JOKEY

Austausch über Kreislaufwirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft der Verpackungsindustrie

ANZEIGE; 13.08.2026, 06:00 Uhr
Foto: Jokey Group --- Jens Stadter (v.li.), Ralf Kemmerich, Dr. Carsten Brodesser und Michael Schmitz.
JOKEY

Austausch über Kreislaufwirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft der Verpackungsindustrie

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Wipperfürth - Das CDU-Bundestagsmitglied Dr. Carsten Brodesser war zu Gast bei Jokey.

Die Jokey Group begrüßte kürzlich den Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Brodesser zu einem intensiven Austausch am Unternehmenssitz in Wipperfürth. Die aktuellen wirtschafts- und umweltpolitischen Herausforderungen der Verpackungsindustrie standen im Mittelpunkt des Gesprächs mit Verwaltungsratsvorsitzendem Ralf Kemmerich, Jens Stadter, CEO der Jokey Group, sowie Michael Schmitz, Sustainability Officer der Jokey Group.

Dabei spielte insbesondere die in Berlin diskutierte Einführung einer nationalen Verbrauchsteuer auf Kunststoffverpackungen sowie deren mögliche Auswirkungen auf Industrie, Investitionen und die Transformation zur Kreislaufwirtschaft eine zentrale Rolle. Grundlage des Austauschs waren gegenwärtige wissenschaftliche Erkenntnisse und die praktischen Erfahrungen von Jokey als einem der führenden Hersteller nachhaltiger Kunststoffverpackungen.

Die Gesprächspartner waren sich einig, dass die Ziele des Ressourcen- und Klimaschutzes sowie der Ausbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft weiter vorangetrieben werden müssen. Jokey erläuterte dabei die erheblichen Investitionen des Unternehmens in recyclingfähige Verpackungslösungen, den Einsatz von Rezyklaten und geschlossene Materialkreisläufe. Gleichzeitig wurde die Sorge geäußert, dass zusätzliche Belastungen durch eine nationale Kunststoffsteuer die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland schwächen und Investitionen in innovative Kreislauflösungen erschweren könnten.

Eine Verbrauchssteuer auf Kunststoffverpackungen würde zudem Kosten entlang der Wertschöpfungskette erhöhen und sich in vielen Fällen in höheren Verbraucherpreisen niederschlagen. Die vorgestellten Studienergebnisse weisen zudem darauf hin, dass eine pauschale Kunststoffsteuer ökologische Fehlanreize setzen könnte und alternative Lenkungsinstrumente zielführender wären.

Jens Stadter, CEO der Jokey Group, betont: "Die Transformation hin zu einer echten Circular Economy gelingt nur, wenn ökologische Wirksamkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gemeinsam gedacht werden. Wir begrüßen den offenen Dialog mit der Politik und die Bereitschaft, die Erfahrungen der Industrie in die weitere Diskussion einzubeziehen."

Dr. Carsten Brodesser nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort über laufende Entwicklungen, technologische Fortschritte und die Herausforderungen der mittelständisch geprägten Industrie zu informieren. Der direkte Austausch zwischen Politik und Wirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag, um praktikable und nachhaltige Lösungen für die Zukunft des Standorts Deutschland zu entwickeln.

Die Jokey Group bedankt sich bei Dr. Carsten Brodesser für seinen Besuch sowie für den konstruktiven und sachorientierten Dialog.
 

Über die Jokey Group


Die Jokey Group ist ein Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Seit 58 Jahren steht der Name Jokey für hohe Expertise im Kunststoffspritzguss und kundennahen Service. Mit 2.100 Mitarbeitern produziert die Unternehmensgruppe in 14 Werken in 11 Ländern und beliefert Kunden in rund 80 Ländern. Ein eigenes Werkzeugbauunternehmen, ein Geschäftsbereich für technische Kunststoffteile sowie für Badezimmermöbel runden die Kunststoffkompetenz ab. Das 1968 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz im deutschen Wipperfürth wird in der zweiten und dritten Generation von der Familie Kemmerich geführt. Die im Jahr 2023 gelaunchte Tochtermarke KeepIn bildet die Mehrwegsparte Jokeys ab und führt unter anderem Trays, Bowls sowie Kaffee-Cups verschiedener Größen im Sortiment. Alle Produkte sind individualisierbar und werden in Deutschland hergestellt.

 

https://www.jokey.com/de/

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