Gummersbach – 80 Oberstufenschüler nahmen an der Kreissparkassen-Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung teil.
Von Ursula Hütt
80 Oberstufenschüler, vorwiegend aus den vier Kreisen des Geschäftsgebiets der Kreissparkasse Köln, nahmen in diesem Jahr an der 27. Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung teil. Ehrengast der Abschlussveranstaltung war der stellvertretende Landrat Prof. Dr. Friedrich Wilke. Während der Abschlussveranstaltung in der Aula des Lindengymnasiums in Gummersbach präsentierten die einzelnen Arbeitsgemeinschaften ihre Ergebnisse, die sie in den vergangenen zehn Tagen, während der Sommerferien, erarbeitet hatten.
Seit der ersten Sommerakademie im Jahr 1999 haben bis jetzt rund 1.800 Oberstufenschüler einen Teil der Ferien genutzt, um in Gruppenarbeit Projekte anzugehen und ihr Wissen zu steigern. Diesmal hatten die Teilnehmer zehn interessante Tage in der Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung in Gummersbach. Die Schüler arbeiteten an den Unterrichtstagen täglich acht Schulstunden in Kleingruppen (9 bis maximal 15 Personen) und hatten sich zuvor für eines der Auswahlfächer entschieden:
Biologie: Gehirnforschung
Geschichte: (Über-) Leben in der Fremde 1500-1750
Mathematik: Rechnen mit der Unendlichkeit
Ökonomie: Von Mikro bis Makro (bilingual)
Physik: Teilchenphysik
Schreib-Theater-Werkstatt: Macht-Liebe-Tod
Nach der Präsentation der einzelnen Arbeitsgemeinschaften überreichten Jutta Weidenfeller, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Köln und Christian Brand, Geschäftsführer der Stiftungen der Kreissparkasse Köln den Teilnehmern die Zertifikate. Aus dem Oberbergischen Kreis beteiligten sich folgende Schulen/Schüler: Aggertal-Gymnasium Engelskirchen (2), Lindengymnasium Gummersbach (2), Gymnasium Lindlar (1), Gesamtschule Marienheide (1), Hollenberg-Gymnasium Waldbröl (3), Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wiehl (3)
KOMMENTARE
1
Finde es ein wenig abwertend von "büffeln" zu reden. das thema hochbegabung (wurden diese getestet oder basiert die hochbegabung in diesem fall nur auf den "guten noten"?)der schüler mit dem wort "büffeln" zu stigmatisieren. junge aufgeschlossene und wissenshungrige menschen sollte nicht durch "büffeln" stigmatisiert werden.
Annegret, 22.07.2019, 20:08 Uhr2
Anmerkung der Redaktion: Wir sehen nicht den Ansatz einer "Stigmatisierung". Büffeln bezeichnet ein angestrengtes Lernen - und genau dies hat ja hier stattgefunden.
Redaktion, 22.07.2019, 20:45 UhrLinks zu fremden Internetseiten werden nicht veröffentlicht. Die Verantwortung für die eingestellten Inhalte sowie mögliche Konsequenzen tragen die User bzw. deren gesetzliche Vertreter selbst. OA kann nicht für den Inhalt der jeweiligen Beiträge verantwortlich gemacht werden. Wir behalten uns vor, Beiträge zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.
ARTIKEL TEILEN