JUNGE LEUTE

Wasserprojekt soll Jugendliche sensibilisieren

pra; 22.09.2026, 15:05 Uhr
Fotos: Leif Schmittgen --- Stefan Simonis (v. li.), Jens Langner, Lea Hußmann und Franziska Mauch standen den Schülern Rede und Antwort.
JUNGE LEUTE

Wasserprojekt soll Jugendliche sensibilisieren

pra; 22.09.2026, 15:05 Uhr
Wipperfürth – Schüler des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums beschäftigten sich mit Themen rund um die Ressource Wasser.

Von Leyla Issa

 

Der Projekttag „WasserWelten“ fand heute mit rund 125 Schülern der 10. Klasse des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums (EvB.) in Wipperfürth statt. In sechs Gruppen setzten sie sich mit verschiedenen Aspekten zum Thema Wasser auseinander. Darunter u. a. „Wasser als Menschenrecht“ und „Arzneimittelbelastung“. Die Schüler präsentierten ihre Projektergebnisse in Form von Plakaten oder Videos. Ziel der Veranstaltung war es, die Teilnehmer für den Umgang mit Wasser zu sensibilisieren und sie zu motivieren, sich für den Umwelt- und Gewässerschutz einzusetzen.

 

„Die anhaltende Trockenheit im Sommer 2026 zeigt auch in unserer Region, wie wertvoll und schützenswert die Ressource Wasser ist“, sagte Jens Langner, Geschäftsführer des örtlichen Energieversorgers BEW.  Mit dem Projekt „WasserWelten“ möchten die Initiatoren jungen Menschen zeigen, wie wertvoll Ressourcen seien und welchen Beitrag jeder dazu leisten könne.

 

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Den Abschluss des Vormittages bildete eine Podiumsdiskussion, zu der Vertreter der BEW und der Stadt Wipperfürth Fragen der Schüler beantworteten. Beispielsweise wurde die Frage gestellt, wie Grundwasser zu Trinkwasser verarbeitet wird. „Es gibt verschiedene Arten der Aufbereitung, wie zum Beispiel mit Chlor. Aber wir benutzen seit vielen Jahren UV-Strahlung, um das Wasser von Keimen und Bakterien zu befreien“, antwortete Lea Hußmann, Mitarbeiterin für Wasserwirtschaft bei der BEW. Vorteil: Das Endprodukt riecht nicht nach „Schwimmbad“ und enthält weniger Chemikalien.

 

 

Ein anderer Schüler fragte: „Was wird getan, um die Einwohner vor einem erneuten Hochwasser wie 2021 zu schützen?“ „Die Stadt fördert die Entsiegelung von Flächen, sofern jemand auf seinem Grundstück Asphalt durch Schotter oder Beete ersetzt“, erklärte Franziska Mauch, Klimaschutzmanagerin der Hansestadt Wipperfürth, den interessierten Jugendlichen. Dadurch könne das Wasser einsickern und staue sich erst gar nicht auf. Eine positive Nachricht blieb zum Schluss: Das bergische Trinkwasser ist – anders als in Großstädten – frei von belastenden Medikamenten und Nitrat, das andernorts durch die Landwirtschaft ins Grundwasser gerät, wussten die Organisatoren zu berichten. 

 

Als Moderator fungierte Stefan Simonis vom Verein „Die Multivision“, der die Workshops gemeinsam mit der BEW organisiert hatte. Ziel des Vereins ist die Förderung der politischen und gesellschaftlichen Bildung und Aufklärung von Jugendlichen und Erwachsenen.

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