JUNGE LEUTE
Mit Windkanal-Experiment auf den zweiten Platz gerauscht
Engelskirchen – Beim Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" begeisterten die Sechstklässler Mats Weibeler und Kristof Meyer die Jury – „VortexBox“ war aus Eigeninitiative entstanden.
Von Leif Schmittgen
Mats Weibeler (12) und Kristof Meyer (11) besuchen die sechste Klasse des Aggertalgymnasiums (ATG) in Engelskirchen und sind offensichtlich physikbegeistert. Aus eigener Initiative sind sie auf ihre Lehrerin Claudia Riester zugegangen und baten sie um Unterstützung bei einem "Jugend forscht"-Projekt. „Für solch ein Vorhaben wird eine Betreuungskraft benötigt“, sagt die Lehrerin im Gespräch mit OA. Sofort war sie bereit, ihren Schülern beizustehen. Mit dem 3D-Drucker erstellten sie verschiedene geometrische Formen und untersuchen beim Versuch „VortexBox“ deren Luftwiderstandseigenschaften im Windkanal.
Das beeindruckte die Jury offenbar derart, dass sie die beiden Nachwuchsphysiker für ihre Demonstration bei der Vorführung im Kölner IHK-Haus mit dem zweiten Platz auszeichneten. „Für den Sieg und die damit verbundene Qualifikation zum Landesentscheid muss man etwas komplett Neues zeigen“, so die Lehrerin. Offenbar hat es ähnliche Experimente wie das der beiden Schüler in der Vergangenheit bereits gegeben. Die Lehrerin ist sehr stolz auf ihre Schützlinge. Zum Wettbewerb in Köln waren insgesamt 53 Schüler in 26 Gruppen angetreten. Auf den Bereich Physik entfielen sechs Gruppen.
Dritter Platz im Chemiewettbewerb
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[Foto: Alina Strohbach.]
Die ATG-Achtklässler Paul Buck (14, Foto li.) und Timo Willeke (13) nahmen mit ihrem Versuch „Rosten von Eisen“ ebenfalls am Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" im Bereich Chemie teil und erreichten den dritten Platz. Begleitet wurden sie von ihrer Lehrerin Alina Strohbach.