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Keine Versorgungslücke durch Chefarztweggang in Engelskirchen

cn; 28. Apr 2007, 00:00 Uhr
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Keine Versorgungslücke durch Chefarztweggang in Engelskirchen

cn; 28. Apr 2007, 00:00 Uhr
(cn/13.4.2007 AKTUALISIERT vom 11.4.2007) Engelskirchen – Trotz des Weggangs des Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Josef-Krankenhaus, Dr. med. Gerd Doppstadt Ende April, sei die Arbeit der Orthopädie nicht beeinträchtigt, so der Geschäftsführer des Krankenhauses Hans-Josef Dumm.
Nach vermehrten Anrufen besorgter Bürger versicherte Dumm, dass der Wegfall eines Mitarbeiters ein Normalfall sei, auf den das Krankenhaus vorbereitet wäre. "Es kommt hinzu, dass mit Herrn Dr. Schulz ein enger Mitarbeiter von Dr. Doppstadt die kommissarische Leitung der Orthopädie übernehmen wird, so dass ein reibungsloser Übergang gewährleistet ist.“ Auch bereits angesetzte Operationstermine und die ambulante und stationäre Versorgung seien gewährleistet.

Rund dreieinhalb Jahre leitete der 44-jährige Doppstadt die Abteilung, die er auf eigenen Wunsch verlässt um sich neuen Aufgaben zu zuwenden. „Wir haben uns mit Herrn Dr. Doppstadt in gegenseitigem Einvernehmen über sein Ausscheiden geeinigt, sind aber natürlich nicht glücklich, dass der Chefarztposten in einer unserer größten Abteilungen nun vakant ist“, kommentiert Hans-Josef Dumm, Geschäftsführer der Kliniken, den Weggang. Man danke Dr. Doppstadt für sein Engagement bei der Leitung der Abteilung und wünsche ihm alles Gute für seine neuen Aufgaben.

Nachdem Doppstadt 2000 mit dem heutigen Chefarzt der Chirurgie Dr. Martin Littmann als Leiter der Chirurgie ans St. Josef-Krankenhaus gekommen war, übernahm er 2003 die Abteilung in der zusammengelegten Station der Unfallchirurgie und Orthopädie. Ab dem 1. Mai wird kommissarisch Oberarzt Dr. med. Jörg-Uwe Schulz Leiter der Abteilung. Der 41-Jährige ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und seit 1996 bei den Katholischen Kliniken tätig. Der auf Wirbelsäulenchirurgie spezialisierte Schulz ist seit Oktober 2003 Oberarzt der Abteilung und wird in den Augen von Hans-Josef Dumm aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im St. Josef-Krankenhaus für Kontinuität sorgen.

Die Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie am St. Josef-Krankenhaus hat 75 Betten. 2006 wurden über 2.100 stationäre und rund 3.000 ambulante Patienten behandelt. Schwerpunkte der Orthopädie sind die Hüft- und Knieendoprothetik (künstlicher Gelenkersatz), arthroskopische Operationen der Bänder und Gelenke sowie die Behandlung von Wirbelsäulenleiden.



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