unterstützen – nächstes Jahr, das Jahr darauf und hoffentlich auch noch darüber hinaus.“ Auch Michael Eiteneuer von der Volksbank Oberberg hob den Fokus auf den Nachwuchs hervor: „Uns ist ganz besonders wichtig, dass ein Großteil des Geldes in die Jugendarbeit fließt.“ Der Frauenpokal habe von Beginn an die gleiche Wertigkeit wie der Männerwettbewerb erhalten.
Aus sportlicher Sicht sprach Markus Murfuni, Trainer des HC Gelpe/Strombach während der Pokalsaison, von einem hart umkämpften Wettbewerb: „Das war ein harter Fight auf Augenhöhe.“ Diskussionen nach dem Finale ordnete er ein: „Nümbrecht hat nicht wegen der Schiedsrichter verloren. Die Chancen waren da, sie wurden nur nicht genutzt.“
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[Die Siegermannschaft der Damen des HC Gelpe/Strombach (Foto oben), der SSV Nümbrecht als Zweitplatzierter (Mitte) sowie die HSG Marienheide/Müllenbach als Sieger der HKO-Runde (unten).]
Bei den Frauen blickte Torfrau Katrin „Kate“ Weyer auf das Endspiel zurück: „Die Nervosität war groß, weil wir wussten, wie stark die Löwen sein können.“ Entscheidend sei gewesen, bis zur 60. Minute nicht nachzulassen: „So konnten wir unsere Stärken ausspielen und am Ende klar gewinnen.“ Den Abend im Braustübchen beschrieb sie als „schöne Gelegenheit, den Erfolg noch einmal gemeinsam zu erleben“.
Die Ehrung klang traditionell bei Zunft-Kölsch und einem rustikalen Buffet aus. Der Blick richtet sich bereits auf den 1. Mai 2026, wenn die nächsten Pokalfinals ausgetragen werden sollen.

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